-  Stadtarchiv Wismar
 -  Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
 -  01.: 1. Kläger A
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 - 01. 1. Kläger A
58 Gerichtsakten   1   -   10   »

Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3233
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar S 293, Nr. 11 (W S 8 n. 293,Nr. 11)
Laufzeit: (1740) 18.09.1742-16.01.1743; 24.04.1750-
Fallbeschreibung: Schlaff fordert für seinen Mandanten die Zahlung von 120 Rtlr Honorar, die der Resident im Niedersächsischen Reichskreis Carl Christoph von Strahlenheim dem Kl. seit dem Jahre 1740 schuldet. Das Tribunal erkennt die Forderung am 21.09. an und fordert den Kl. auf, Originalbelege aus dem Prozeß Strahlenheims vs. von der Lühe auszuliefern, um die Ansprüche Strahlenheims besser nachweisen und den Ertrag der Konkursmasse zuführen zu können. Am 09.11.1742 bescheinigt der Kl. die Auslieferung mehrerer Dokumente, am 14.01.1743 und 24.04.1750 bittet er um Auslieferung seiner Original-Obligation, am 27.04.1750 erhält er sie. Am 23.11.1758 legt Hasse seine Berechtigung zum Kassieren der Zinsen vor und erhält das Geld am 24.11.1758 ausgezahlt, am 08.07.1760 bevollmächtigt der Kl. Hasse förmlich zum Erheben der Zinsen, am 09.07.1760 zahlt das Tribunal das Geld aus. Am 21.01. und 12.04.1785 erbitten die Kl. die Auszahlung ihrer Forderung nach dem Verteilungsplan über die Konkursmasse, am 20.04.1785 erteilt das Tribunal die Genehmigung.
Prozessbeilagen: (7) Obligation Strahlenheims vom 01.06.1740; Prozeßvollmacht Amsels für Dr. Schlaff vom 20.10.1742; Prozeßvollmacht des Kl.s für Dr. Hasse von Trinitatis 1760
Instanzenzug: 1. Tribunal 1742-1785
Kläger: (2) Dr. Georg Friedrich Amsel aus Schwerin, seit 1785: Hedwig Hintze geb. Scharff, Sophia Hinrica Amsel, Lorenz Andreas Christian Amsel als Erben des Dr. Amsel
Beklagter: Dr. Carl Christoph Gröning als gemeinsamer Anwalt des Strahlenheimschen Konkurses
Anwälte: Kl.: Dr. Carl Daniel Schlaff (A & P), seit 1758: Dr. Joachim Christoph Gabriel Hasse (A & P); seit 1785 Johann Franz von Palthen (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3233


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0005
Prozessgegenstand: (5) Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: Wismar A 5 (W A 1 n. 5)
Laufzeit: (1689-1696) 03.09.1698-06.03.1700,
Fallbeschreibung: Kl. hatte für die Erben des verstorbenen Generalmajors Baron Carl Leonhard Müller von der Lühne in mehreren Prozessen als Prokurator am Tribunal gewirkt, sein Honorar dafür aber erst teilweise erhalten. Alle Versuche, auf gütlichem Wege bei den Erben die Zahlung zu erreichen, sind fehlgeschlagen, weshalb Kl. um ein Mandat an den Bekl. bittet und dieses am 06.09.1698 erhält. Am 14.11.1699 bittet Kl. um Vollstreckung des Mandates und erhält am 08.12 eine entsprechende Aufforderung an Bekl. mit 6wöchiger Frist. Am 06.03.1700 erbittet Kl. die Auszahlung des beim Tribunal deponierten Geldes aus dem Prozeß des Bekl. mit Uffelmann. Das Tribunal stimmt der Auszahlung des Geldes am 17.03.1700 zu. Am 18.02.1727 erbittet Peter Corswandt die Auszahlung der ausstehenden 50 Rtlr 26 s vom Sohn des verstorbenen Bekl. und erhält am 21.02.ein entsprechendes Mandat mit Androhung der Vollstreckung. Am 26.03. weist der Bekl. alle Ansprüche von sich und verweist Kl. an seine Mutter bzw. sämtliche Erben seines Vaters. Das Tribunal teilt Kl. dies am 28.03. mit, der am 12.05. auf seiner Forderung besteht. Das Tribunal weist Bekl. am 15.05.1727 zur Antwort binnen 6 Wochen an, am 16.11.1728 erbittet Kl. Vollstreckung seiner Forderung, das Tribunal weist Kl. am 17.11. entsprechend an. Am 17.03.1729 erbittet Kl. erneut Hilfe des Tribunals, das die Beweisaufnahme am 19.03.1729 schließt und die Zahlung anweist.
Prozessbeilagen: (7) Kostenaufstellungen in den Prozessen des Bekl. vs. Dr. Johann Werner Uffelmann für sich und als Cessionar der "Landes-Vorsprach" und der Geschworenen des Gerichts Achim 1686-1696, der Bevollmächtigten des Grafen Torstenson vs. die Erben des Generals Müller von der Lühne 1687-1689 und des Bekl. vs. Johann Ripern und Konsorten als Zehntbürger zu Hollern 1689-1691; Schreiben des Stettiner Auditeurs Schmiterlow an Kl. vom 25.12.1689; von Tribunalsboten Jochim Ligner ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 12.10.1698; Tribunalsurteil im Fall J.W. Uffelmanns, Ratsherrn zu Hamburg vs. Bekl. wegen strittiger Wachtgelder vom 06.07.1696; Kostenabrechnung des Kl.s vom 14.11.1699; von Tribunalsbote Hans Andreas Hartig ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 23.12.1699; von Tribunalspedell Jürgen Müller ausgestellte Übergabequittungen für Tribunalsmandate vom 17.05.1727 und 17.11.1728; Aufstellung der Kosten des Kl.s vom 17.03.1729
Instanzenzug: (6) 1. Tribunal 1698-1699, 1727-1729
Kläger: (2) Dr. Friedrich Anthoni, Advokat und Prokurator am Tribunal zu Wismar, ab 1727 Peter Corswandt (Corswanten), namens der Erben
Beklagter: (3) Christian Drevenstedt als Bevollmächtigter des Generalmajors Baron Carl Leonhard Müller von der Lühne, Kommandant zu Stettin, seit 1727: Oberst Müller von der Lühne
Anwälte: (4) Bekl.: David Jürgen Gerdes (A 1727), Dr. Joachim Köckert (P 1727)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0005


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0008
Prozessgegenstand: (5) Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung der Anwaltsgebühren und sonstiger Auslagen
Alte Signatur: Wismar A 5 (W A 1 n. 5)
Laufzeit: 20.12.1701-22.03.1702, 28.06.-30.06.1710
Fallbeschreibung: Kl. war Anwalt und Prokurator des Bekl. in dessen Prozessen mit Jochim Engelbrecht, dem pommerschen Fiskal Martin Droysen und mit Jochim Burmeister, Müller zu Pustow, hat aber bisher nur einen kleinen Teil des vereinbarten Honorars dafür erhalten und erbittet ein entsprechendes Mandat des Tribunals über 65 Rtlr 23 s, das am 22.12.1701 an Bekl. ergeht. Am 20.03.1702 erbittet Kl. Vollstreckung seiner Forderungen und erreicht am 22.03. ein entsprechendes Mandat an den Executor Brach. 1710 fordert die Witwe des Kl.s die Restzahlung von 15 Rtlr 29 s ein und erwirk am 30.06.1710 ein Mandat an den Executor von Santen.
Prozessbeilagen: (7) Kostenaufstellungen des Kl.s in den Prozessen des Bekl. vs. Jochim Engelbrecht 1696-1701, vs. Fiskal Droysen 1697-1699, vs. Jochim Burmeister 1697-1698; vom Tribunalsboten Hans Andreas Hartig ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 08.01.1702; Rechnung des Kl.s vom 20.03.1702
Instanzenzug: (6) 1. Tribunal 1701-1702, 1710
Kläger: (2) Dr. Friedrich Anthoni, Advokat und Prokurator am Tribunal zu Wismar, seit 1710 seine Witwe
Beklagter: "(3) Christoph von Essen zu Greifswald "
Anwälte: "(4) Kl.: Dr. Friedrich Anthoni (A & P), 1710: Peter Corswant (A)"
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0008


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0077
Prozessgegenstand: Mandatum restitutionalis Auseinandersetzung um Rückgabe von Wechselbriefen
Alte Signatur: Wismar A 45 (W A 1 n. 45)
Laufzeit: 02.02.1784-18.03.1784
Fallbeschreibung: Kl. bittet darum, Bekl. anzuweisen, ihm nach Bezahlung der vereinbarten 9.690 Mk. 23 s seine beiden Wechsel für den Kauf des Schiffes auszuhändigen und stellt eine Bürgschaft für die noch zu bestimmenden Konkurskosten, an denen er sich beteiligen soll. Das Tribunal weist Bekl. am 04.02. entsprechend an. Am 09.02. berichtet Kl., daß Bekl. sich Einwände vorbehalten würden. Am 14.02. erneuert Kl. seine Bitte nach Auslieferung seiner Wechsel, am 15.02. verweigert Bekl. die Rückgabe beider Wechsel mit Hinweis auf allgemeinen Gebrauch, bietet aber an, einen Wechsel, der dem Gegenwert des versprochenen Geldes entspricht, zurückzugeben. Am 19.02. lädt das Tribunal die Parteien zur Vermittlung auf den 24.02. ein. Am 21.02. besteht Kl. auf seiner Forderung, am 01.03. verweigert er die weitere Beteiligung an Zinszahlungen für den Konkurs, da er die Bezahlung angeboten hatte. Am 06.03. setzt Kl. Tribunal von weiterem Vermittlungsvorschlag in Kenntnis, am 08.03. werden die Parteien auf dieser Grundlage miteinander verglichen, am 09. erbittet Kl. die Rückgabe der Bürgschaft, am 18.03.1784 fordert Kl. eine Quittung für das gezahlte Geld von Bekl. - eine Reaktion des Tribunals erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) Rechnung über Kauf der Fregatte Wilhelmine; gedruckter Geldkurszettel aus Hamburg vom 23.01.1784; Bürgschaft des Wismarer Ratsherrn Koester (o.D.); Bericht des Notars Johann Friedrich Nölting vom 09.02.1784; von Tribunalspedell F.W. Schröder ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 05.02.1784; Bürgschaft Johann Andreas Kösters vom 09.02.1784; Schreiben Hasses an Lembke vom 30.01.1784; Schreiben Lembkes an Hasse vom 01.02.1784; von Notar Friedrich Christoph Gustav Lehmann bestätigte Zusammenstellung der Hamburger Wechselkurse vom 13.02.1784; Schreiben der Bekl. an Rat (o.D.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1784
Kläger: (2) Johann Peter Averhoff, kgl. schwedischer Agent zu Hamburg
Beklagter: Justizrat Lembke als Anwalt der Gläubiger der Firma Gabriel Christian Wahrendorff Wwe. und Sohn
Anwälte: Kl.: Dr. Christoph Christian Hasse (A & P) Bekl.: Dr. Johann David Lembke (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0077


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0076
Prozessgegenstand: (5) Appellationis Auseinandersetzung um Benachteiligung im Konkurs
Alte Signatur: Wismar A 45 (W A 1 n. 45)
Laufzeit: (1781-1783) 05.04.1783-20.10.1783
Fallbeschreibung: Bekl. hatten von Kl. im Jahre 1781 16.500 Mk. Hamburger Banco geliehen, um die Fregatte "Wilhelmine" kaufen zu können. Das Geld sollte zu 5% verzinst werden, als Sicherheit wird Kl. die gesamte Habe der Bekl. verpfändet. Ungeachtet dessen gibt der Rat beim Bankrott der Bekl. das Schiff zur Zwangsversteigerung frei, woraufhin Kl. es selbst kauft. Da seine Ansprüche bei der Reihung des Konkurses durch den Rat aber nachrangig eingestuft wurden und er als privilegierter Schuldner nichts aus der Konkursmasse erhalten, sondern sogar an den Kosten beteiligt werden soll, appelliert er an das Tribunal und verteidigt seine Ansprüche. Da die Akten der Vorinstanz mit eingereicht worden sind, erbitten Parteien am 05.05. Prozeßbeschleunigung. Am 07.07. urteilt das Tribunal, daß Kl. zwar an den Kosten des Konkurses beteiligt werden müsse, das Prioritätsurteil aber zu seinen Gunsten zu ändern sei. Am 14.07. erbitten Bekl. Kopie der Appelationsschrift, um gegen das Urteil restitutionis in integrum einlegen zu können. Das Tribunal gewährt am 16.07. die Kopien ebenso wie am 19.08. die von Bekl. am 16.08. eingereichte Bitte um Fristverlängerung. Am 26.09. reichen Bekl. ihre Beschwerden gegen das Tribunalsurteil ein, am 20.10.1783 bestätigt das Gericht sein vorheriges Urteil.
Prozessbeilagen: (7) Schuldverschreibung der Fa. Wahrendorff für den Kl. über 16500 Mark Banco vom 10.05.1781; von Notar August Wilhelm Rüdemann aufgenommene Appellation vom 03.03.1783; Auszug aus Prioritätsurteil des Wismarer Rates vom 22.02.1783; Wechsel des Kl.s und des Adrian Wilhelm Pauli, kgl. schwedischer Agent zu Lübeck vom 16.10.1781; Bürgschaft des Ratsherrn Johann Andreas Koester zu Wismar vom 17.10.1781; Prozeßvollmacht des Kl.s für Dr. Hasse vom 04.04.1783; Entscheidungsgründe des Ratsgerichts; Ratsgerichtsurteil vom 08.10.1781; Schreiben der Bekl. an den Rat (o.D.)
Instanzenzug: "(6) 1. Ratsgericht 1782-1783 2. Tribunal 1783 3. Tribunal 1783"
Kläger: (2) Johann Peter Averhoff, kgl. schwedischer Agent zu Hamburg (Kl. in 1. Instanz)
Beklagter: (3) Justizrat Lembke als Anwalt der Gläubiger der Firma Gabriel Christian Wahrendorff Wwe. und Sohn (Bekl. in 1. Instanz)
Anwälte: "(4) Kl.: Dr. Christoph Christian Hasse (A & P)Bekl.: Dr. Johann David Lembke (A & P)"
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0076


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0491
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Bezahlung von Medikamenten
Alte Signatur: Wismar B 316 (W B n. 316)
Laufzeit: (1779) 01.05.1779-30.06.1779
Fallbeschreibung: Der Aufforderung des Prioritätsurteils Folge leistend weisen Kl. die Kosten für Medizin nach, die Bohse in seinem letzten Lebensjahr gekauft, aber noch nicht bezahlt hatte und erbitten deren Erstattung. Das Tribunal teilt dies am 11.05. Bekl. zur Stellungnahme mit, die am 07.06. mit Bitte um Herabsetzung der Rechnung eingeht und am 30.06.1779 ad acta genommen wird, nachdem das Tribunal Kl. mit einem Teil der Rechnung in der Prioritätsurteil weiter nach vorne gerückt hat.
Prozessbeilagen: (7) Rechnung über Medikamente 1769-1770 für Postinspektor Bohse; Schreiben des Bekl. an Gläubiger des Postinspektors Samuel Gustav Bohse vom 15.04. und 12.05.1779 mit Stellungnahme von Dr. C.F. Burmeister, Dr. B. Steinecke, C. Rose, Witwe des Ludwig Wilhelm Rodtman vom 15.04.1779, Johann Andreas Wriede vom 10.04.1779, N N Brockmann, Johann Tiedemann, P.D. Schröder, Johann David Rodtmann, Söhne des Johann Bahlemann, Jochim Dietrich Brockmann, Christian Franz Pauli (alle o.D.), Johann Franz von Palthen vom 13.05.1779, Dr. Johann David Lembcke und Dietrich Carl Bohse vom 15.05.1779, Dr. Joachim Christian Hasse (o.D.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1779
Kläger: (2) Erben des Wismarer Apothekers Ditmar Allhusen
Beklagter: Lic. jur. Heinrich Joachim Scheffel, gemeiner Anwalt des Bohseschen Konkurses
Anwälte: Kl.: J.W. Fürchtnicht (A), Dr. Friedrich Nürenberg (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0491


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0908
Prozessgegenstand: Mandatum constitutorium Auseinandersetzung um Bestellung eines Vormunds
Alte Signatur: Wismar F 111c
Laufzeit: 07.07.1778-09.07.1778
Fallbeschreibung: Kl. bitten darum, Palthen als "administrirenden Vormund" zu bestellen und ihm den Pächter Wegener zu Ilow als Berater in landwirtschaftlichen Fragen beizuordnen. Das Tribunal ernennt Palthen am 08.07.1778 zum Vormund.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1778
Kläger: (2) David Johann Arends, Sekretär der Stadt Wismar und Pastor Müller zu Malchin als Vormünder der Catharina Ilsabe Johanna Freude
Beklagter: Johann Franz von Palthen, Fiskal am Tribunal
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0908


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0071
Prozessgegenstand: Querulationis Auseinandersetzung um verweigerte Rechtshilfe
Alte Signatur: Wismar A 42 (W A 1 n. 42)
Laufzeit: 1777
Fallbeschreibung: Details des Prozesses erhellen nicht; Da nur das Deckblatt der Akte erhalten ist.
Instanzenzug: 1. ? 2. Tribunal 1777
Kläger: (2) N N Augustin, Schuster zu Schwerin
Beklagter: N N Glave, Förster zu Glashagen
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0071


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0072
Prozessgegenstand: "(5) Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden"
Alte Signatur: Wismar A 43 (W A 1 n. 43)
Laufzeit: (1775-1777) 29.03.1777-09.01.1778
Fallbeschreibung: Kl. hatte 1768 das Gut Klüssendorf gepachtet, in dem die Bauern zu der Zeit gelegt wurden und Landrat von Schlaff mit mehreren anderen Herren diesen Prozeß beobachtete. Kl. war von Bekl. aufgefordert worden, die Herren bei ihrem Aufenthalt auf dem Gut auf Kosten der Bekl. zu bewirten. Kl. erbittet für die mehr als 10 Bewirtungen 50 Rtlr von Bekl., erhält dieses Geld aber nicht und erbittet ein entsprechendes Mandat an Bekl. Das Tribunal fordert Bekl. am 18.04. auf, binnen 6 Wochen zu zahlen oder ihre Erwiderung vorzutragen. Am 17.06., 29.08., 13.10. und 13.12. erbittet Kl. Vollstreckung seiner Forderung, das Tribunal erneuert sein Mandat am 18.06. und 18.10.1777, am 09.01.1778 quittiert Anwalt Kindt die Zahlung von 93 Rtlr 5 s.
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung des Kl. über die Bewirtungskosten vom 11.04.1775; von Tribunalspedell C.G. Wolf ausgestellte Übergabequittungen für Tribunalsmandate vom 19.04., 21.06. und 18.10.1777; Aufstellung über Prozeßkosten vom 13.12.1777; Quittung des Anwalts Kindt vom 09.01.1778
Instanzenzug: (6) 1. Tribunal 1777-1778
Kläger: (2) Joachim Ludwig Aven, früher Pächter des Wismarer Stadtguts Klüssendorf, jetzt zu Welzin
Beklagter: (3) Patronatsgericht des "Gotteshauses zum Heiligen Geist" zu Wismar
Anwälte: "(4) Kl.: Dr. Johann Nicolaus Kindt (A), Dr. Friedrich Nürenberg (P) "
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 0072


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3577
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Erteilung von Rechtshilfe
Alte Signatur: Wismar V 36 (W V I n. 36)
Laufzeit: 22.10.1757-26.10.1757
Fallbeschreibung: Die Kl. erbitten Abschriften aus der Prozeßakte Nr. 3564, da sie in einen ähnlichen Fall verwickelt sind und die Urteile des Tribunals in ihre Schriftsätze einfließen lassen wollen. Das Tribunal bewilligt die Kopien am 24.10.1757.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1757
Kläger: (2) Inspektoren und Verordnete der Wismarer Akzisekammer
Anwälte: Kl.: Dr. Christoph Erich Hertzberg (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3577
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