Dieses Dokument beinhaltet eine Hilfe und Erläuterungen zur ARIADNE Datenbank und den dazugehörigen Werkzeugen. Die Werkzeuge dienen der Verzeichnung von Archivbeständen und ermöglichen Recherchen in den Bestandsinformationen und Verzeichnungsangaben der Archivalien. Dementsprechend werden in diesem Dokument zwei Werkeuge unterschieden.
Im weiteren Text soll nun das Verzeichnungswerkzeug beschrieben werden.
Eine Hilfe zur Recherche finden Sie in der Datei AriandeReport.html .
Das Verzeichnungswerkzeug ist ein Hilfsmittel zur Erfassung und Strukturierung von Archivalienbeständen. Die einzelnen Bestände eines Archives werden dabei in einem zentralen Bestandsnachweis (ZBN) erfaßt und beschrieben. Sie erhalten hierbei ihren Platz in der Tektonik des Archives zugewiesen. Für einen Bestand innerhalb dieses Bestandsnachweises ist die Anlage eines Ordungsschemas möglich. Für die unterschiedlichen Archivaliengattungen stellt ARIADNE verschiedene Verzeichnungsmasken automatisch zur Verfügung. Es wird derzeit zwischen einfachen Sachakten, Personalakten, Urkunden, Fotos sowie Karten/Rissen/Plänen unterschieden.
Zum Zwecke der Bestandsverwaltung und -pflege können im Verzeichnungswerkzeug Bestände neu angelegt oder eingerichtet werden. Es kann auch nach bereits angelegten Beständen gesucht werden, die dann nach entsprechender Auswahl eine weitere Bearbeitung erfahren sollen. Daneben kann man sich eine Übersicht über geschädigtes Archivgut innerhalb eines Bestandes verschaffen.
Die Klassifizierung der Archivalien innerhalb eines Bestandes erfolgt mit Hilfe eines Ordnungsschemas welches im weiteren Text auch als Klassifikation bezeichnet wird. Der einzelne Gliederungspunkt eines Ordnungsschemas besteht aus einer Gliederungsnummer und einem beschreibenden Titel. Die Erstellung eines Ordnungsschemas ist aber nicht Voraussetzung für die Verzeichnung von Archivalien. Es ist auch möglich, Archivalien unklassifiziert zu erfassen und diese in einem weiteren Arbeitsschritt zu klassifizieren (Bär'sches System).
Für die Verzeichnung der verschiedenen Archivaliengattungen existieren jeweils drei Bearbeitungsmodi zur Erfassung und Verwaltung:Neben diesen reinen Verzeichnungswerkzeugen bietet ARIADNE diverse Werkzeuge zur Ausgabe bzw. zur Eingabe von Sicherheitseinstellungen. So kann man Bestandsübersichten für das Archiv und Findbücher für einzelne Bestände erzeugen. Bei ihrer Ausgabe wird zwischen einem gewöhnlichen Papierausdruck und dem elektronischen Datenexport zur späteren Weiterverarbeitung unterschieden. Ersteres erfolgt in einem elektronischen Dokumentformat (Portable Dokument Format - PDF) und wird direkt zum freiverfügbaren AcrobatReader umgeleitet, von dem aus dann gedruckt werden kann. Der Export hingegen erfolgt in ein vom Benutzer anzugebendes Verzeichnis innerhalb des Netzwerkes im Datenformat Extended Markup Language (XML) und kann mittels eines Übersetzungstextes (XSL/XSLT) in eine Textverarbeitung importiert werden. Ein "XSL - Stylesheet" für eine Übersetzung in das im Internet genutzte HTML-Format liegt der Edition bei.
Im weiteren Text soll nun etwas ausführlicher auf die einzelnen Programme und Werkzeuge eingegangen werden.
Startet man die ARIADNE - Verzeichnungsanwendung, so meldet sich die Applikation
mit einem Fenster zur Nutzeridentifikation. Die folgende Abbildung zeigt diesen
Dialog an.
Geben Sie die von der Datenbank vergebene Nutzeridentifikation und das Passwort
ein. Im Feld "Archiv" sollte der Name Ihrer Einrichtung erscheinen.
Falls Sie die Bearbeitung für ein fremdes Archiv vornehmen, müssen
Sie es entsprechend auswählen (diese Möglichkeit ist nur bestimmten
Einrichtungen vorbehalten). Anschließend klicken Sie auf
um sich zu identifizeren. Falls Sie den Dialog abbrechen bzw. verlassen wollen,
klicken Sie auf
.
Sind Ihre Angaben falsch, erhalten Sie eine Fehlermeldung der Art
.
Wenn Sie sich sicher sind, daß alle Angaben richtig sind und Sie dennoch
keinen Erfolg haben, wenden Sie sich an den Administrator.
Sind Ihre Angaben zur Identifikation korrekt und besitzen Sie die Bearbeitungsrechte eines Archivars oder Administrators, so erhalten Sie ein neues Fenster, die "Übersicht zum Zentralen Bestandsnachweis". Die Funktion und Arbeitsweise dieses Werkzeuges wird im folgenden Kapitel erläutert.
Die Bestandsübersicht listet zuerst einmal alle Einträge des entralen Bestandsnachweises in Kurzform auf. Dabei werden lediglich Angaben zur Tektonikgruppe bzw. Repositur, der Bestandssignatur, dem Titel und der Laufzeit gemacht. Die Anzahl der erfaßten Bestände wird dabei am Ende der Liste angezeigt. Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für das Universitätsarchiv Greifswald.
Mit den Pfeil- oder Cursortasten Ihrer Tastatur bzw. der Maus können
Sie nun in dieser Liste navigieren. Der gewählte Eintrag wird mit schwarzem
Hintergrund dargestellt. Neben der einfachen Navigation ist es auch möglich,
nach Begriffen innerhalb der Listeneinträge zu suchen. Um das zu ermöglichen,
geben Sie einen Suchbegriff im Feld
ein und klicken Sie auf
.
Sie erhalten jetzt eine Liste mit den gefundenen Entsprechungen bzw. Treffern,
welche auch farblich gekennzeichnet sind. Mit dem Knopf
können Sie die Suche zurücksetzten. Die folgende Abbildung zeigt ein
Suchresultat.
Neben der Navigation in der Bestandsliste und der Möglichkeit, darin zu suchen, werden weitere Funktionen angeboten. Diese sind durch die Bedienelemente in der Menüleiste aufzurufen und beziehen sich immer auf den Bestand, der gerade gewählt ist (schwarzer Hintergrund) bzw. auf alle Bestände. Die Menüleiste enthält folgende Bedienelemente.
Diese Bedienelemente sollen nun erläutert werden.
Die Bestandsverwaltung dient der Pflege und Aktualisierung des zentralen Bestandsnachweises. Dabei können Bestände nach Inhalten durchsucht, Bestandsinformationen ergänzt, Eintäge korrigiert oder auch gelöscht werden. Das Löschen eines kompletten Bestandseintrages ist nur möglich, wenn der Bestand "leer" ist, d.h. wenn er weder ein Ordnungsschema noch Verzeichnungsangaben für einzelne Archivalien enthält. Die folgende Grafik zeigt die Eingabemaske der Bestandsverwaltung.
Die Anlage oder Einrichtung eines Bestandes im ZBN ist die Voraussetzung für jede weitere Bearbeitung oder die Verzeichnung von zu diesem Bestand gehörenden Archivalien. Die Felder "Bestandsbezeichnung", "Bestandsignatur" und wahlweise "Tektonikgruppe" oder "Repositur" sollten dabei unbedingt ausgefüllt werden. Die Angaben zu den zahlreichen anderen Feldern können auch im Nachhinein ergänzt werden.
Wie in allen Fenstern sind im oberen blau markierten Bereich die Statusanzeigen angeordnet. Darunter befindet sich die Menüleiste. Sie ist hier abgebildet und soll kurz erläutert werden.
Die Bedienelemente sind in 3 Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe bietet ausschließlich Möglichkeiten zur Navigation in den Datensätzen.
| Gehe zum ersten Eintrag des ZBN | |
| Gehe zum vorherigen Bestand | |
| Gehe zum nächsten Bestand | |
| Gehe zum letzten Bestand des ZBN |
Wird einer dieser Datensätze geändert, ändert sich unter Umständen auch die Position des Bestandes innerhalb der Bestandsliste. Für eine schnelle Navigation gibt es neben den oben genannten Bedienelementen auch die Möglichkeit, mit Hilfe einer Scroll-Leiste am unteren Rand des Fensters scheller zu blättern. Das Navigationselement ist hier dargestellt.
Zur zweiten Gruppe gehören die Bedienelemente zur Bearbeitung der Bestandsinformationen
| Neuen Bestand anlegen/eintragen | |
| Bestand löschen - ist nur möglich, wenn der Bestand weder Ordnungsschema noch Verzeichnungsangaben enthält | |
| Speichern des aktuellen Eintrags |
Diese Funtionen können auch über Tastatureingaben ausgeführt werden. Lesen Sie bitte dazu Kapitel 3.3 .
Unabhängig von den Bedienfeldern wird Ihr Datensatz gespeichert, sobald Sie das letzte Feld verlassen. Gleichzeitig wird eine leere Maske zur weiteren Eingabe erzeugt.
| Feldname | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Tektonikgruppe | Angabe der Tektoniknummer des Bestandes | 0.1.1. |
| Repositur | Angabe der alten oder noch gültigen Repositurnummer | Rep. 63 |
| Bestandssignatur | Angaber derselben, soweit nicht identisch mit Tektoniknummer oder Repositur | R |
| Bestandsbezeichnung | Name des Bestandes | Altes Rektorat |
| Wertgruppe | Fakultativ. Hier kann angegeben werden, ob es sich um einen endarchivisch bearbeiteten Bestand handelt, soweit Wertgruppen geführt werden. | A |
| Zitierweise | Angabe der für die Benutzer festgelegten Zitierweise mit der Archivsigle | UAG Altes Rektorat, R + Nr. |
| Bestandsbildner | Hier können Bestandsbildnerinformationen zusammengefaßt werden wie verschiedene Bezeichnungen der Institution oder Behörde, Zuständigkeiten und Arbeitsaufgaben etc. | Rektor, Konzil, Senat, Seniorat, Akademische Administration. |
| Vorgänger | Dient der Verfolgung der Bestandsabgrenzung und enthält die Nennung der Vorgängerbehörden des Bestandsbildners mit Hinweisen auf entsprechende Bestände innerhalb des Archivs | |
| Nachfolger | Dient der Verfolgung der Bestandsabgrenzung und enthält die Nennung der Nachfolgebehörden des Bestandsbildners mit Hinweisen auf entsprechende Bestände innerhalb des Archivs | |
| Umfang in Archivgutbehältern | Angabe des Lagerumfangs | 530 |
| Zeitlicher Umfang | Zeitlicher Umgang des Bestandes | 1530-1957 |
| Lagerfläche lfm. | Angabe der Regalmeter | 79,4 |
| Anzahl der Urkunden | Angabe von Sonderformen im Bestand, falls vorhanden | |
| Anzahl der Karten | Angabe von Sonderformen im Bestand, falls vorhanden | |
| Anzahl Sonstige | Angabe von Sonderformen im Bestand, falls vorhanden | |
| Erschließungsstand | Angabe des Zeitpunktes, der verantwortlichen Mitarbeiter und der Verzeichnungsart | 1999, Dr. Danzig, erweiterte Verzeichnung |
| Benutzerinformation FHM | Bezeichnung der vorhandenen Findhilfsmittel zu diesem Bestand (AL-Ablieferungsliste, FK-Findkartei, FB-Findbuch, Datenbank) | FB |
| Verfilmung/ Bestand | Jahr der Verfilmung des Bestandes, falls erfolgt | 2000 |
| Verfilmung/ Findhilfsmittel | Jahr der Verfilmung der FHM, falls erfolgt | 2000 |
| Restaurierung/ Konservierung | Angabe von konservatorischen Maßnahmen mit Zeitpunkt und genauer Angabe zu Art und Umfang, die für den Gesamtbestand oder erhebliche Teile davon erfolgt sind. | Entsäuerung 2003 |
| Benutzungs- einschränkung | Angabe von Schutzfristen oder anderen Gründen, die eine Benutzung des Bestandes oder einzelner seiner Teile einschränken | |
| Zugangsdaten | Angabe des Zeitpunktes und des Umfanges der Abgabe des Bestandes oder einzelner seiner Teile an das Archiv | |
| Revision/ Jahr | Angabe des Zeitpunktes der Bestandsrevisionen | 2000 |
| Lagerungsform des Bestandes | Angabe der Lagerungsform als Bündel, kartoniert, liegend, hängend etc. | kartoniert |
| Magazin | Angabe der Magazinnummer | 1 |
| Regal | Angabe der Regalnummer | 1-4 |
| Aufgaben | Kurze Bezeichnung der bei Verzeichnung oder Revision festgestellten notwendigen Arbeiten am Bestand, die einer künftigen Bearbeitung vorbehalten bleiben | |
| Hinweise | Angabe von Besonderheiten zur Bestandabgrenzung, Ablieferungen, Archivalienaustauschen, Teilbeständen in anderen Archiven, Kriegsverlusten etc. | |
| Literatur | Bibliographische Angaben zu gedruckten Findbüchern oder Literatur, die unter maßgeblicher Benutzung des Bestandes entstanden ist |
Die dritte Gruppe der Bedienelemente dient zum Aufrufen der Hilfe oder zum Beenden der Anwendung. Für den gerade gewählten Bestand kann man sich außerdem eine Liste des geschädigten Archivgutes anzeigen lassen. Diese Funktion ist über folgenden Knopf zu erreichen.
Die Grafik zeigt das daraufhin erscheinende Fenster.
Die Sicherheitseinstellungen für Bestände oder einzelne Archivalien sind vor allem für die Überlieferung der neuesten Zeit oder für personenbezogene Unterlagen, die Schutzfristen unterliegen, von Bedeutung. Sie gewährleisten, daß nur der dazu berechtigte Personenkreis auf die Verzeichnungsangaben zugreifen kann, während sie für Benutzer oder Gäste "unsichtbar" bleiben. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie sich entschließen, Ihre Bestände oder Teile davon über den zentralen ARIADNE-Server auch im Internet zugänglich zu machen. Hier werden dann nur die Archivalien zur Verfügung gestellt, die Sie zuvor "freigestellt" haben. Die Grundeinstellung der Anwendung wurde so vorgenommen, daß jede neu hinzukommende Verzeichnungseinheit solange "gesperrt" ist, bis der Archivar sie "freistellt".
Die Freistellung kann bereits während der Verzeichnung erfolgen. Vgl. dazu (1.2.4.3.). Zusätzlich verfügen Sie aber über ein zentrales Werkzeug für diese Aufgabe, das eine komfortable und zeitsparende Arbeitsweise bei nachträglichen Veränderungen der Sicherheitseinstellungen gewährleistet. Folgende Abbildung zeigt das Arbeitsformular.
Das Formular zeigt zwei Listen. Die obere Liste führt die gesperrten Akten auf, die untere die freigestellten. Zwischen den beiden Listen kann man sich mühelos durch Mouse-klicks bewegen. Es ist nun möglich, einzelne oder mehrere Akten in diesen Listen durch Betätigen der Leertaste zu markieren bzw. auszuwählen. Durch erneute Betätigung der Leertaste wird diese Auswahl wieder aufgehoben. Ist die Akte markiert, wird diese mit blauem Hintergrund bzw. mit blauer Schrift und schwarzem Hintergrund dargestellt.
Im jeweiligen Listenkopf ist links die Anzahl der gesperrten oder freigestellten Verzeichnungseinheiten angegeben. Mit den Bedienelementen im Listenkopf rechts können Sie nun die Einträge freistellen oder sperren. Sie können aber auch alle Markierungen bzw. die gesamte Auswahl wieder aufheben, ohne die Sicherheitseinstellungen zu verändern.
| Markierung in der Liste der gesperrten Akten aufheben | Markierte Akten freistellen |
| Markierung in der Liste der freigestellten Akten aufheben | |
| Markierte Akten sperren |
In der Menüleiste sind die verfügbaren Archivaliengattungen des aktuellen Bestandes aufgelistet, soweit er mehr als eine Archivaliengattung umfaßt. Verschiedene Archivaliengattungen eines Bestandes müssen gesondert für sich freigestellt oder gesperrt werden. Durch Anklicken der entsprechenden Knöpfe kann zwischen den Archivaliengattungen gewechselt werden. Achtung! Dabei gehen alle Markierungen verloren.
Mit Ariadne ist es möglich, sowohl Bestandsübersichten, als auch Findbücher automatisch zu erzeugen, zu drucken oder für eine spätere Bearbeitung zu exportieren.
Vor dem Auslösen des Druckes oder des Exportes ist es notwendig, daß
Sie einen oder mehrere Bestände, zu denen Sie Bestandsinformationen drucken
wollen, durch Betätigung der Leertaste markieren. Zum Druck eines Findbuches
können Sie jeweils nur einen einzigen Bestand auswählen bzw. markieren.
Das erneute Betätigen der Leertaste hebt die Makierung oder Auswahl wieder
auf. Neben dieser manuellen Variante können Sie durch Klicken auf
alle Bestände markieren oder mittels Klick auf
alle Markierungen löschen. Die markierten Bestände werden mit blauem
Hintergrund bzw. blauer Schrift und schwarzem Hintergrund dargestellt. Die
folgende Abbildung zeigt eine solche Bestandsauswahl. Hier wurden das Alte
Rektorat und dieUrkunden gewählt.
ARIADNE bietet Ihnen zwei Möglichkeiten, Bestandsinformationen oder
ein Findbuch auszugeben. Zum Einen kann eine druckbare Form der Bestandsinformation
oder des Findbuches im "Portablen Dokument Format (PDF)" erzeugt und
mit Hilfe des frei verfügbaren Acrobat Reader angezeigt und ausgedruckt
werden. Diese Optionen sind in der Menüleiste unter
bzw.
zu erreichen. Wollen Sie die Bestandsinformationen oder das Findbuch auf elektronischem
Weg versenden, so können Sie die angezeigte PDF-Datei speichern und weitergeben.
Die zweite Variante besteht in einem regelrechten Export. Dies geschieht in der sogenannten Erweitebare Auszeichnungs Sprache (eXtended Markup Language - XML). Mit Hilfe dieser Sprache ist es möglich, die Daten in andere Anwendungen mittels Formatforlagen (XSL) zu importieren, was mit einer PDF-Datei nicht möglich ist. Formatvorlagen für die Internetauszeichnungssprache HTML werden im ARIADNE-Paket mitgeliefert, so daß sie sich die exportierte Datei anzeigen lassen und diese auch am Bildschirm bearbeiten bzw. frei gestalten können. Die folgende Abbildung zeigt die Darstellung einer Bestandsinformation als PDF im Acrobat Reader und die darauffolgende einen Findbucheintrag als XML-XSL im Internet Explorer.
In diesem Fenster werden Ordnungsschemata angelegt und Archivalien verzeichnet. Es dient als zentraler Einstieg und ermöglicht die Wahl des zu bearbeitenden Archivalientyps wie auch des Ordungsschemas. Der einzelne Bestand kann mehrere Archivaliengattungen enthalten. Dabei kann man zwischen Sachakten, Personalakten, Urkunden, Fotos sowie Karten, Risse und Pläne wählen. Das Ordnungsschema gilt für alle Archivaliengattungen, die innerhalb eines Bestandes vorkommen können, also Beispielsweise für Akten und Fotos gleichermaßen. Die folgende Abbildung zeigt das Arbeitsfenster.
In vielen Archiven gilt die Regel "Ordnung vor Verzeichnung". Daher wird der Archivar, nachdem er die Bestandsinformationen im ZBN (vgl. 1.2.1) erfaßt hat, zuerst ein Ordnungsschema für den zu bearbeitenden Bestand anlegen. Zwingend erforderlich für dier Verzeichnung von Archivalien ist die Anlage dieses Ordnungsschemas allerdings nicht. Ohne vorliegendes Ordnungsschema erfaßte Akten können auch später noch einzelnen Klassifikationspunkten des Bestandes zugeordnet werden.
Mit Hilfe dieses Arbeitsfensters läßt sich ein ein Ordungschema erstellen. Die Einträge enthalten eine Gliederungsnummer und einen kuzen beschreibenden Text. Die Gliederungspunkte könne aus Ziffern und Buchstaben bestehen welche durch Punkte getrennt werden. Jede Nummer muß mit einem Punkt abgeschlossen werden. Auf die Verwendung von Leerzeichen innerhalb der Nummerneinträge sollte dabei verzichtet werden. Die Anzahl der Verzeichnungseinheiten, wie sie rechts neben dem Klassifikationstext angegeben ist, wird vom Programm automatisch berechnet und beim Verlassen des Fensters aktualisiert.
Die von ARIADNE verarbeiteten Ordnungsschemata sind also Dezimalklassifikationen, wie sie üblicherweise in deutschen Archiven zur Bestandsgliederung verwendet werden. Das Ordnungsschema wird im orangen Bereich mit den Feldern "Nummer", "Bezeichnung" und "Anzahl der Akten" eingegeben bzw. festgelegt. Im Feld "Nummer" ist eine Dezimalklassifikation anzugeben. Das System ergänzt hier jeweils fehlende Nullen und nimmt Einträge, die nicht ordnungsgemäß durch Punkte unterteilt oder abgeschlossen werden nicht an. Sie erhalten dann eine Fehlermeldung und werden aufgefordert, Ihre Eingabe zu korrigieren.
Die Listenansicht des Ordnungsschemas unterhalb des editierbaren (organgen) Bereichs, gestattet dem Bearbeiter einen Überblick über das gesamte Ordnungsschema. Sie ist nicht editierbar. Allerdings kann der Benutzer durch einfaches Klicken in ein entsprechendes Feld oder eine Zeile den von ihm zur Bearbeitung vorgesehenen Punkt des Ordnungsschemas aufrufen. Nachdem das Ordnungsschema angelegt ist, kann der Archivar zur Verzeichnung der Archivalien übergehen.
Die Bedienelemente der Menüleiste sind in drei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe dient der Navigation in den Datensätzen:
| Gehe zum ersten Klassifikationspunkt des Ordnungsschemas | |
| Gehe zum vorherigen Klassifikationspunkt des Ordnungsschemas | |
| Gehe zum nächsten Klassifikationspunkt des Ordnungsschemas | |
| Gehe zum letzten Klassifikationspunkt des Ordnungsschemas |
Die zweite Gruppe der Bedienelemente wird zur Bearbeitung des Ordnungsschemas benötigt:
| Neuen Klassifikationspunkt anlegen/eintragen | |
| Klassifikationspunkt löschen - ist nur möglich, wenn diesem Punkt keine Archivalien zugewiesen wurden Verzeichnungsangaben enthält | |
| Speichern des aktuellen Eintrags |
Die dritte Gruppe dient dem Aufruf der Hilfe bzw. dem Verlassen des Fensters.
| Aufruf der Hilfe. | |
| Schließem des Fensters |
Zum Verzeichnungsmodus gelangt man über das Fenster "Bestandsbearbeitung" (vgl. 1.2.4.) und die Auswahl eines entsprechenden Archivalientyps, der verzeichnet werden soll.
ARIADNE unterscheidet drei mögliche Ansichtsarten für die zu erfassenden oder erfassten Daten: der Maskenmodus, der Listenmodus und der Tabellenmodus. Am meisten wird der Maskenmodus Anwendung finden, da er sich am besten für die fortlaufende Eingabe bzw. Verzeichnung von Archivalien eignet.
Da für die verschiedenen Archivaliengattungen ganz verschiedene Verzeichnungsmerkmale typisch sind und bei der Bearbeitung im Vordergrund stehen, bietet ARIADNE unterschiedliche Verzeichnungsmasken für Sachakten, Personalakten, Urkunden, Karten/Risse/Pläne und Fotos.
ARIADNE bietet dem Benutzer neben der Maskenansicht zwei weitere Ansichten zur späteren Bearbeitung, Korrektur und Ergänzung bereits verzeichneter Bestände. Beide Ansichten, der Listenmodus und der Tabellenmodus verfügen über Suchfunktionen, die ein gezieltes Aufsuchen der zu bearbeitenden Verzeichnungseinheit bzw. sogar des entsprechenden Datenfeldes gestatten.
Der Verzeichnugvon Akten startet immer im Maskenmodus und wird auch über dieses Fenster verlassen.Der Maskenmodus dient der schnellen Erfassung und Korrektur von Verzeichnungsangaben. Dabei sollen die Daten "hintereinander weg" erfaßt werden. Spezielle Tastaturfunktionen ermöglichen es, automatisch zum nächsten Datensatz zu springen bzw. am Ende der Erfassungsmaske den Datensatz automatisch einzutragen und eine neue Eingabemaske zu erzeugen. Daneben ist es möglich, innerhalb der Datensätze eines Bestandes zu navigieren oder in zuvor ausgewählten Datensatzgruppen zu arbeiten.
Die Menüleiste der Verzeichnungsmasken ist für alle Archivalientypen
die gleiche. Neben den bereits bekannten Bedienelementen für die Navigation
| Gehe zum ersten Datensatz des Bestandes | |
| Gehe zum vorherigen Datensatz | |
| Gehe zum nächsten Datensatz | |
| Gehe zum letzten Datensatz des Bestandes |
und den Bedienelementen für die Bearbeitung des aktuellen Datensatzes
| Neuen Datensatz anlegen | |
| Datensatz löschen | |
| Speichern des aktuellen Datensatzes |
tauchen hier auch die Bedienelemente
| Öffenen der Such- bzw. Übersichtslist. | |
| Wechseln in den Tabellenmodus |
"Auswahl" und "Tabelle" auf. Mit Hilfe dieser Bedienelemente kann der Benutzer in verschiedene Ansichtsmodi umschalten, die weiter unten (unter 1.2.4.4. und 1.2.4.5.) erläutert werden.
Die vierte und letzte Gruppe der Bedienelemente dient dem Aufruf der Hilfe bzw. dem Verlassen des Fensters.
| Aufruf der Hilfe. | |
| Schließem des Fensters |
Neben der Menüleiste tauchen mehrer Felder mit gleichen Funktionen in allen Masken auf. Sie befinden sich in dem orange gekennzeichneten Bereich der Verzeichnungsmaske und stellen die Gruppe der Verzeichnungsangaben dar, die mindestens zu der entsprechenden Archivalie erfaßt werden sollten. Sie sollen daher hier zusammenfassend besprochen werden.
In das Feld "Klassifikation" wird der jeweilige Gliederungspunkt des Ordnungsschemas eingetragen, dem die entsprechende Sachakte zugewiesen werden soll. Dieser Eintrag geschieht nicht "von Hand" sondern über "Auswahl", indem man den Pfeil am rechten Ende des Feldes anklickt, worauf sich ein Fenster mit dem kompletten Ordnungsschema öffnet, aus dem man dann den gewünschten Punkt auswählen kann.
(Beispiel einfügen)
Desweiteren befinden sich in allen Maske hellblau hinterlegte Felder. Das sind sogenannte "Zwangsfelder". Hat der Bearbeiter diese Felder (Signatur, zeitlicher Umfang/Datierung, Titel/Name) nicht ausgefüllt, weigert sich das System einen weiteren Arbeitsschritt auszuführen. Dadurch soll verhindert werden, daß unwissentlich oder aus Versehen Daten erfaßt werden, die später keinem Archivale mehr zugeordnet werden können. Sollte einmal eine Datierung nicht zu ermitteln sein, genügt es "o.D." in das Feld einzutragen.
Das Feld "Sortierung" gibt dem Benutzer ein - neben Ordnungsschema und Klassifikation - zusätzliches Sortiermerkmal an die Hand, welches frei gestaltet werden kann. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn Bestände später umgeordnet wurden und die Signaturen nun nicht mehr von 1 bis "x" "durchlaufen". Er kann hier durch die Eingabe von Nummern die Reihenfolge der Akten innerhalb einer Aktengruppe (oder Klassifikation) festlegen. In dieser Reihenfolge werden die Akten dann auch im späteren Findbuch ausgeworfen. Es hat sich in der Praxis bewährt, bei der Vergabe von solchen Sortiermerkmalen in Zehnerschritten vorzugehen (also 00010, 00020, 00030 etc.) um evtl. später hinzukommende oder übernommene Akten noch einarbeiten zu können. Das Feld "Sortierung" sollte nur dann benutzt werden, wenn man sich hausintern geeinigt hat, wie es zu belegen wäre.
In jeder Verzeichnungsmaske befindet sich in der rechten unteren Ecke als letztes Feld das Feld "Freistellen". Mit Hilfe diese Feldes kann man schon während der Erfassung die unter 1.1.2. besprochenen Sicherheitseinstellungen vornehmen und die einzelne Verzeichnungseinheit für die Recherche freistellen. Die Freistellung oder Freigabe der Akte erfolgt durch einfaches Klicken in das entsprechende Feld, in welchem darufhin ein Häkchen erscheint. Wird das Feld ignoriert, bleibt die Verzeichnungseinheit fürs erste gesperrt.
Für alle Verzeichnungsmasken gelten bestimmte Tastaturkombinationen, die die alltägliche Arbeit und die Navigation innerhalb der Felder erleichtern sollen. Sie werden und Punkt X. eingehend erläutert. Hier sei nur darauf hingewiesen, daß alle Funktionen, die durch die Maus ausgeführt werden können, auch durch einfache Tastatureingaben möglich sind. So bewegt man sich von Feld zu Feld durch einfaches Betätigen der Return-Taste. Verläßt man den letzten Datensatz über die Return-Taste, wird automatisch ein neuer, leerer Datensatz aufgerufen.
Für die Erfassung von Archivalien mit häufig wiederkehrenden Angaben sei auf die Tastenkombination "Strg + #" hingewiesen, die die Eingabe aus dem gleichen Feld im vorherigen Datensatz im entsprechenden Feld des aktuellen Datensatzes wiederholt. So kann man bei wiederkehrenden Aktentiteln sehr viel Zeit sparen.
Die Maske für die Verzeichnung von Sachakten sieht folgendermaßen
aus:
Es hat sich in der Praxis als sinnvoll erwiesen, bei der Verzeichnung und
den einzelnen Eintragungen den allgemeinen archivischen Normen, wie den Ordnungs-
und Verzeichnungsgrundsätzen oder den entsprechenden Normen der Papritz-Schule
zu folgen. Dies gewährleistet eine gewisse Übersichtlichkeit und
macht sich spätestens dann bezahlt, wenn der Archivar nach der Bestandsbearbeitung
sein neue Findbuch ausdruckt.
Unbedingt notwendig ist die Einhaltung der Norm bei den Angaben im Feld "zeitlicher Umfang". Hier sollten die Angaben nach der Art gemacht werden, wie sie in den Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätzen bzw. in der Papritzschen Aktentitelaufnahme empfohlen werden. Dies betrifft die Verwendung von abgekürzten Monatsnamen ebenso wie den Einsatz von Klammern etc. Die Einhaltung der Norm macht sich später bezahlt, da das Recherchewerkzeug von ARIADNE eine zeitliche Einschränkung der Suche gestattet. Es kann aber natürlich nur Angaben verarbeiten, die entsprechend der Norm eingegeben wurden.
Unter den fakultativ auszufüllenden Feldern sei nur noch auf die Enthält-Vermerke hingewiesen. Die Art des eingetragenen Vermerkes muß durch ein entsprechendes "Enthält:", "Enthält u.a.", "Enthält auch" oder "Enthält nur" am Beginn des Eintrags angegeben werden. ARIADNE hält zwei Felder für Enthält-Vermerke vor, um bei der erweiterten Verzeichnung auch Platz für eventuell benötigte erweiternde oder einschränkende Enthält-Vermerke zu bieten. Ob dieses Angebot genutzt wird, liegt ganz beim Anwender.
| Feldname | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Klassifikation | Auswahl eines Ordnungsschemapunktes aus der Listbox | 03.06.08. |
| Signatur | Angabe der Signatur des Archivale | R 1490 |
| Alte Signatur | Angabe einer oder mehrerer Altsignaturen des Archivale | Y 9 |
| Sortierung | Bestimmt die Position der Verzeichnungseinheit innerhalb der Aktengruppe des Ordnungsschemas | 00030 |
| Aktentitel | Kurze und treffende Angabe des Akteninhalts | Reaktionen der Universität auf die Veröffentlichung von Reichenbachs "Patriotischen Beiträgen" |
| Enthältvermerk | Beginnt mit den Worten "Darin:" bzw. "Enthält:", "Enthält u.a.:", "Enthält v.a.:" oder "Enthält nur:" und weist auf besondere Inhalte oder Überlieferungsformen hin. Jeder Enthältvermerk endet mit einem Punkt. | Enthält u.a.: Sonderdrucke von Rezensionen des Reichenbach'schen Werkes. |
| Enthält auch | Erweiternder Enthältvermerk, der zur Angabe von im Aktentitel nicht wiedergegebenen inhaltlichen Vorgängen genutzt wird. | Enthält auch: Verurteilung des Stud. jur. W. Stein wegen Verbalinjurien gegen die Universität. |
| Erhaltungszustand | wird nur ausgefüllt, wenn Schäden am Archivale festgestellt werden | Beispiel |
| Autograf | Angabe von wertvollen Autographen in der Verzeichznungseinheit | Malt Fürst von Putbus |
| Bemerkungen | Platz für weitere Kommentare, wie bspw. Literaturangaben etc. | Beispiel |
| zeitlicher Umfang | Angabe der Datierung der Akte mit vierstelligen Jahreszahlen entsprechend Anfangs- und Schlußdatum der Akte nach OVG. Monatsnamen werden angegeben, wenn die Akten überwiegend einen nur kurzen Zeitraum umfassen oder dies aus anderen Gründen geboten erscheint. Zulässige Monatsbezeichnungen sind (Jan., Febr., März, Apr., Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt., Nov. und Dez.). Nachgeheftete Schriftstücke, Unterbrechungen etc. werden in der Datierung entsprechend OVG gekennzeichnet. |
1786-1796 |
| Band | Angabe des Aktenbandes bei einer Serie | Bd. 2 |
| Film | Angabe der Nummer des Sicherungs- bzw. Arbeitsfilmes, mit dem der Benutzer arbeiten kann. | 107 |
| Freistellen | Sicherheitseinstellungen für das Archivale. Hier wird entschieden, ob die Verzeichnungsangaben für alle Benutzer lesbar sein sollen |
Die Maske für die Verzeichnung von Personalakten sieht folgendermaßen
aus:
Die Verzeichnungsmaske für Personalakten bringt eine Reihe von Verzeichnungsangaben,
die man als gattungsspezifisch bezeichnen könnte, und die daher hier
kurz erläutert werden müssen.
Das Feld "Art der Prüfung" ist dem Umstand geschuldet, daß ein großer Teil der personenbezogenen Unterlagen in Archive Prüfungsakten sind, deren Art in diesem Feld näher bestimmt werden kann. Das sind also keine Personalakten im engeren Sinne. Für diese "echten" Personalakten wären neben dem "Geburts- und Sterbedatum" die Felder im grün gekennzeichneten Bereich bevorzugt auszufüllen. Das Erfassen der Geburts- und Sterbedaten, soweit sie bekannt sind, erleichtert dem Archivar später die Entscheidung über die Freigabe oder Sperrung der entsprechenden Akten.
Reine Personalaktenbestände haben in ARIADNE eine weitere Besonderheit gegenüber den anderen. Sie benötigen keine Klassifikation. Personalaktenbestände sind ja Pertinenzbestände, die in der Regel nach dem Alphabet geordnet werden. Eben diese Funktion übernimmt ARIADNE automatisch. Nur insofern Personalakten in Sachaktenbeständen auftauchen sollten, müssen sie einer Klassifikation des Ordnungsschemas zugewiesen werden.
Ein letztes Wort zu dem Feld "Provenienzen" - Personalaktenbestände sind als Pertinenzbestände häufig aus verschiedenen Provenienzen zusammengetragen worden. Nicht selten haben verschiedene Gliederungsebenen einer Behörde spezielle Personalakten zu ein und derselben Person geführt, die sich dann in so einem Pertinenzbestand als vielbändige Personalakte wiederfinden. Hier kann durch die Angabe der Provenienz eventuell eine Vorentscheidung bei der Recherche erleichtert werden.
| Feldname | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Klassifikation | Auswahl eines Ordnungsschemapunktes aus der Listbox | 01.02. |
| Signatur | Angabe der Signatur des Archivale | PA 550 |
| Bände | Angabe der Anzahl der Bände der Personalakte | 3 |
| Blatt | Angabe der Blatt- oder Seitenzahl bei einer Sammelakte, die mehrere Personalvorgänge enthält. | fol. 23-30 |
| Titel | Akademische Grade ode Berufs- oder Ehrentitel | Dr. |
| Vorname | Rufnamen der beteffenden Person, möglichst aufgelöst und vollständig | Johann Carl Friedrich |
| Nachname | Familienname der betreffenden Person mit nachgestellten Prädikaten, falls vorhanden | Willich, von |
| Geburtsdatum | vollständiges Datum der Geburt in Zahlen | 09.12.1859 |
| Sterbedatum | vollständiges Todesdatum in Zahlen | 27.03.1910 |
| Art der Prüfung | Angabe der Prüfungsart, falls es sich um eine Prüfungsakte handelt | Facultas docendi |
| Erhaltungszustand | wird nur ausgefüllt, wenn Schäden am Archivale festgestellt werden | |
| Intsitution/ Einrichtung | Beschäftigungsort der betreffenden Person | Amtsverwaltung |
| Provenienz | Angabe des ehemaligen Provenienzzusammenhangs, falls die Akte aus demselben entfernt wurde | Kurator |
| Dienststellung | Angabe des Dienstposten, ggfls. des Aufgabengebietes der Person | Prokurator |
| Bemerkung | Platz für weitere Kommentare, wie bspw. Literaturangaben etc. | |
| zeitlicher Umfang | Feldbeschreibung | Beispiel |
| Freistellen | Sicherheitseinstellungen für das Archivale. Hier wird entschieden, ob die Verzeichnungsangaben für alle Benutzer lesbar sein sollen |
Die Verzeichnungsmaske für Urkunden sieht folgendermaßen aus:
In der Verzeichnungsmaske für Urkunden ist ähnlich wie bei anderen
Archivalientypen auf die bereits gegebene Normierung der Verzeichnungsangaben,
bspw. durch die sogenannten OVG Urkunden zu verweisen. An Besonderheiten ist
hier nur zu berücksichtigen, daß die Datierung und der Ausstellungsort
der Urkunde in aufgelöster Form in einzelnen Feldern und dann noch einmal
in der originalen (unaufgelösten) Form im Feld "Actum/Datum"
anzugeben ist.
| Feldname | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Klassifikation | Auswahl eines Ordnungsschemapunktes aus der Listbox | 01. |
| Signatur | Angabe der Signatur des Archivale | 123 |
| Alte Signatur | Angabe einer oder mehrerer Altsignaturen des Archivale, die aber neuzeitlichen Ursprungs sind | W 25 |
| Sortierung | Bestimmt die Position der Verzeichnungseinheit innerhalb der Aktengruppe des Ordnungsschemas | 00230 |
| Inhalt | Kurzregest der Urkunde, welches den wesentlichen Inhalt wiedergibt | Bischof Nikolaus von Kammin bestätigt zwei von dem Greifswalder Probst Gottfried Weggezin gestiftete Vikarien |
| Datierung | Angabe der Datierung nach dem Muster Jahr-Monat-Tag | 1399 Nov. 20 |
| Ort | Angabe des aufgelösten Ausstellungsortes | Kolberg |
| Zeugen | Aufzählung der Personen der Zeugenliste im Eschatokoll | Wydecke von der Kante, Alf von Wycke |
| Druck/ Regest | Bibliographische Angabe zur Regesten- oder Volledition, falls eine solche vorhanden ist | Kosegarten, I 345 |
| Siegel | Siegelbeschreibung nach Art, Befestigungsar, Größe und Erhaltungszustand oder Angabe des Verlustes | eingehängtes Kamminer Bischofssiegel, 55mm, rot |
| Datum Actum | Wiedergabe der Originaldatierung der Urkunde | datum colbergh anno domini millesimo trecentesimo nonagesimonono die vicesima mensis novembris |
| Sprache | Angabe der Urkundensprache (mhd., mnd., lat.) | lat. |
| Beglaubigungsform | Angabe der Beglaubigungsform entsprechend Befund oder Ankündigung (corroboratio) | Siegel |
| Beschreibstoff | Angabe der Art des Schriftträgers mit den Abmessungen, evtl. auch des Umbugs | Pergament 59x31cm, Umbug 6 cm |
| Überlieferungsart | Angabe der Überlieferungsart (Original, Kopie, Abschrift etc.) | Original |
| Erhaltungszustand | wird nur ausgefüllt, wenn Schäden am Archivale festgestellt werden | Beispiel |
| Beglaubigungs- und Notarzeichen | Nennung und Beschreibung der entsprechenden Zeichen oder Namen des Notars | Notarszeichen Marquardt von Greifswald |
| Archiv und Registraturvermerke | Aufnahme der Dorsualvermerke, soweit sie nicht aus der Kanzlei stammen | Goerminsche Rente, III mk ex villa busdorp quod spectat ad plebanum in gormyn. |
| Kanzeleivermerke | Aufnahme der Dorsualvermerke, soweit sie der Ausstellerkanzlei zuzuordnen sind | confirmatio praesentatur ad chorum |
| Besonderheiten | Hier erfolgt die Angabe von Auffälligkeiten in der graphischen (Initialen etc.) oder inhaltlichen (Verse etc.) Gestaltung der Urkunde | Flechtbandinitiale |
| Freistellen | Sicherheitseinstellungen für das Archivale. Hier wird entschieden, ob die Verzeichnungsangaben für alle Benutzer lesbar sein sollen |
Bei der Verzeichnung von Karten/Rissen/Plänen orientiert sich die Zusammenstellung der Verzeichnungsangaben ebenfalls an den bekannten Normen der OVG und Papritzens Kartentitelaufnahme. Im Unterschied zu anderen Archivaliengattungen bietet ARIADNE hier die Möglichkeit, eine bildliche Darstellung des verzeichneten Objekts, ein sogenanntes "Thumbnail" (Fingernagel - bezeichnet eine Bilddatei von sehr geringer Auflösung), in die Verzeichnungsangaben einzubetten.
Natürlich müssen diese Bilddateien zuerst außerhalb von ARIADNE
erzeugt werden, sei es durch Scannen oder durch digitale Fotoaufnahmen, die
dann in einem bestimmten Verzeichnis im Graustufenmodus oder als Farbbild
mit ca. 200dpi Auflösung abgelegt werden müssen.
Aus diesem Verzeichnis lassen sich solche Bilder dann recht leicht importieren,
indem man lediglich auf das Bedienfeld
im rechen Bildfenster klickt. Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster
in welchem man die Quelldatei für das Bildobjekt angeben muß, woraufhin
der Import vollzogen wird. Während des Imports wird die Datei durch einen
Filter auf eine Standardauflösung konvertiert, die dem Bild eine ausreichende
Qualität als Informationsmittel beläßt, aber keine hochwertigen
Reproduktionen ermöglicht. Dies geschieht aus Gründen der Speicherkapazität
ebenso wie aus grundsätzlichen Erwägungen, nach denen ARIADNE in
erster Linie ein Auskunftsmittel ist.
Es werden folgende Bildformate unterstützt:
| Feldname | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Klassifikation | Auswahl eines Ordnungsschemapunktes aus der Listbox | 2.0. Universitätsgüter |
| Signatur | Angabe der Signatur des Archivale | K 703 |
| Alte Signatur | Angabe einer oder mehrerer Altsignaturen des Archivale | Ab 780 |
| Sortierung | Bestimmt die Position der Verzeichnungseinheit innerhalb der Aktengruppe des Ordnungsschemas | 00020 |
| Karteninhalt | Wiedergabe des Kartentitels, der möglichst auch den Entstehungszweck der Karte benennt | Stralsund, Stadt und Festung |
| Beschreibung | Hier kann der Karteninhalt kurz kommentiert werden, bspw. auch durch Nennung abgebildeter topographischer oder anderer Elemente, die im Titel nicht genannt werden. Hier kann auch die Orientierung angegeben werden. | Tore, Kirchen, besondere Gebäude |
| Verweis auf zugehörige Akten | Hier sollten Hinweise auf mit dem Entstehungszweck der Karte verbundene Archivalien, wie Urkunden, Akten, Register etc. gegeben werden | Bauakte, K 721 |
| Datierung | Hier ist das Jahr der Herstellung des Archivale anzugeben | 1796 |
| Art | Angabe der Entstehungsstufe und Ausführungsart des Archivale | handkolorierte Reinzeichnung, Stadplan |
| Maßstab | Der Maßstab sollte in der heute gültigen Bruchform angegeben werden. Andernfalls ist die Originalangabe der Karte zu Zitieren | 1:4750 |
| Format | Größe des Blattes. Angaben zum Schriftträger erfolgen nur, wenn es sich nicht um Papier handelt | 64,3 x 45,6 |
| Entstehungsort | Herstellungsort der Karte | Stralsund |
| Hersteller/ Personalangaben | geistiger Urheber, Verfasser, Techniker (Zeichner, Stich, Druck etc.), Herausgeber, Verleger | Verfasser unbekannt |
| Erhaltungszustand | wird nur ausgefüllt, wenn Schäden am Archivale festgestellt werden | Wasserschaden, oben rechts |
| Bemerkungen | Platz für weitere Kommentare, wie bspw. Literaturangaben etc. | |
| Freistellen | Sicherheitseinstellungen für das Archivale. Hier wird entschieden, ob die Verzeichnungsangaben für alle Benutzer lesbar sein sollen |
Um ein Bild zu importieren betätigen Sie bitte den Schalter
.
Sie erhalten dann einen wie hier abgebildeten klassische Dateidialog.
Es werden folgende Bildformate unterstützt:
| Feldname | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Klassifikation | Auswahl eines Ordnungsschemapunktes aus der Listbox | Beispiel |
| Signatur | Angabe der Signatur des Archivale | Beispiel |
| Alte Signatur | Angabe einer oder mehrerer Altsignaturen des Archivale | Beispiel |
| Sortierung | Bestimmt die Position der Verzeichnungseinheit innerhalb der Aktengruppe des Ordnungsschemas | Beispiel |
| Bildinhalt | Beschreibende Angabe des Bildinhaltes unter Nennung des Anlasses der Entstehung | Einweihung des Neubaus der Bibliothek |
| Objekte | Aufzählung oder Benennung der abgebildeten Orte und Objekte oder Gegenstände | Berthold-Beiz-Platz 1, Bibliotheksgebäude, |
| Personen | Namentliche Aufzählung der abgebildeten Personen mit Richtungsangabe (v.l. oder v.r.) | Direktro Dr. Muster, Bürgermeister Dr. Fürst, Baudezernent Stümper (v.r.) |
| Fotograf | Namentliche Nennung des Urhebers, des Labors oder des Verlegers, Herausgebers | S. Karnick |
| Datierung | Datum der Aufnahme | 6. Juni 2002 |
| Material | hier können nur Voreinstellungen der Listbox gewählt werden | vp-Originalabzug |
| Format | Angabe des Formates des Bildträgers | 9x13 |
| Provenienz | Herkunft des Fotos | Pressestelle |
| Erhaltungszustand | wird nur ausgefüllt, wenn Schäden am Archivale festgestellt werden | |
| Bemerkung | Platz für weitere Kommentare, wie bspw. Literaturangaben etc. | |
| Freistellen | Sicherheitseinstellungen für das Archivale. Hier wird entschieden, ob die Verzeichnungsangaben für alle Benutzer lesbar sein sollen |
Der Listenmodus bietet eine findbuchähnliche Ansicht der Einträge eines Bestandes und eignet sich insbesondere zur späteren Bearbeitung, Korrektur und Ergänzung bereits verzeichneter Bestände. In der Liste kann man sich mit Hilfe der Cursortasten oder der seitlichen Scroll-Leiste bewegen.
Zur Auswahl einer Verzeichnungseinheit für die Bearbeitung wird die
Leertaste betätigt. der Eintrag erscheint dann blau hinterlegt. Abermaliges
Betätigen der Leertaste hebt diese Einzelauswahl wieder auf. Dieser Vorgang
kann beliebig oft wiederholt werden. Auf diese Art läßt sich eine
ganze Gruppe von Einträgen zusammenstellen. Über das Bedienfeld
werden die ausgewählten Verzeichnungseinheiten im Maskenmodus zur Bearbeitung
geladen. Nach erfolgter Bearbeitung im Maskenmodus kehrt man über das
Feld "Aufheben" wieder zurück in den Maskenmodus für den
gerade bearbeiteten Bestand und zwar zu der Stelle, wo sich die bearbeitete
Verzeichnungseinheit innerhalb der inneren Ordnung des Bestandes befindet.
Im Listenmodus besteht darüber hinaus die Möglichkeit über
iene Suchfunktion Verzeichnungseinheiten zu ermitteln, die bearbeitet werden
sollen. Dazu geben Sie einen Suchbegriff im Feld
ein und klicken Sie auf
.
Sie erhalten jetzt eine Liste mit den gefundenen Entsprechungen bzw. Treffern
welche auch farblich gekennzeichnet sind. Mit dem Bedienfeld
können Sie die Suche zurücksetzten. Durch das Betätigen der
Leertaste läß sich ein Listeneintrag auswählen. Der gewählte
Eintrag hat dann einen blau gefärbtes Aussehen. Über das Bedienfeld
"Alles auswählen" können Sie das gesamte Suchergebnis
für die Bearbeitung auswählen und entsprechend markieren. Das Bedienelement
"Auswahl aufheben" hebt sämtliche Auswahlentscheidungen des
Bearbeitets auf. Mit dem Bedienfeld
kann man in das Maskenfenster zuzückkehren und kann hier die Ausgewählten
Datemsätze bearbeiten.
Der Tabellenmodus ist für die Nachbearbeitung von Verzeichnungseinheiten besonders geeignet, in denen eine Korrektur oder Ergänzung an immer der gleichen Stelle erfolgen soll. Die einzelnen Elemente der Verzeichnungsangaben (bspw. Aktentitel, Datierung etc.) stehen dabei in einer Spalte untereinander.
Die Tabellenfelder lassen sich nur jeweils einzeln bearbeiten, indem man die "ENTER"-Taste betätigt, während das zu bearbeitende Feld schwarz markiert ist. Damit wird dieses Feld in den Editiermodus versetzt. Das sieht dann so aus:
Nun kann jede beliebige Eingabe erfolgen. Durch erneutes drücken der "ENTER"-Taste oder "ESC"-Taste kann dieses Editierfenster verlassen werden. Wie im
Auch im Listenmodus ist eine Suche möglich, allerdings immer nur in
einem Element, bpw. im "Atentitel". Die Auswahl des zu durchsuchenden
Elements oder Feldes erfolgt in der Listbox
.
Anschließend wird der Suchbegriff im Feld
eingegeben und die Suche mit der Schaltfläche
gestartet. Treffer der Suche werden im entsprechenden Feld markiert und können
über das Bedienelement
erreicht werden. Eine Navigation über Cursortasten oder Scroll-Leiste
ist natürlich auch möglich. Durch betätigen der Taste
oder Wahl einer ander Suchspalte wird die Suche zurückgesetzt.
Anders als im Listenmodus sind die Felder "Klassifikation" und "Signatur" im Tabellenmodus nicht editierbar.
Die in ARIADNE verwendeten Suchmerkmale basieren auf dem in der Informatik weit verbreiteten Modell der Regulären Ausdrücke. Diese ermöglichen es, nach mehreren Suchbegriffen bzw. Wortvarianten in einem Schritt zu suchen. Desweiteren werden diese Suchausdrücke von den vielen SQL-Datenbanken unterstützt, wie z.B. bei dem in ARIADNE verwendeten MySQL-Datenbank-"Backend". Leider ist die Formulierung der Suchausdrücke für den ungeübten Anwender etwas schwierig. Es ist jedoch lohnend, sich wenigstens ansatzweise über die Möglichkeiten und Formulierung von Regulären Ausdrücken zu informieren. Dies soll im folgenden Kapitel geschehen.
Angenommen, Sie suchen nach einem hierzulande sehr oft vorkommenden Namen
wie "Meier" oder "Schmidt". Wüßten Sie nun nicht
genau, wie Meier sich schreibt, also mit "ei", "ai", "ey"
"ay" etc., müßten Sie wenigstens viermal suchen, um zum
Ziel zu gelangen. Das wäre lästig und unkomfortabel. Reguläre
Ausdrücke ermöglichen es nun, nach solchen Varianten in einem
Schritt zu suchen. Das wird allerdings mit einer sehr komplexen Formulierung
des Suchbegriffs erkauft. So würde obiges Beispiel mit seinen vier Namensvarianten
einen wie folgt formulierten Suchbegriff erfordern: M[ae][iy]er.
Oder Sie suchen nach Namensvarianten von Meier und Schmidt gleichzeitig, so
lautet der Suchbegriff: M[ae][iy]er|Schmi([td]|[tt]). Dieser Suchbegriff
würde Ihnen alle Einträge mit Maier..., Mayer..., Meier...,
Meyer..., Schmitt... und Schmidt... in einem Suchschritt
liefern. Die Formulierung erfolgt hier über sogenannte Metaauszeichnungen
(Metacharachters, engl.). Die wesentlichen Metaauszeichnungen wollen wir kurz
beschreiben.
Folgende Tabelle zeigt einen Überblick zu den Metaauszeichnungen Regulärer Ausdrücke mit einigen dazugehörigen Beispielen.
| Muster | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| . | Paßt auf ein beliebiges Zeichen an der Stelle eines Wortes | Ma..paßt auf jeden Wert der Zeichenfolge
"Ma" gefolgt von zwei beliebigen Zeichen. Beispiele wären Mali,
Maul, Mann etc. |
| [ ] | Paßt auf jedes Zeichen in den eckigen Klammern. Es
kann auch ein Zeichenbereich wie z.B. a-z oder 0-9
angegeben werden. |
M[ae]ier paßt sowohl auf Werte die
"Maier" als auch "Meier" enthalten. [a-zA-Z] paßt auf Werte, die mindestens ein Zeichen des lateinschen Alphabets enthalten (ohne akzentuierte Buchstaben). |
| * | Paßt auf kein oder mehrfaches Vorkommen des vorherigen Zeichens. | Mam*a paßt auf die Werte "Mama, Mamma, Mammma, ....".Der Ausdruck ge.*en paßt auf Werte welche die Zeichenketten
ge und en mit beliebigen Zeichen dazwischen
enthalten wie z.B. die Worte "gehalten, gelungen, ..." [0-9]* paßt auf jede natürliche Zahl. |
| ^ | Was folgt, muß am Anfang des Strings stehen. | ^Die paßt auf Strings, welche mit
"Die" beginnen. |
| $ | Was davor kam, muß am Ende des Strings stehen. | institution$ paßt auf jeden Wert, der mit der Zeichenkette "institution" endet. |
| \ | Hebt die Bedeutung eines Metazeichens auf. | \.$ meint das Satzendungszeichen "."
und findet alle Strings mit einem ordentlichen Satzende. |
| | | Behandelt Variantenoptionen einer Suche. | Ber(th|t)a paßt auf jeden Wert, mit
der Zeichenkette "Bertha" und "Berta". |
| ( ) | Klammerung von Variantenoptionen einer Suche. | Siehe vorheriges Beispiel. |
F1 |
- Hilfe aufrufen. |
F2 |
- Listenmodus öffnen. |
F3 |
- Tabellenmodus öffnen. |
F4 |
- Maskenfenster schließen. |
F5 |
- Gehe zum ersten Datensatz. |
F6 |
- Gehe zum vorhergehenden Datensatz. |
F7 |
- Gehe zum nächsten Datensatz. |
F8 |
- Gehe zum letzten Datensatz. |
STRG+N |
- Neuen Datensatz öffnen |
STRG+E |
- Datensatz aktualisieren. |
STRG+L |
- Datensatz löschen. |
TAB/ RETURN |
- Gehe zum nächsten Fokus. |
SHIFT+TAB/ESC |
- Gehe zum vorherigen Fokus. |
STRG+# |
- Feldeintrag des gleichen Feldes im vorherigen Datensatz übernehmen. |
STRG+BACK |
- Feldeintrag vollständig löschen. |
STRG+R |
- Originaltext wiederherstellen. |
STRG+K |
- Fokussiere die Klassifikationsliste. |