-  Landeshauptarchiv Schwerin
 -  09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)
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09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806) -
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Laufzeit

Signatur

Titel

OAI-PMH
   

Signatur: 335
Titel: Prozessart: Mandati; Streit um den Abriß einer neu errichteten Windmühle zu Flotow
Enthält: Kläger: Valentin von Voss auf Luplow und Flotow im Amt Stavenhagen; Beklagter: Herzog Ulrich von Mecklenburg, Freiin Catharina von Maltzan zu Wartenberg und Penzlin, geb. von Quitzow, Witwe des Freiherrn Georg von Maltzan, und Mitglieder der Familien von Kruse auf Varchow und Varchentin im Amt Stavenhagen und von Holstein auf Ankershagen im Amt Neustadt; Prokuratoren: Kl.: Chilianus Reinhardt, Dr. Bekl.: Georg Kirwang, Dr.
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 335

OAI-PMH
   

Signatur: 170
Titel: Prozessart: Mandati; Streit um Beiträge zur Bezahlung der Landesschulden aus der Zeit des Herzogs Albrecht VII.
Enthält: Kläger: Herzog Johann Albrecht I. und Herzog Ulrich von Mecklenburg; Beklagter: Rat der Stadt Rostock; Prokuratoren: Kl.: Michael von Kaden, Dr. Bekl.: Mauritius Breunle, Lt.
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 170

OAI-PMH
   

Signatur: 580
Titel: Prozessart: Mandati; Bezahlung von Schuldforderungen in Höhe von mehreren tausend Gulden an verschiedenen Orten in Westfalen
Enthält: Kläger: Erzbischof von Köln; Beklagter: Landgräfin Anna von Hessen, geborene Herzogin von Mecklenburg; Prokuratoren:
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 580

OAI-PMH
   

Signatur: 267
Titel: Prozessart: Mandati tertii ... sine clausula; Rücknahme eines Pönalmandats gegen den Kl. in einem Streit um die Steuerfreiheit eines Rostocker Hauses, das Dr. Adolph Friedrich von Hagen an den Bekl. zediert hatte und das jetzt von Christoph Sever verwaltet wurde; Behauptung des Bekl., das Haus sei immer von Professoren bewohnt worden und deshalb steuerfrei; Einrede der Kl., es handele sich um ein Brauhaus, das den Lindemann'schen Erben zu Rostock zustehe, da nach lübischem Recht Häuser nicht an Auswärtige verkauft oder zediert werden dürften
Enthält: Kläger: Rat zu Rostock; Beklagter: Herzog Christian Ludwig I. von Mecklenburg-Schwerin; Prokuratoren: Kl.: Friedrich Plönnies, Dr. Bekl.: Ulrich Daniel Kühorn, Lt.
Enthält auch: Aktenstück aus einer früheren Appellation an das RKG in dieser Sache 1672 (Q 6); Auszüge aus Verträgen zwischen den Parteien, auch mit der Universität Rostock, aus den Jahren 1563, 1573, 1577 und 1642 (Q 7 und Q 12-14) sowie die Bestätigung der Rostocker Privilegien durch den Bekl. 1662 (Q 11); Auszug aus dem lübischen Recht (Q 10)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 267

OAI-PMH
   

Signatur: 118
Titel: Prozessart: Mandati sine clausula; Verbot der Veräußerung strittiger Gelder während der Rechtshängigkeit der Sache am RKG
Enthält: Kläger: Lt. Henricus Hassert und Lt. Andreas Amsel als Vormünder der Elisabeth und Johanna von Hille; Beklagter: Dr. Caspar Thurmann, Advokat zu Lübeck; Prokuratoren: Kl.: Johann Rolemann, Dr. Bekl.: Moritz Wilhelm von Gülich, Dr.
Enthält auch: Auszug aus dem Testament des Ernst Cothmann, Professor zu Rostock, 1619 und eine Verfügung der Witwe 1634 über die Verwahrung der Gelder für die Legate "ad pias causas" (Q 23, Beilage, A; o.Q., praes. 4.2. 1674, Beilage B); Obligation des Hans Albrecht Hein 1655 über 500 Gulden für Elisabeth Cothmann, geb. Gerdes, Frau des Dr. Friedrich Cothmann, Sohn des Ernst Cothmann ( o.Q., praes. 4.2. 1674, Beilage F); Aufstellung über restierende Steuern für ein Haus in Rostock 1658-1673 (a.a.O., Beilage D); Besichtigungs-Schein 1673 über die Schäden an dem Haus am Großen Markt zwischen den Häusern des Christian Knesebeck und des Jacob Diestler (Diestel), das früher Ernst Cothmann gehört hatte und das an Dr. Bernhard Barnstorff vermietet gewesen war (Q 5) und Vertrag über die Vermietung des Hauses mit einem Garten in der Grapengeterstraße 1673 an Johann Jacob Döbel, Professor der Medizin, sowie eine Bestätigung dieser Vermietung und auch beantragter Arreste durch Rektor und Konzil der Universität Rostock 1673 (Q 7); Rechtsbelehrung aus der Sammlung von Rechtsbelehrungen des Dr. Mevius, Vizepräsident des Hohen Tribunals zu Wismar, mit einem Urteil von 1655 aus dem Streit des Heinrich Döbel mit den Erben des Cord Schlakow vor dem Rat zu Bergen und dem Hohen Tribunal zu Wismar (Q 9); Bescheinigungen über die Zustellung von Postpaketen und ihre Verzögerung 1673 (Q 11-12)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 118

OAI-PMH
   

Signatur: 29
Titel: Prozessart: Mandati sine clausula; Streit um die Erfüllung des zwischen den Parteien 1673 abgeschlossenen Vergleichs
Enthält: Kläger: Hans und Christoph von Behr zu Wittenburg, für sich und ihre Miterben; Beklagter: Herzog Christian Ludwig I. von Mecklenburg-Schwerin; Prokuratoren: Kl.: Henrich Wilhelm Erhardt, Dr. Bekl.: Ulrich Daniel Kühorn, Lt.
Enthält auch: Confirmatio des Vergleichs 1673 durch das RKG (Q 3); "Contributions-Edict" von 1677 (gedruckt; Q 4); Herzogliche Mandate an die Beamten zu Wittenburg, auch an den Generalmajor von Halberstadt, Listen über die monatlichen Steuersätze, u.a. "Kopfgeld" und "Viehschatz", Verteilung der Kosten von 15000 Reichstaler für die braunschweig-lüneburgische "Milice" auf die einzelnen Ämter, Quittungen über Steuerzahlungen, Aufstellungen über die Vollstreckungskosten und Schadensrechnungen sowie entsprechende Zeugenaussagen von Dorfbewohnern des Amtes aus den Jahren 1677-78 (passim); Appellationsinstrument und ein weiteres Aktenstück aus dem Streit der Parteien 1678 (Q 11-12); Schreiben des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg an den mecklenburgischen (Schweriner?) Herzog 1678 (Q 13); Mandat des RKG aus dem Streit der Parteien, Aktenstück aus einem Prozeß der Ritter und Landschaft gegen den mecklenburgischen Herzog vor dem Reichshofrat um Steuerfragen und Mandate des mecklenburgischen Herzogs aus dem Jahr 1679 (o.Q., praes. 30.1.1680)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 29

OAI-PMH
   

Signatur: 117
Titel: Prozessart: Mandati sine clausula; Streit um die Bestellung von Vormündern für Elisabeth und Johanna von Hille; Caspar Thurmann hatte durch die Regierung zu Schwerin Vormünder einsetzen lassen; Einrede der Kl., daß dafür Rektor und Konzil der Universität Rostock zuständig seien, da der Vater Johann Christoph von Hille unter akademischer Jurisdiktion stand
Enthält: Kläger: Johann Jacob Döbel, Professor und Doktor der Medizin, zu Rostock und Lt. Bernhard Petri zu Wismar als Kuratoren ihrer Frauen, der Töchter des Dr. Johann Christoph von Hille, Professor zu Rostock; Beklagter: Regierungskanzlei zu Schwerin und als Nebenbekl. Dr. Caspar Thurmann, Advokat zu Lübeck, verheiratet mit der Witwe des Johann Christoph von Hille, sowie Rektor und Konzil der Universität Rostock; Prokuratoren: Kl.: Johann Rolemann, Dr. Bekl.: Ulrich Daniel Kühorn, Lt. Nebenbekl.: Christian Wilhelm Ditmar, Dr., und Moritz Wilhelm von Gülich, Dr.
Enthält auch: Auszüge aus den Schreiben der Anna Elisabeth Thurmann, geb. Cothmann, verwitwete von Hille, an ihren "hertzliebsten Schatz", ihren Ehemann Caspar Thurmann aus den Jahren 1670-72 (Q 13-16); Stellungnahmen und Beschlüsse des Rats zu Lübeck in dem Streit der Parteien, auch ein Interzessionsschreiben an den Herzog von Holstein, aus den Jahren 1668-1671 (Q 7, Q 12, Beilage; o.Q., praes. 10.1. 1673, Beilage E); Bestätigung des Rektors und Konzils der Universität Rostock, daß dem RKG-Mandat gemäß 1672 Lt. Henricus Hassert(z) als Vormund eingesetzt wurde (Q 8)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 117

OAI-PMH
   

Signatur: 160
Titel: Prozessart: Mandati sine clausula; Rechtsverweigerung, Fragen der Kautionsleistung und Schadensersatzforderungen in einem Streit um die Inhaftierung des Kl. wegen Beleidigung des RKG in seinem Prozeß mit den Gläubigern seines Vaters; der Kl. hatte in einem Schreiben an den Kammerrichter 1765 einen Korreferenten gefordert und wurde, als er seine Vorwürfe gegen den angeblich parteiischen oder sogar bestechlichen Referenten nicht beweisen konnte, in Mecklenburg inhaftiert; auf Beschwerde des Kl. ordnete das RKG dann die Einsetzung einer unparteiischen Kommission in Mecklenburg an; später lehnte das RKG zwar eine citatio ab, verwies aber auf die Möglichkeit eines Mandats-Prozesses, den der Kl. dann auch 1773 einleitete
Enthält: Kläger: Joachim Siegmund Dietrich von der Lühe auf Kirch Mulsow, Wendisch Mulsow, Neu Poorstorf und Panzow im Amt Bukow, dann zu Wismar; Beklagter: Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin und Dr. Ernst Friedrich Bouchholtz, mecklenburgischer Fiskal; Prokuratoren: Kl.: Johann Friedrich Lange, Lt. Bekl.: Johann Albert Ruland, Dr.; Christian Jacob von Zwierlein, Dr. (1775)
Enthält auch: Protokoll der Gläubiger-Versammlung im "von der Lühe-Panzowschen Debitwesen" 1664 (Q 6, Beilage W, Nr. 1-2); mehrere Schreiben des Lt. Gotthard Johann Hert, RKG-Prokurator zu Wetzlar, 1765 über sein Sollizitieren in dieser Sache (Q 6, Beilage X); angebotene, aber nicht akzeptierte Kaution des Majors Christian Ludwig von Lowtzow auf Klein Walmstorf im Amt Grevesmühlen 1769 für den Kl. (Q 6, Beilage G, Nr. 2); Supplik des Joachim Friedrich Ernst von der Lühe auf Mulsow im Amt Bukow, Sohn des Kl., an die Visitations-Deputation des RKG 1769, die dann 1770 anordnet, den Kl. aus dem Arrest zu entlassen (gedruckt; Q 6-9); "Schreiben um Bericht" des RKG 1771 (Q 13); Aussage des Postdirektors zu Schwerin 1773 über Briefsendungen zwischen Wismar und Ludwigslust (Q 31); Auszug aus der "alten Union" von 1523 (Q 11)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 160

OAI-PMH
   

Signatur: 173
Titel: Prozessart: Mandati sine clausula, nunc (1685) mandati de exequendo sine clausula (an den Herzog von Braunschweig-Lüneburg und den schwedischen König als Herzog von Bremen) (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Erfüllung des Vergleichs von 1672 über die Schadloshaltung der mit ihrem Gutsbesitz haftenden Erben der Bürgen für Schuldverschreibungen des Herzogs Adolf Friedrich I.; der Herzog hatte sich unter Verpfändung der Domänen Farpen, Redentin und Strömkendorf im Amt Redentin verpflichtet, 30000 Reichstaler Schadensersatz zu zahlen; die Kl. forderten nun die Einweisung in diesen Besitz
Enthält: Kläger: Henning von Negendank auf Zierow im Amt Grevesmühlen, Paschen Negendank auf Prieschendorf im Amt Grevesmühlen, H.(?) von Bülow auf Holdorf im Amt Gadebusch, Johann von Bülow auf Plüschow im Amt Grevesmühlen, Gottlieb von Hagen auf Lütgenhof im Amt Grevesmühlen, Heinrich Magnus von Rabe auf Gottmannsförde im Amt Schwerin, Jochim von Oertzen auf Roggow im Amt Bukow, Johann von der Lühe auf Schulenburg im Amt Ribnitz und Dr. Caspar Schwartzkopf zu Rostock in Vollmacht der von Bülow zu Hundorf im Amt Schwerin und der Frau des Generalmajors Jochim Heinrich von Vieregge auf Rossewitz im Amt Güstrow; Beklagter: Herzog Christian Ludwig I. von Mecklenburg-Schwerin; Prokuratoren: Kl.: Henrich Wilhelm Erhardt, Dr. Bekl.: Ulrich Daniel Kühorn, Lt.; Gotthard Johann Marquardt, Dr. (1682)
Enthält auch: Schreiben des Walter und Siegfried Rantzau und der Lucia Blome in Holstein, der Witwe Magdalena Schabbelt zu Wismar, des Anton Hinrich Gloxin und des Gotthard Marquard zu Lübeck als Erben der strittigen Schuldtitel aus den Jahren 1677-81 (Q 3-5, Q 14); Interzessionsschreiben und Entschließungen der Ritter- und Landschaft und des Herzogs in der strittigen Sache 1681-84 (Q 17 und 32); Liste der 15 Personen und Gutsbesitzer aus den Adelsfamilien Barkentin, Bülow, Drieberg, von der Lühe, Negendank, Oertzen und Vieregge, die 1682 zur Bürgschaft für die strittigen Obligationen verpflichtet waren (Q 20); Aufstellung des Landesrentmeisters 1684 über die Belastungen der herzoglichen Ämter in den vergangenen Kriegszeiten; die aufgebrachte Summe von 253288 Reichstalern sei höher als die Beiträge der Ritter- und Landschaft (Q 35); Vergleiche zwischen den Parteien 1686 (o.Q., praes. 10.9. 1686)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 173

OAI-PMH
   

Signatur: 129
Titel: Prozessart: Mandati sine clausula, nunc (1611, 1622, 1702 und 1727) citationis ad reassumendum (ab 1727 Armenrecht für die Kl.); Streit um die Forderung der Kl. nach Schadensersatz und Zahlung von Alimenten wegen des angeblichen Landfriedensbruchs durch die gewaltsame Einweisung der v. Kamptz in das Gut Klein Plasten und der Erben des Ulrich von Strahlendorf in dessen Lehnsgüter; Fortsetzung des Streits des Bernhard von Plasten auf Groß Plasten mit den Erben der geächteten Levin von Kamptz und Ulrich von Strahlendorf um die Einweisung in die Güter der Geächteten; das RKG hatte die Einweisung der von Kamptz in ihr Lehnsgut durch "promotoriales" unterstützt, billigte nun aber der Gegenpartei Alimente von 300 Gulden rheinisch zu; die Bekl. beantragten ohne Erfolg die Revision, zahlten dann Alimente und lösten schließlich diese Forderung durch Zahlung einer größeren Summe ab
Enthält: Kläger: Matthias Janicke, Ratsherr zu Anklam, für sich und seine Frau Anna, geb. von Walsleben, und die gemeinsamen Kinder, ab 1605 der mündig gewordene Sohn Bernhard Janicke sowie Curdt Tessin, Bürgermeister, und Dr. Nicolaus Calenus (Calemus?), Syndikus der Stadt Anklam, als Vormünder seiner Geschwister, ab 1623 auch der mündig gewordene Ewald Janicke von Plaustein, ab 1701 Jochim Lemmin zu Stralsund als Bevollmächtigter des Hinrich Jani(c)ke (Jaenke) von Plauenstein und anderer Mitglieder der Familie, ab 1713 der Leutnant Claus Friedrich von Jahncke, ab 1727 auch Henning Christian Bunge zu Triebsees in Vorpommmern und ab 1730 Caspar Frantz Harmens zu Lübeck(?) sowie andere Erben und Mitglieder der Familie Janicke, sämtlich als Erben der von Plasten auf Klein Plasten im Amt Stavenhagen; Beklagter: Herzog Carl I. von Mecklenburg sowie Lüdeke von Kamptz auf Godow und Arend von Kamptz auf Dratow im Amt Neustadt sowie Ewald von Kamptz auf Varchow ("Verchow") im Amt Stavenhagen und Michael Riebstael (Rübestall), Ratsherr zu Wesenberg, als Vormünder der Kinder des Jürgen von Kamptz auf Dratow, auch Hans von Kamptz zu Malchin und Christoph von Kamptz zu Waren, ab 1611 Richard von Kamptz auf Dratow, Levin von Kamptz auf Perlin im Amt Wittenburg und andere Mitglieder der Familie, ab 1633 Eggerd und Hans Mutzloff(?) von Kamptz zu Neubrandenburg, für sich und in Vollmacht anderer Mitglieder der Familie, ab 1702 Christopher Albrecht von Kamptz auf Klein Plasten im Amt Stavenhagen und andere Mitglieder der Familie von Kamptz, sämtlich als Erben des Levin von Kamptz, ab 1728 und 1730 auch die Erben und Inhaber der Lehnsgüter des Ulrich von Strahlendorf, nämlich Otto Friedrich von Hobe, mecklenburgischer Landrat, auf Goldebee im Amt Bukow, Schack von Buchwald zu Rostock, Gotthard von Bornefeld, Oberstleutnant, auf Preensberg im Amt Bukow sowie Carl Wilhelm Sch(o)ult(z), Capitain, Christian Ludwig Schoult, Cornet, und Marie Elisabeth Schoult, geb. von Mecklenburg, Witwe des Kammerrats Christian Schoult, zu Schwerin als Lehnsinhaber eines Teils des Gutes Strömkendorf im Amt Bukow; Prokuratoren: Kl.: Marsilius Bergner, Dr.; Martin Khun, Lt. (1605); Johann Sebastian Augsburger, Lt. (1622); Johann Vergenius, Dr. (1633) Johann Paul Fuchs, Dr. (1701); Johann Heinrich Dietz, Dr. (1713); Johann Eberhard Greineisen, Lt. (1747), und Johann Andreas Dietz, Lt. (1749) Bekl.: Johann Jacob Kremer, Dr.; Johann Georg Krapf, Dr.(1622); Georg Goll, Dr. (1633); Georg Friedrich Vergenius, Dr. (1703); Johann Eberhard Frech, Dr. (1727); Johann Jacob Zwierlein, Dr. (1734)
Enthält auch: Aktenstück aus dem Prozeß vor dem RKG 1560 um die Einweisung der Anna von Plasten, geb. von Rohr, Witwe des Heinrich von Plasten, in die Güter der geächteten Levin von Kamptz und Ulrich von Strahlendorf und ein Notariatsinstrument von 1561 über die gescheiterte Einweisung des Caspar von Rohr als Bevollmächtigter der von Plasten in das Gut Goldebee (Q 135); Urteil des RKG 1577 über die Zahlung von Strafgeldern an Bernhard von Plasten durch den Rat der Stadt Waren wegen Unterstützung von Landfriedensbrechern (Q 110); Aktenstücke aus der Regierungskanzlei zu Güstrow 1596 über die Teilung der Lehnsgüter des Levin von Kamptz zwischen Ewald und Jürgen von Kamptz (Q 2, Beilagen); Inventar des Gutes Klein Plasten 1603 (Q 10), Notariatsinstrument über Ernteschäden durch Hagelschlag 1618 (Q 47) und Atteste der Räte der Städte Neubrandenburg, Malchin und Waren 1633 über Kriegsverwüstungen auf dem Gut Klein Plasten (Q 97-99); Ablegung des Armeneids durch zahlreiche Mitglieder und Nachkommen der Familie Janicke und entsprechende Armutsbescheinigungen der Räte der Städte Anklam, Teterow und Triebsees aus den Jahren 1619-1749 (Q 49, Q 75, Q 137-138, Q 162, Q 165); Dokumente über die Verarmung der Familie Janicke: Schuldverschreibungen und Briefe des Matthias Janicke aus den Jahren 1590-1602, dabei auch eine Rechnung des Notars Caspar Scheffer zu Wolgast, Obligationen des Augustin Janicke aus den Jahren 1601-1619 u.a. für Valentin von Speckin auf Ploetz in Vorpommern und zahlreiche Schreiben und Rechnungen der Gläubiger der Familie, u.a. Handwerker, Pastoren und der Kirchen-"Schatzkasten" zu Anklam sowie des Anwalts Georg Pyll zu Wolgast, der für Mitglieder der Familie einen Prozeß gegen Tönnies Jennikow geführt hatte, aus dem Jahre 1619 (Q 49); Anweisung des preußischen Königs 1724 an seinen "Agenten" in Wetzlar, Lt. Wilhelm Ludwig Ziegler, sich für die Zulassung des Christian Friedrich von Jahnke, Fähnrich in der preußischen Armee, zum Armenrecht einzusetzen, und ein Protokoll über die Ablegung des Armeneids vor dem RKG 1727 (Q 159-160); Attest des Rats der Stadt Teterow 1746 über die adlige Abstammung des Carl Friedrich Leopold von Jahnke, preußischer Leutnant, u.a. von seinem Großvater Berend Rieckwan von Jahnke auf Kandelin in Vorpommern, auch ein Geburtsschein für den Leutnant, ausgestellt von Johann Bähr, Pastor an der St. Marien-Kirche zu Anklam (Q 166-167); Abrechnungen und Quittungen über die Zahlung der Alimente aus den Jahren 1624-1712 (zwischen Q 73 und Q 112, passim); lehnsherrliche Bestätigung des Verkaufs des Gutes Goldebee durch den Pfandherrn Hartwig von Flotow an den Hauptmann Hartwig von Lützow 1695 (Q 126); lehnsherrliche Bestätigung des Verkaufs eines Teils des Gutes Strömkendorf durch Ulrich Friedrich von Strahlendorf an den Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin und durch diesen an Christian Schoult, Kammerrat und Amtmann zu Schwerin, 1701 (Q 146); vom RKG bestätigter Vergleich zwischen den Parteien 1713 und eine entsprechende litis renunciatio (Q 121); Interzessionsschreiben der Herzöge von Pommern-Wolgast und Pommern-Stettin sowie des Rats zu Anklam aus den Jahren 1615 bis 1636 (o.Q., nach Q 30; Q 33-34; Q 82; o.Q., praes. 3.10.1637); Schreiben des Augustin Janicke an den Kammerrichter mit der Bitte um Beschlenigung des Verfahrens (o.J., am Schluß der Akte); Auszug aus der mecklenburgischen "Policey- und Land-Ordnung" von 1572 über die Lehnsgüter geächteter Personen (Q 143)
Bestellnummer: Landeshauptarchiv Schwerin (09.01.01. Reichskammergericht (Prozeßakten) (1495 - 1806)) 129
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