-  Stadtarchiv Wismar
 -  Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
 -  14.: 1. Kläger N
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 - 14. 1. Kläger N
78 Gerichtsakten   1   -   10   »

Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2253
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo sub poena executionis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar N 1 (W N 1 n. 1)
Laufzeit: (1656) 02.08.1656-0303.1657; 07.09.1667-
Fallbeschreibung: Bekl. schulden Kl.n seit 1650 Pächte in Höhe von 126 Mk. lüb., die für ein Armenhaus auf Poel benötigt werden. Auf bisherige Zahlungsaufforderungen haben sie nicht reagiert, weshalb Kl. das Tribunal um ein entsprechendes Mandat bitten. Da sie keinen Bescheid erhalten, wiederholen sie ihre Bitte am 21.02.1657, woraufhin das Tribunal am 27.02.1657 an den Grafen Anton von Steinberg schreibt, er solle künftig jährlich eine neue und eine alte Hebung bei Bekl. eintreiben, um Kl. klaglos zu stellen. Am 07.09.1667 erneuern Kl. ihre Klage, da Bekl bisher nichts bezahlt haben, die Forderungen auf 357 Mk. angeschwollen sind, das Armenhaus abgebrannt ist und neu aufgebaut werden muß, so daß sie das Geld dringend benötigen. Das Tribunal fordert am selben Tag den Amtmann zu Poel, Georg Paul Hannolt auf, die Bekl. vorzuladen und sie zur Zahlung aufzufordern. Dieser berichtet am 14.12., die Bekl. hätten kein Geld, um zu zahlen und nichts, was gepfändet werden könnte; sie schuldeten auch dem Amt Pächte. Das Tribunal teilt KLn. dies am 21.12.1667 in Kopie mit. Am 06.04.1668 bitten Kl. erneut um Vollstreckung des Mandats; das Tribunal weist Hannolt am 15.09.1668 zur Beschlagnahme von mindestens zwei Jahreshebungen an, der antwortet am 03.10., es gäbe nichts zu pfänden, beide Höfe seien überschuldet. Das Tribunal teilt dies Kl.n am 05.10. mit. Am 06.11.1668 erneuert das Tribunal sein Mandat auf Bitten der Kl. vom 02.11. und fordert Hannolt auf, den Bauern alles außer Zugvieh und Saatgetreide zu pfänden. Hannolt folgt dem Mandat und liefert das Geld am 23.12.1668 in der Tribunalskanzlei ab. Am 11.01.1669 beschweren sich Kl., nichts erhalten zu haben und bitten um Vollstreckung ihrer Forderungen. Das Tribunal weist Hannolt am selben Tag entsprechend an und setzt ihm 4wöchige Frist. Dieser bittet am 17.02.1669 um Gnade für die Bauern, die den Forderungen nicht gerecht werden können. Am 04.05.1671 quittiert Kl. den Empfang von 28 Mk. lüb. Am 07.09.1685 wenden sich Kl. erneut an das Tribunal und bitten, die aktuellen Umstände der Inhaber der Bauernstellen in Fährdorf zu prüfen und die rückständige Zahlung zu veranlassen. Das Tribunal erläßt am 17.09. ein entsprechendes Mandat an den Lizentinspektor Jarmers, der am 10.11. angibt, von der Forderung nichts zu wissen und um Belege für dieselbe bittet. Das Tribunal weist am 24.11.1685 erneut die von ihm als berechtigt erkannte Zahlung an. Am 24.11.1686 bitten Kl. erneut um Durchsetzung des Mandates und erhalten am 20.12.1686 ein neues Mandat. Bei einem Verhör macht Schmitt am 20.01.1687 geltend, er habe seine Stelle ohne Schulden übernommen, von der Forderung sei ihm nichts bekannt. Auch Lembke leugnet, von der Schuld zu wissen. Dies teilt Adam von Bremen in Vertretung des Lizeninspektors Jarmers am 14.02.1687 mit. Das Tribunal teilt dies den Kl.n am 19.03.1687 mit. Am 24.01.1689 bitten Kl. erneut, man möge Bekl. bei Strafandrohung anbefehlen, binnen 14 Tagen eine alte und eine neue Hebung zu bezahlen, ihre Verpflichtung dazu sei hinlänglich bekannt. Das Tribunal befiehlt Fiskal von Bremen und Lizentinspektor Järmerstedt am 05.02. entsprechend zu verfahren. Am 07.02.1708 wenden sich Kl. erneut an das Tribunal, da ihre Forderungen noch immer nicht befriedigt worden sind und bitten um ein Mandat an den Oberkommissar von Steeb, damit dieser ihnen bei der Eintreibung ihrer Forderungen behilflich sein möge. Das Tribunal läßt das Mandat von 1689 am 17.02.1708 noch einmal ergehen. Am 16.03.1731 wendet sich Kl. erneut an das Tribunal, um die Forderung, die auf 1.547 Mk. lüb. angeschwollen ist, einzuklagen. Das Tribunal verweist ihn am 17.04.1731 an das Amtsgericht zu Poel.
Prozessbeilagen: (7) Bericht des Notars Reichardt über seine im Namen Paschen Negendancks vorgebrachten Forderungen vom 29.04.1656; Aufstellung über Prozeßkosten der Kl. vom 02.11.1668 (12 Rtlr 6 s); Quittung der Tribunalskanzlei über empfangene 28 Mk. lüb. von Hannolt vom 23.12.1668; Quittung Negendancks über Empfang von 28 Mk. lüb. vom 04.05.1671; Übergabebescheinigungen des Tribunalsboten Jochim Krüger für ein Mandat vom 12.09.1667, des Notars A. Böttcher vom 26.12.1667, des Tribunalspedellen Johann Erhard Ries vom 19.09.1685 und des Notars Johann Schacht vom 10.03.1686; von Notar Erich Schilling aufgenommenes Protokoll über Vernehmung der Bekl. vom 20.01.1687; Prozeßvollmacht von Henning und Ulrich Negendanck für Dr. Gerdes vom 28.12.1688
Instanzenzug: 1. Tribunal 1656-1657, 1667-1671; 1685-1689; 1708; 1731
Kläger: (2) Henning und Ulrich Negendanck als Söhne des Junkers Paschen Negendanck und die Vormünder der Kinder des Hans Albrecht Negendanck wegen des Armenhauses zu Weitendorf auf Poel, seit 1731: Barthold Dietrich Negendanck zu Zierow
Beklagter: Asmus Lemke und Hans Weitendorf zu Fährdorf auf Poel, seit 1685: Jasper Lembke und Jochim Schmitt
Anwälte: Kl.: Dr. Caspar Wilcken (A & P), seit 1667: Dr. Caspar Schwartzkopf (A), Dr. Caspar Friedrich Koch (P), seit 1685: Dr. Jacob Gerdes (A & P); seit 1708: Johann Jacob Lauterbrunn (A), Dr. Joachim Köckert (P); seit 1731: Dr. Heinrich Tanck (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2253


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2643
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung des Anwaltshonorars
Alte Signatur: Wismar P 182 vol. 2 (W P n. 188)
Laufzeit: 31.07.1786-12.12.1786
Fallbeschreibung: Kl. reicht seine Prokuraturrechnung für mehrere Prozesse ein, in denen er die Poeler Hausleute vertreten hat und bittet um deren Anerkennung und die Aufforderung zur Bezahlung an die Bekl. Das Tribunal setzt die Kosten am 04.09. auf 69 Rtlr fest. Am 22.11. beschwert sich Kl., bisher seien erst 57 Rtlr 20 s bezahlt worden und bittet das Tribunal um ein verschärftes Mandat an Bekl. Am 01.12. beauftragt das Tribunal den Kanzlisten Anders, die insgesamt ausstehenden 20 Rtlr 4 s nach einer Frist von 8 Tagen per Exekution einzutreiben. Am 22.11. benennt Advokat Koch die Namen derjenigen Hausleute, die ihren Anteil noch nicht gezahlt haben und bittet für die übrigen, sie mit der Exekution zu verschonen. Das Tribunal weist Anders entsprechend an, der am 12.12.1786 Bericht über seine erfolgreiche Mission abstattet.
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung über 69 Rtlr 36 s; von Tribunalspedell F.W. Schröder ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 05.09.1786; Quittung Nürenbergs über 20 Rtlr 4 s vom 11.12.1786
Instanzenzug: 1. Tribunal 1786
Kläger: (2) Dr. Friedrich Nürenberg, Anwalt und Prokurator am Tribunal
Beklagter: sämtliche Hausleute im Amt Poel kgl. schwedischen Anteils
Anwälte: Bekl.: Dr. Johann Christian Koch (A)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2643


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1854
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Festsetzung und Bezahlung der Prokuratur
Alte Signatur: Wismar K 209 (W K n. 209)
Laufzeit: 16.01.1786-17.01.1786
Fallbeschreibung: Kl. war im Prozeß Nr. 1853 als Prokurator für den Bekl. tätig und bittet das Tribunal darum, die Höhe der Prokuraturgebühr festzulegen und den Bekl. zur Bezahlung anzuweisen. Das Tribunal reduziert die Rechnung am 17.01.1786 auf 14 Rtlr 32 s und weist Bekl. zur Bezahlung binnen 14 Tagen an.
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung über die Prokuraturgebühr über 15 Rtlr 22 s
Instanzenzug: 1. Tribunal 1786
Kläger: (2) Dr. Friedrich Nürenberg, Prokurator am Tribunal
Beklagter: Jochim Erdmann Kalenberg, Schlächtergeselle und das Amt der Garbräter zu Wismar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1854


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2656
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung der Prokuratur
Alte Signatur: Wismar P 186a (W P n. 186a)
Laufzeit: 12.07.1784-13.10.1784
Fallbeschreibung: Kl. hatte die Bekl. in ihrem Fall gegen den Amtmann von Poel vertreten und fordert dafür 37 Rtlr 46 s. Da sich Bekl. weigern, die Summe zu bezahlen, bittet er um ein entsprechendes Mandat an sie und erhält dieses am 16.07.1784. Am 30.08. erneuert Kl. seine Bitte, erhöht die Kosten auf 40 Rtlr 2 s und bittet, das Urteil vom 16.07. zu vollstrecken. Das Tribunal moderiert die Kosten am 01.09. auf 35 Rtlr 24 s und befiehlt den Bekl. die Bezahlung binnen 3 Wochen. Nachdem sich Nürenberg am 23.09. erneut über ausgebliebene Bezahlung beschwert, beauftragt das Tribunal den Kanzlisten Anders am 24.09.1784 mit der Eintreibung des Geldes. Am 13.10.1784 erstattet dieser Bericht über den Erfolg seiner Mission.
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung; von Tribunalsboten C.H. Siegmund ausgestellte Übergabequittung eines Tribunalsmandats vom 16.07.1784; von Tribunalspedell F.W. Schröder ausgestellte Übergabequittung eines Tribunalsmandates vom 01.09.1784; Empfangsbescheinigung Nürenbergs über 37 Rtlr 40 s vom 12.10.1784
Instanzenzug: 1. Tribunal 1784
Kläger: (2) Dr. Friedrich Nürenberg, Anwalt und Prokurator am Tribunal
Beklagter: sämtliche Poeler Hausleute
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2656


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2661
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung der Prokuratur
Alte Signatur: Wismar P 187 (W P n. 187)
Laufzeit: 13.05.1777-15.05.1777
Fallbeschreibung: Kl. hatte die Bekl. in ihrem Prozeß gegen den Poeler Amtmann Jörns vertreten und verlangt nun erfolglos die Bezahlung seiner Dienste von seinen ehemaligen Mandanten. Er schlüsselt seine Kosten auf, bittet das Tribunal um ein Mandat an die Bekl. zur umgehenden Bezahlung und erhält dieses am 14.05.1777.
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung vom 13.05.1777 (14 Rtlr 26 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1777
Kläger: (2) Dr. Friedrich Nürenberg, Anwalt und Prokurator am Tribunal
Beklagter: gesamte Hausleute auf Poel kgl. schwedischen Anteils
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2661


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3383
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: Wismar S 403 (W S n. 403)
Laufzeit: 07.04.1777-08.04.1777
Fallbeschreibung: Der Kl. hatte den Bekl. im Jahre 1776 als Prokurator in dessen Prozeß gegen den Müller Hansen vertreten (Nr. 3382), bisher aber sein Honorar trotz mehrfachen Bittens nicht erhalten. Er bittet das Tribunal daher um ein entsprechendes Mandat an den Bekl. und erhält dieses am 08.04.1777 mit einer Zahlungsaufforderung binnen 6 Wochen.
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung über 12 Rtlr 18 s vom 07.04.1777
Instanzenzug: 1. Tribunal 1777
Kläger: (2) Dr. Friedrich Nürenberg, Prokurator am Tribunal
Beklagter: Mathias Christian Schmidt, Hausmann aus Fährdorf auf Poel
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3383


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 1819
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: Wismar K 192 (W K n. 192)
Laufzeit: 28.01.1777-03.02.1777
Fallbeschreibung: Kl. war seit 1775 als Prokurator im Prozeß der Kohlhansischen Testamentsvollstrecker gegen Bekl. (Nr. 1817f.) tätig und verlangt die Bezahlung seiner Dienste. Das Tribunal weist die Bekl. am 31.01.1777 zur Zahlung von 10 Rtlr an.
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung der Kosten Nürenbergs über 10 Rtlr 14 s vom 28.01.1777
Instanzenzug: 1. Tribunal 1777
Kläger: (2) Dr. Friedrich Nürenberg, Prokurator am Tribunal
Beklagter: Patrone, Inspektoren und Provisoren der Heilgeist- und Marienhebung zu Wismar
Anwälte: Kl.: Dr. Friedrich Nürenberg (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 1819


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2321
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
Alte Signatur: Wismar N 39 (W N n. 39)
Laufzeit: 02.03.1775-12.08.1775
Fallbeschreibung: Bekl. hat 1770 für die Schulden seines Vaters, des verstorbenen Tribunalsassessors Anthon Christoph von Gröning, gebürgt und die fristgerechte Bezahlung der vereinbarten Raten garantiert. Da Kl. in den Jahren 1774 und 1775 kein Geld erhalten hat, bittet er das Tribunal um ein Mandat an Bekl., ihm die ausstehenden 2.000 Rtlr nebst Zinsen und Kosten binnen 6 Wochen zu bezahlen. Das Tribunal läßt das gewünschte Mandat am 08.03.1775 ergehen. Bekl. gesteht am 18.04.1775 seine Zahlungsunfähigkeit und bittet das Tribunal, ihm auf seine Pachteinkünfte 1.000 Rtlr auf übliche Zinsen zu leihen. Das Tribunal verweist Bekl. auf den "ad acta generalia convocationis" am 12.08.1775 ergangenen Bescheid.
Prozessbeilagen: (7) Übergabebescheinigung des Tribunalspedellen C.G. Wolf für ein Tribunalsmandat vom 08.03.1775
Instanzenzug: 1. Tribunal 1775
Kläger: (2) Dr. Christian Baron von Nettelbla, Assessor am Reichskammergericht zu Wetzlar
Beklagter: Anton Gröning, Protonotar am Pommerschen Hofgericht zu Greifswald
Anwälte: Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2321


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2320
Prozessgegenstand: Implorationis Auseinandersetzung um die Stellung einer Bürgschaft
Alte Signatur: Wismar N 39 (W N n. 39)
Laufzeit: 23.11.1770-01.12.1770
Fallbeschreibung: Der Sohn des Kl.s, Anton, ist durch das Verlangen Nettelblas, eine Kaution für die Schulden seines Vaters zu stellen, so aufgebracht, daß er jede Bürgschaft für seinen Vater verweigert. Da Kl. dem Bekl. als Sicherheit bereits seine beiden Höfe und der Sohn ihm das mütterliche Erbe überschrieben hat, und beides etwa das Doppelte der Forderungen des Bekl. ausmacht, fordert Kl., Bekl. möge es dabei bewenden lassen und bittet das Tribunal, ihn mit weiteren Bürgschaften zu verschonen. Dieses lehnt den Antrag am 01.12.1770 ab.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1770
Kläger: (2) Dr. Anthon Christoph von Gröning, Assessor am Tribunal zu Wismar
Beklagter: Dr. Christian Baron von Nettelbla, Assessor am Reichskammergericht zu Wetzlar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2320


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2319
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um eine Bürgschaft
Alte Signatur: Wismar N 39 (W N n. 39)
Laufzeit: 26.10.1770-21.03.1771
Fallbeschreibung: Kl. bittet darum, den Bekl. zu veranlassen, als Sicherheit für den Vergleich, den er mit dessen Vater, dem Tribunalsassessor Anthon Christoph v. Gröning, abgeschlossen hat, eine Bürgschaft für die fristgerechte Zahlung zu übernehmen. Das Tribunal gibt dem Bekl. am 30.10. 14 Tage Zeit, sich zu dem Antrag zu äußern. Dieser weigert sich am 09.11., eine neuerliche Bürgschaft zu übernehmen, wird aber vom Tribunal am 01.12.1770 erneut nachdrücklich dazu aufgefordert. Am 16.03.1771 wendet sich Kl. erneut an das Tribunal wegen der Kaution und erreicht, daß dieses dem Bekl. am 19.03.1771 aufträgt, die Kaution binnen 14 Tagen auszustellen.
Prozessbeilagen: (7) Konzept der Kautionsnote (o.D.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1770-1771
Kläger: (2) Dr. Christian Baron von Nettelbla, Assessor am Reichskammergericht zu Wetzlar
Beklagter: Anton Gröning, Protonotar am Pommerschen Hofgericht zu Greifswald
Anwälte: Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P) Bekl.: Dr. Christoph Erich Hertzberg (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2319
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