-  Stadtarchiv Wismar
 -  Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
 -  10.: 1. Kläger J
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 - 10. 1. Kläger J
71 Gerichtsakten   1   -   10   »

Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1520
Prozessgegenstand: Querulationis nullitatis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar J 13 (J 1 n. 13)
Laufzeit: (1621-1712) 09.05.1713-17.11.1713; 20.12.1714-
Fallbeschreibung: Nach Bitte der Kl. vom 09.05.1713 um Fristverlängerung zum Einbringen ihrer Beschwerden gegen ein Ratsgerichtsurteil und erteilter Erlaubnis des Tribunals vom 10.05.1713 legen Kl. am 12.06. ihren Schriftsatz vor. 1673 haben der Archidiakon der Marienkirche Magister Baltzer und Ratsherr Jörck vom Bürgermeister Schwartzkopf 200 Rtlr zum Kauf eines Brauhauses in der Bademutterstraße geliehen, das sie vermietet, 1687 verkauft haben. Der Kreditor bzw. seine Erben erhalten die ihnen zustehenden Zinsen seitdem von den Mietern bzw. nach 1687 von den neuen Eigentümern des besagten Hauses. Erst 1712, nach dem Tod der Witwe Schwartzkopfs, wenden sich die Bekl. an Kl. und fordern die gesamten 200 Rtlr zurück. Das Ratsgericht verurteilt Kl. zur Zahlung der gesamten Summe nebst Zinsen. Kl. querulieren dagegen an das Tribunal und bitten um Aufhebung des Ratsgerichtsurteils. Das Tribunal fordert den Rat am 22.08. zur Einsendung der Akten der Vorinstanz auf, obwohl Bekl. die Querulation am 19.08.1713 als "frivol" zurückweisen. Am 24.10. bitten Kl. um Fristverlängerung, die sie am 26.10.1713 erhalten. Am 19.01.1714 bitten Kl. um Eröffnung der Akten der Vorinstanz, am 20.01. setzt das Tribunal den 24.01,. dafür an. Am 12.02. bekräftigen Bekl. ihre Ansprüche an Kl., das Tribunal bestätigt das Ratsgerichtsurteil am 16.11.1713. Am 20.12.1714 legen die Kl. restitutio in integrum gegen dieses Urteil ein, erbitten aber zunächst am 20.12.1714 und 12.02.1715 Fristverlängerung, die sie am 29.12.1714 erhalten, die ihnen aber am 18.02.1715 verwehrt wird. Am 21.02. bitten Kl., ihnen das Rechtsmittel trotzdem zu gewähren und erbitten Fristverlängerung, die sie am 22.02. erhalten. Am 20.03., 27.04. und 03.06. werden weitere Fristverlängerungen wegen der Inhaftierung des Dr. Jörcke in Rostock, später Bützow erbeten, am 22.03., 29.04. und 13.06. gewährt. Am 25.06. erbitten Bekl. ein rasches Urteil, am 05.07. gewährt das Tribunal eine letztmalige Fristverlängerung. Am 02.10. begründen Kl. ihre Ansprüche auf Änderung des Urteils, am 17.12. bittet Hinrich Georg Scheffel für Bekl. um ein abschließendes Urteil, das das Tribunal am 31.01.1716 fällt und in dem es sein Urteil bestätigt. Am 09.04.1716 sendet es die Akten der Vorinstanz an den Rat zurück.
Prozessbeilagen: (7) von Notar Johannes Schade aufgenommene Appellation vom 17.02.1713; Ratsgerichtsurteile vom 12.01.1712, 08.02.1713; Bescheinigungen über die Zahlung der Zinsen durch die Eigentümer des Hauses vom 11.01.1694, 18.07.1696, 02.09.1697, 14.05.1700, 27.08.1701; Auszug aus dem Reversal des mecklenburgischen Herzogs von 1621; Supplik der Erben Schwartzkopfs an den Wismarer Rat um Beschlag auf Güter der Erben des Kapitäns Löwenheim vom 12.01.1712; von Tribunalspedell Jürgen Müller ausgestellte Übergabebescheinigung für Tribunalsmandate vom 02.09.1713; Kopie der Obligation vom 31.12.1673; Rationes decidendi des Ratsgerichts; Aussage Joachim Havemanns, Provisor der Marienkirche, wegen beschlagnahmter Gelder des Kapitäns Löwenheim vom 15.11.1713
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1713 2. Tribunal 1713 3. Tribunal 1714-1716
Kläger: (2) Erben des Wismarer Ratsherrn Johann Jörckes (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Erben des Bürgermeisters Caspar Schwartzkopf (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Johann Dietrich Stemwede (A), seit 12.06.1713: Dr. J.J. Jörcke (A) Bekl. Hinrich Georg Scheffel (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1520


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1511
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Hausmiete und Pacht für die Schmiede
Alte Signatur: Wismar J 4 (W J 1 n. 4)
Laufzeit: 24.01.1663-31.01.1663; 30.12.1664-10.01.1665;
Fallbeschreibung: Kl. hat vor dem Brand seines Hauses und seiner Schmiede auf Poel "der lieben Obrigkeit" 5 Rtlr / Jahr für die bauliche Unterhaltung der Gebäude gezahlt. Nachdem diese abgebrannt waren, hat er sie auf eigene Kosten wieder aufgebaut und zahlt dem Bauern, auf dessen Land die Gebäude jetzt stehen, 8 Mk. lüb. Miete.Ungeachtet dessen verlangt Bekl. weiterhin Miete und Pacht, weshalb Kl. sich an das Tribunal wendet, das ihn unterstützt und Bekl. am 27.01.1663 auffordert, Kl. wegen der "Hausheuer nicht zu beschwehren". Am 30.12.1664 wendet Bekl. ein, Kl. sei verpflichtet gewesen, Haus und Schmiede nach dem Brand an derselben Stelle wieder aufzubauen und die Pacht davon zu bezahlen. Das Tribunal teilt Kl. dies am 10.01.1665 nachrichtlich mit. Als Bekl. 1666 die ausstehenden 15 Rtlr per Exekution von Kl. eintreiben will, wendet sich dieser am 22.06.1666 an das Tribunal und bittet, Vergleich zu vermitteln. Das Tribunal stimmt dem am 26.06.1666 zu und lädt Parteien 14 Tage später vor, das Ergebnis des Vergleichs liegt nicht vor.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1663-1666
Kläger: (2) Jacob Jörren, Grobschmied auf Poel
Beklagter: David Schmied, Bürger und Kaufmann in Wismar als Bevollmächtigter des Oberstleutnants Hillebart, seit 1664 Hans Burmeister als gräflich Steinbergscher Amtmann auf Poel
Anwälte: Kl.: Dr. Caspar Wilcken (A & P); seit 1666: Lic. Johann Thurmann (A & P) Bekl.: Dr. Henning Christoph Gerdes (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1511


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1569
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Bezahlung der Schulden
Alte Signatur: Wismar J 52 (W J n. 52)
Laufzeit: 24.05.1785
Fallbeschreibung: Beide Parteien fordern die Rückzahlung von Schulden vom bankrotten Ratsherrn und Kaufmann C.G.H. Jordan, Kl. wenden sich aber dagegen, daß Bekl. gegen ein Ratsgerichtsurteil appellieren, in dem Jordan sicheres Geleit zur Einreise nach Wismar zugesagt worden war. Kl. bitten darum, Bekl. eine 24stündige Frist zum Einbringen ihrer Appellation zu setzen. Das Tribunal setzt am selben Tag eine dreitägige Frist, weiteres erhellt nicht.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1785
Kläger: (1) Handlungshaus der Witwe Karthaus und Sohn, Kaufleute Parish und Thompson in Hamburg, Generalkonsul Isaac Glörfeldt in Helsingör, Kaufleute Raupach und Seitz in Hamburg, Kaufmann Johann Ludwig Schultesius zu Wismar, Schiffer Joachim Nicolaus Waack, Segelnäher Hans Jacob Hamburg und Burgmann Schröder zu Kritzowburg als Gläubiger des Kaufmanns Jordan(2) Amtsrat Oldenburg zu Strömkendorf, Amtmann Oldenburg zu Redenthin, N N von Müller auf Detershagen, N N von Grell auf Madsow, N N von Liebeherr auf Steinhagen, N N Wiechmann, Pächter zu Neuhof, N N Oldenburg, Pächter zu Hagebök, N N Seer, Pächter zu Tatow, N N Kossel, Pächter zu Voigtshagen, N N Kauffelt, Pächter zu Wichmannsdorf und N N von Storch, Assessor auf Hoppenrade als Gläubiger des Kaufmanns Jordan
Anwälte: Kl.: Dr. Christian Hinrich Christoph Wegener (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1569


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2657
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Steuerzahlung
Alte Signatur: Wismar P 186a (W P n. 186a)
Laufzeit: (1785) 13.12.1785-20.12.1785
Fallbeschreibung: Das Tribunal hatte 1784 einen Vergleich zwischen den Parteien vermittelt, daß Bekl. den Preis für die Gerste als Pacht abgeben sollten, der von Ratsherr Koester und Kaufmann Karthaus als der höchste festgesetzt wurde. Beide Kommissare haben einen Preis festgelegt, der um 1 s voneinander abweicht. Kl. wendet sich gegen den von Koester festgelegten als zu niedrig und bittet das Tribunal, den höheren Preis als den für ihn maßgeblichen festzulegen. Das Tribunal weist die Supplik am 20.12.1785 zurück, verweist auf den geschlossenen Vergleich und verbittet sich ähnliche Anträge in der Zukunft
Prozessbeilagen: (7) Bescheinigungen von F.W. Karthaus vom 28.11.1795, von Notar Johann Friedrich Gottlieb Mayer vom 29.11.1785, von Johann Andreas Koester vom 24.11.1785, von Hinrich Salomon Christoph Froh vom 14.11.1785, von C.L. Marckwart vom 29.11.1785, von J. Wegener vom 28.11.1785 über Kornpreise
Instanzenzug: 1. Tribunal 1785
Kläger: (2) Heinrich Christoph Jörns, Amtmann zu Poel
Beklagter: Hausleute auf Poel
Anwälte: Kl.: Philipp Wilhelm Sengebusch (A), Dr. Friedrich Nürenberg (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2657


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1567
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar J 51c (W J n. 51c)
Laufzeit: (1785) 12.02.1785-08.03.1785
Fallbeschreibung: Nach Bitte des Bekl. vom 12.02. um Fristverkürzung für Kl. zum Einreichen seiner Beschwerden gegen ein Ratsgerichtsurteil fordert das Tribunal Kl. am 15.02. auf, seinen Schriftsatz binnen 14 Tagen vorzulegen. Am 02.03. berichtet Kl., daß er versprochen habe, seinen Gläubigern 10% ihres Geldes sofort, den Rest in 2 Jahren auszuzahlen. Da er keine Sicherheit dafür beibringen kann, hat der Rat diesen Plan zurückgewiesen, das Konkursverfahren gegen ihn eröffnet und wollte sein Haus versiegeln lassen. Kl. appelliert dagegen an das Tribunal, legt eine Bürgschaft über 500 Rtlr vor und bittet um Zeit, um neue Kreditoren zu finden, die die Ansprüche seiner bisherigen Gläubiger befriedigen. Das Tribunal lehnt dies am 08.03.1785 ab und bestätigt das Urteil des Ratsgerichts.
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteil vom 10.02.1785; Protokoll der Versiegelung des Jordanschen Hauses vom 11.02.1785; von Notar Friedrich Carl Gustav Lehmann aufgenommene Appellation vom 10.02.1785; Schreiben Jordans an den Wismarer Rat vom 07.01.1785, Versprechen Johann Christoph Hennings und Friedrich Christoph Everts, Jordan je 250 Rtlr zu Befriedigung seiner Gläubiger zu leihen vom 28.02.1785; von Tribunalspedell F.W. Schröder ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 16.02.1785
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1785 2. Tribunal 1785
Kläger: (2) Caspar Gabriel Hinrich Jordan, Ratsherr und Kaufmann in Wismar (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Philipp Wilhelm Sengebusch als gemeiner Anwalt der Jordanschen Kreditoren (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Bekl.: Philipp Wilhelm Sengebusch (A), Dr. Friedrich Nürenberg (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1567


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1568
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Gewährung sicheren Geleits
Alte Signatur: Wismar J 52 (W J n. 52)
Laufzeit: (1785) 24.05.1785-07.06.1785
Fallbeschreibung: Nach Bitten des Bekl. vom 24.05. den Kl.n eine Frist von 2 Tagen zur Einbringung ihrer Beschwerden gegen ein Ratsgerichtsurteil zu setzen, verfügt das Tribunal am selben Tag eine 3tägige Frist. Am 27.05. erbitten Kl. Fristverlängerung, eine Reaktion des Tribunals erhellt nicht. Am 30.05. legen Kl. ihre Beschwerde gegen ein Ratsgerichtsurteil vor. Der Wismarer Rat hat Bekl. nach dessen Konkurs sicheres Geleit zum Verlassen der Stadt gewährt, Kl. appellieren dagegen, da sie befürchten, daß Bekl. flieht, ohne ihnen seine Schulden bezahlt zu haben. Außerdem appellieren sie dagegen, dem Rat einen Vorschuß von 50 Rtlr für Unterhalts- und Bewachungskosten Jordans leisten zu müssen. Das Tribunal weist die Appellation am 04.06. ab und verweist Kl. auf die Erkenntnis des Rates in der Konkurssache. Am selben Tag bittet Bekl. darum, Kl.n die Frist zum Einreichen von Rechtsmitteln auf einen Tag zu befristen. Das Tribunal setzt Kl.n am 06.06.1785 eine 3tägige Frist, die Kl. erklären am selben Tag auf Rechtsmittel verzichten zu wollen.
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteile vom 02., 20. und 21.05.1785; Bestätigung des Kopisten C.H. Siegmund über erhaltenen Schriftsatz vom 27.05.1785; von Notar Johann Friedrich Nölting aufgenommene Appellation vom 20.05.1785
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1785 2. Tribunal 1785
Kläger: (2) Amtsrat Oldenburg zu Strömkendorf, Amtmann Oldenburg zu Redenthin, N N von Müller auf Detershagen, N N von Grell auf Madsow, N N von Liebeherr auf Steinhagen, N N Wiechmann, Pächter zu Neuhof, N N Oldenburg, Pächter zu Hagebök, N N Seer, Pächter zu Tatow, N N Kossel, Pächter zu Voigtshagen, N N Kauffelt, Pächter zu Wichmannsdorf und N N von Storch, Assessor auf Hoppenrade als Jordansche Kreditoren (Kl. in 1. Instanz)
Beklagter: Caspar Gabriel Hinrich Jordan, Kaufmann zu Wismar (Bekl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Johann Christian Koch (A & P) Bekl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1568


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1566
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um die Beschlagnahme von Gütern
Alte Signatur: Wismar J 51 c (W J n. 51c)
Laufzeit: 14.11.1784-07.01.1785
Fallbeschreibung: Kl. ist vom Rat zur Befriedigung seiner Gläubiger verurteilt worden. Mangels Masse sollen seine Möbel versteigert und sein Haus bis zur Versteigerung versiegelt werden. Damit wäre aber sein Vorschlag zur anderweitigen Befriedigung seiner Gläubiger in Gefahr, weshalb er Tribunal bittet, dem Rat zu befehlen, die Versiegelung seines Hauses auszusetzen, bis er sich mit seinen Gläubigern geeinigt hat. Das Tribunal folgt dem Antrag und setzt die Versiegelung des Hauses am 15.11. zunächst aus. Am 15.12.1784 berichtet der Rat, daß die Gläubiger Jordans den Vergleich abgelehnt hätten und auf der Versteigerung seiner Habe bestehen würden. Das Tribunal sendet die Akten des Rates daraufhin am 07.01.1785 an diesen zurück.
Prozessbeilagen: (7) undatiertes Schreiben Jordans an den Wismarer Rat mit einem Plan zur Befriedigung seiner Gläubiger
Instanzenzug: 1. Tribunal 1784-1785
Kläger: (2) Caspar Gabriel Hinrich Jordan, Ratsherr und Kaufmann zu Wismar
Beklagter: Bürgermeister und Rat zu Wismar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1566


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3538
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar T 91 (W T n. 91)
Laufzeit: (1784) 12.01.1785-20.05.1785
Fallbeschreibung: Nach Bitten des Kl.s um Fristverlängerung zum Einreichen seines Schriftsatzes und am 18.01. erteilter Erlaubnis des Tribunals, reicht der Kl. am 23.01.1785 seine Beschwerden gegen ein Ratsgerichtsurteil ein. Der Kl. hatte vom Bekl. 2.573 Mk. 12 s Hamburger Banco geliehen und nach mehrfacher Aufforderung einen Teil davon zurückgezahlt, so daß noch 1.750 Mk. 5 s Hamburger Banco zuzüglich der 5%igen Zinsen von 620 Mk. und Prozeßkosten von 179 Mk. 7 s übrigblieben, zu deren Bezahlung der Kl. verurteilt wird. Der Kl. beschwert sich über die Höhe der Zinsen und Prozeßkosten beim Rat, dieser bestätigt jedoch sein Urteil, weshalb sich der Kl. per Appellation an das Tribunal wendet und behauptet, er habe dem Bekl. sehr viel mehr Geld geliehen als dieser ihm und bittet, die gegenseitigen Forderungen gegeneinander aufzurechnen. Das Tribunal lehnt das Gesuch am 20.05.1785 ab.
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteil vom 13.10.1784; von Notar Johann Friedrich Nölting aufgenommene Appellation vom 20.10.1784
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1784 2. Tribunal 1785
Kläger: (2) Caspar Gabriel Heinrich Jordan, Ratsherr in Wismar (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Hieronymus Mathias Till, Kaufmann in Hamburg (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Andreas Johann Theodor Quistorp (A)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3538


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2843
Prozessgegenstand: Promotoriales Auseinandersetzung um Schadensersatz
Alte Signatur: Wismar R 143 (W R n. 143)
Laufzeit: (1784) 16.03.1784-24.03.1784
Fallbeschreibung: Die Parteien waren im Jahre 1783 in einen Streit um einen Frachtbrief geraten, wobei der Wismarer Rat die Bekl. zur Zahlung von Schadensersatz und allen Unkosten des Kl.s verurteilt hatte. Kl. hat nun seine Rechnung an den Rat gesandt und gebeten, die Bekl. aufzufordern, ihm das Geld auszuzahlen sowie ein Subsidial des Tribunals an den Hamburger Rat zu erwirken, mit dem das Ratsgerichtsurteil befördert werden soll. Der Rat schlägt das Gesuch jedoch ab, da die Akten des Falles noch beim Tribunal liegen. Kl. bittet daher das Tribunal um ein Fürschreiben an den Rat, ihn zu unterstützen. Das Tribunal teilt Kl. am 24.03.1784 mit, daß sich die Akten wieder beim Rat befinden und er seinen Fall dort vorantreiben solle.
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteile vom 27.02. und 06.03.1784
Instanzenzug: 1. Tribunal 1784
Kläger: (2) Caspar Gabriel Hinrich Jordan, Ratsherr und Kaufmann zu Wismar
Beklagter: Bernd Johann Rodde und Sohn, Kaufleute zu Hamburg
Anwälte: Kl.: Dr. Carl Christoph Schultesius (A), Dr. Christoph Christian Hasse (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2843


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1564
Prozessgegenstand: Querulationis Auseinandersetzung um Fälligkeit einer Rückbürgschaft
Alte Signatur: Wismar J 51 (W J n. 51)
Laufzeit: (1784) 26.06.1784-29.06.1784
Fallbeschreibung: Kl. hat sich zu Beginn des Jahres 1782 von Bekl. und anderen landgesessenen mecklenburgischen Adligen eine Kreditbürgschaft über 500 Rtlr zusagen lassen. Nachdem ihm der Kredit durch Bremer Kaufleute vorfristig aufgesagt wurde, weigern sich die Bürgen für den Kredit einzustehen und haben ihn vor dem Rat zur Rückzahlung des bei den Bremern geborgten Geldes verklagt. Der Rat hat Kl. zur Zahlung verurteilt, Kl. will dagegen eine Querel einreichen, hofft aber, sich mit dem Bekl. außergerichtlich verständigen zu können und bittet, für den Fall des Mißlingens dieser Verständigung, um Fristverlängerung beim Einreichen der Appellation. Das Tribunal gesteht ihm diese am 29.06.1784 zu, weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteil vom 17.05.1784; von Notar Johann Friedrich Nölting aufgenommene Appellation vom 25.05.1784
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1784 2. Tribunal 1784
Kläger: (2) Caspar Gabriel Hinrich Jordan, Ratsherr und Kaufmann zu Wismar (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Landrat von Mecklenburg auf Zibühl (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1564
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