-  Stadtarchiv Wismar
 -  Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
 -  16.: 1. Kläger P
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 - 16. 1. Kläger P
271 Gerichtsakten   1   -   10   »

Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3977
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um die Aufteilung des mütterlichen Erbes
Laufzeit: (1712-1719) 01.02.1720-27.06.1720 (1720)
Fallbeschreibung: Nach Bitte der Kl. vom 01.02. um Fristverlängerung zum Einreichen ihrer Beschwerden gegen ein Ratsgerichtsurteil und erteilter Genehmigung des Oberlanddrosten vom 05.02. erklären die Kl. am 01.03., daß neben ihnen auch ihre Schwester, die N N Süvercke zu Lübeck, und ihre Stiefmutter an dem Fall interessiert sind und bitten um Aufforderungen des Oberlanddrosten an diese, sich binnen 14 Tagen dazu zu äußern. Der Oberlanddrost weist den Rat am 04.03. an, die Genannten an ihn zu verweisen. Am 15.03. legen die Kl. ihren Schriftsatz vor und berichten, daß ihr Vater im Herbst 1718 verstorben sei und aus 1. Ehe drei Töchter hinterlassen habe, von denen zwei in Lübeck verheiratet seien, aus zweiter Ehe einen Sohn und die Witwe. Die Witwe verzehrt das Erbe ihres Mannes, der Sohn, dem der Vater die Hälfte des Erbes seiner Frau erster Ehe zugesprochen hat, fordert das gesamte Erbe, das ihm vom Ratsgericht auch zugesprochen wird. Dagegen appellieren die Kl. und fordern die Aufteilung des Erbes ihrer Mutter nach dem aufgestellten Inventar. Der Oberlanddrost fordert die Bekl. am 20.03. zur Erwiderung auf. Am 25.03. bitten die Bekl. sowohl die Witwe als auch Süverecke zur Abgabe ihrer Erklärung binnen 14 Tagen aufzufordern. Eine Reaktion des Gerichts darauf erhellt nicht. Am 18.04. sendet das Ratsgericht seine Akten der Vorinstanz ein, am 26.04. erklären die Bekl. die Appellation für "frivol" und bitten um Bestätigung des Ratsgerichtsurteils. Sie begründen ihren Antrag mit dem Lübischen Recht, nachdem sich kein Witwer neu verheiraten soll ohne vorher eine Erbschichtung oder eine Aufteilung des Erbes des verstorbenen Ehegatten vorgenommen zu haben "bey Verlust des Verstorbenen Gütern". Am 10.06. lädt das Tribunal die Parteien auf den 27.06. zur Urteilsverkündung vor, am 27.06.1720 bestätigt das Tribunal das Ratsgerichtsurteil und sendet die Akten am 06.08.1720 an das Ratsgericht zurück.
Prozessbeilagen: (7) von Notar Josias Matras aufgenommene Appellation vom 02.11.1719; Ratsgerichtsurteil vom 25.10.1719; Memorial" über die Teilung de Erbes Johann Rathke Claussohns vom 29.04.1712 und 07.05.1715
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1719 2. Tribunal 1720
Kläger: (2) Adolph Friedrich Petersen und Hermann Daniel Bauert namens ihrer Ehefrauen als Töchter erster Ehe des Johann Rathke Claussohn (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Johann Melchior Spohn und Michael Mündel als Vormünder des Sohnes zweiter Ehe des Johann Rathke Claussohn (Kl. in 1. Instanz)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3977


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3976
Prozessgegenstand: Rescriptum Auseinandersetzung um Freigabe des Handels
Laufzeit: 19.05.1711-20.05.1711
Fallbeschreibung: Die Kl. hatten im vergangenen Herbst in Königsberg Ochsenhäute und Talg gekauft und diese teilweise dort gelassen, teilweise nach Lübeck transportiert. Für Wismar hatten sie wegen der Pestgefahr keine Einfuhrgenehmigung erhalten, um die sie jetzt, da die Gefahr gebannt ist, bitten. Das Tribunal schreibt am selben Tag an den Wismarer Rat, er möge sich beim Lübecker Rat erkundigen, wann die Waren dort angekommen, ob sie kontrolliert worden seien und ob man die Einfuhr gestatten könne.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1711
Kläger: (2) Jochim Petersen sen. und jun., Kaufleute zu Wismar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3976


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3949
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Erhebung der Abgaben
Laufzeit: 16.10.1719
Fallbeschreibung: Der Bekl. hatte die Bauern von Pepelow und Bantow vor der Ernte aufgefordert, "anstat des Habers hartes Korn" abzugeben. Er hat den 14. und 15.10. als Liefertermin benannt und mit sofortiger Vollstreckung bei Nichtablieferung gedroht. Dagegen appellieren die Kl. an den König von Großbritannien, weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) von Notar Stephan Raiser aufgenommene Appellation vom 16.10.1719
Instanzenzug: 1. Verwaltung der Herrschaft Wismar 1719 2. König von Großbritannien 1719
Kläger: (2) Provisoren der Hebungen zu Heilgeist und St. Marien namens der Bauern zu Pepelow und Bantow
Beklagter: Joachim Friedrich von der Lühe, Oberlanddrost zu Wismar
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3949


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3916
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Bezahlung von Kirchenabgaben
Alte Signatur: Wismar Z 22 (W Z 1 n. 22)
Laufzeit: (1653-1769) 22.04.1769-07.05.1770,
Fallbeschreibung: Der Bekl. dringt seit Ende März in sie wegen der Bezahlung ihrer seit 1734 nicht bezahlten Kirchenabgaben wie Meßkorn, Würste und Eier. Die Kl. erkennen zwar an, daß das Tribunal eine gütliche Einigung zwischen den Parteien angewiesen habe, bitten aber darum, den Fall gerichtlich vor dem Tribunal zu entscheiden, da Höfisch bisher keinen Vergleich gesucht habe. Am 05.05. bittet Neumann um Mandate an die Kl., ihre Schulden binnen 3 Wochen zu bezahlen. Das Tribunal fordert die Kl. am 12.05.1769 dazu auf, ihre Schulden binnen 3 Wochen zu bezahlen oder innerhalb dieser Frist ihre Gegenargumente vorzutragen. Am 31.05. beschweren sich die Kl. darüber, daß der Bekl. seine Forderungen auf einer Kirchenmatrikel von 1653 begründet, die Konsistorialordnung aber erst von 1665 datiert und sich damit die Grundlagen für diese Forderung vielleicht verändert haben, bitten um neuere Beweise für ihre Verpflichtungen und weisen die Forderungen, vor allem nach Fuhren, zurück. Das Tribunal fordert den Bekl. zur Antwort binnen 3 Wochen auf. Am 04.07. besteht der Bekl. auf seinen Ansprüchen, am 26.09. werden die Kl. zu ihrer abschließenden Erklärung aufgefordert, in der sie feststellen, daß der Bekl. keine Beweise für seine Forderungen vorgelegt habe und diese deshalb erneut zurückweisen. Das Tribunal erkennt daraufhin am 30.10.1769 das Ende der Beweisaufnahme. Am 22.01.1770 bitten die Parteien um Prozeßbeschleunigung, am 07.05. lädt das Tribunal auf den 29.05.1770 zu einem Vergleich ein. Am 30.08.1771 bittet Neumann um einen neuen Vergleichstermin, da der angesetzte Termin nicht durchgeführt worden ist. Am 02.09. setzt das Termin einen Vergleich auf den 20.09.1771 an. Am 20.01.1772 fordert das Tribunal die Bekl. auf, das Kirchenvisitationsprotokoll von 1653 im Original vorzulegen, am 25.02. folgt Neumann dem und bittet um einen Termin in der Kanzlei zur Anerkennung des Originals. Das Tribunal setzt am 28.02. den 24.03. dazu an. Zu diesem Termin macht Dr. Quistorp die Einwendungen der Kl. gegen die Beweise geltend, am 07. und 10.04. ergänzt er seine Monita und bittet um Abweisung der Forderungen. Das Tribunal fordert den Bekl. am 10.04. binnen 3 Wochen zur Antwort auf. Am 23.06. reicht Neumann das Originalprotokoll nach und bittet um Termin für die Eröffnung des Protokolls, den das Tribunal am 27.06. auf den 10.07. ansetzt. Zu dem Termin fordern die Kl. weitere Beweise für die Echtheit des Buches. Am 11.07. lädt das Tribunal die Parteien auf den 08.09. erneut zu einem Vergleich vor. Am 04.09. bitten die Kl. um Terminverschiebung, am 05.09. wird der 25.09. als neuer Termin festgesetzt, die Parteien werden darauf miteinander verglichen, daß die Kl. dem Bekl. die Hälfte seiner Forderungen seit 1734 bezahlen. Am 10.10. legen Kl. weitere Beweise für niedrigere Ansprüche des Bekl. vor und bitten, diese anzuerkennen. Am 19.10.1772 verpflichtet das Tribunal die Kl. zur Bezahlung der halben Forderung des Bekl. an Meßroggen und Opfergeld und läßt alle weitergehenden Forderungen nicht zu.
Prozessbeilagen: (7) Schreiben des Bekl. an Burgmann Hansen vom 29.03.1769; Forderungen Höfischs an die Kl. vom 08.01. und 11.04.1769; Prozeßvollmachten Neumanns für Dr. Hertzberg vom 14.01.1770 und der Kl. für Dr. Quistorp vom 08.02.1770; Auszug aus dem Kirchenvisitationsabschied von 1653 in 2 verschiedenen Versionen; von Notar Johann Carl Rieck aufgenommene Befragung von Joachim Deutzmann zur Glasewitzer Burg, Friedrich Vos zur Levienschen Burg und Christoph Engel zur Brüloer Burg sowie des Walckmüllers Joachim Cordua vom 04.04.1772; von Notar Ernst August Leich aufgenommene Zeugenbefragung von Beata Bahl, geb. Höfisch vom 14.12.1771
Instanzenzug: 1. Tribunal 1769
Kläger: (2) Johann Hinrich Pätow, Jochen Jacob Gottlieb Hansen und Jochim Heitmann, Burgmänner der Wismarer Burgen
Beklagter: A. Hinrich Höfisch, Pastor zu Hornstorf sowie der Kirchenvisitationsrat Neumann zu Güstrow
Anwälte: Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P) Bekl.: Dr. Christoph Erich Hertzberg (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3916


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3880
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Aufteilung einer Konkursmasse
Alte Signatur: Wismar W 231 (W W n. 231)
Laufzeit: (1781-1782) 22.10.1782-15.03.1783
Fallbeschreibung: Nach Bitten der Kl. vom 22.10. und 02.12.1782 um Fristverlängerung zum Einreichen ihrer Beschwerden gegen ein Ratsgerichtsurteil und erteilten Genehmigungen des Tribunals vom 24.10. und 04.12.1782 legen die Kl. am 04.01.1783 ihren Schriftsatz vor. Sie appellieren dagegen, daß das Ratsgericht zugestimmt hat, eine Getreidelieferung des Bekl. an die Konkurs gegangene Firma Witwe Wahrendorf und Sohn mit 3.240 Rtlr aus der Konkursmasse zu vergüten und stellen dar, daß die Firma Wahrendorf nur der Vermittler des Getreides war, der Kl. dieses aber direkt an sie habe liefern sollen. Die Kl. hatten der Firma Wahrendorf bereits einen Wechsel auf das Getreide ausgestellt, dafür war ihnen das Getreide verpfändet worden. Da die Firma Wahrendorf Konkurs ging, während das Schiff mit dem Weizen noch in Wismar lag, wurde die Fracht der Konkursmasse zugeschlagen, durch das Ratsgerichtsurteil wird sie wieder daraus gelöst. Dagegen wehren sich die Kl. und beharren auf der vorher vorgenommenen Verpfändung des Getreides als Sicherheit für den Wechsel. Am 05.05.1783 werden die Kl. auf das in Fall Nr. 3879 ergangene Urteil verwiesen, am 12.05. bitten die Kl. darum, dem Bekl. die Frist zum eventuellen Einlegen von Rechtsmitteln auf 8 Tage zu verkürzen, das Tribunal weist den Bekl. am 14.05.1683 an, sich bei Bedarf binnen 3 Wochen zu melden. Weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) von Notar August Wilhelm Rüdemann aufgenommene Appellation vom 22.07.1782; Ratsgerichtsurteil vom 10.07.1782; Verpflichtung des Schiffers Vasmer zur Auslieferung des Getreides an Kl. vom 22.06.1781; Prozeßvollmacht der Kl. für Dr. Hasse vom 04.04.1783
Instanzenzug: 1. Ratsgericht 1781 2. Tribunal 1782-1783
Kläger: (2) N N Paschen und Franz Klefecker, Kaufleute zu Hamburg
Beklagter: Gottfried Vahl jun., Kaufmann in Greifswald (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Christoph Christian Hasse (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3880


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3846
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: Wismar W 194 (W W 5 n. 194)
Laufzeit: 21.08.1756-23.08.1756
Fallbeschreibung: Der Kl. hatte die Bekl. in ihrem Prozeß Nr. 3845 gegen die Stadtkämmerei und Pächter Hans Kahl vertreten, dafür aber noch kein Honorar erhalten, weshalb er um ein entsprechendes Mandat an die Bekl. bittet und dieses am 23.08.1756 mit 6wöchiger Fristsetzung erhält.
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung des Kl.s aus dem Prozeß Nr. 3845 (5 Rtlr 36 s) und
eue Kosten" (2 Rtlr 14 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1756
Kläger: (2) Johann Franz von Palthen, Fiskal am Tribunal
Beklagter: Peter Carow, Daniel Gillmeister und Daniel Schacht, Hausleute in Vor-Wendorf
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3846


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3844
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: Wismar W 193 (W W 4 n. 193)
Laufzeit: 21.08.1756-23.08.1756
Fallbeschreibung: Der Kl. hat die Bekl. in ihren Prozessen vor dem Tribunal gegen die St. Jakobshebung vertreten und ihnen dafür 32 Rtlr 32 s in Rechnung gestellt, von denen erst 20 Rtlr bezahlt worden sind. Der Kl. bittet um ein Mandat, das die Bekl. auffordert, ihm sein ausstehendes Honorar und weitere Kosten binnen 6 Wochen zu bezahlen und erhält dieses cum clausula am 23.08.1756
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung des Kl.s (32 Rtlr 32 s); Rechnung über
eue Kosten" (2 Rtlr 14 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1756
Kläger: (2) Johann Franz von Palthen, Fiskal am Tribunal
Beklagter: Jochim Segebade, Schulze, Hans und Jochim Gillmeister, Jochim Putlitz und Jürgen Siedenschnor, alle Hausleute, sowie Jochim und Paschen Gerdes sowie Hans Siedenschnor, alle Käter, als sämtliche Bauern des Dorfes Groß Woltersdorf
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3844


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3802
Prozessgegenstand: Intercessionalis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Kirchenrenten
Alte Signatur: Wismar W 161 (W W 4 n. 161)
Laufzeit: (1709-1747) 11.10.1748-24.01.1749
Fallbeschreibung: Die Kl. versuchen seit Jahren bei der Schweriner Justizkanzlei und dem Güstrower Hof- und Landgericht die Bezahlung von Kirchenrenten einzuklagen, die den geistlichen Stiftungen Wismars aus Mecklenburg zustehen. Beiden Gerichten reichten die vorgelegten beeidigten Kirchenregister als Beweis nicht aus, mehrere Treffen zwischen Vertretern Mecklenburgs und der Kl. scheiterten ergebnislos. Die Kl. bitten um Fürschreiben an den Bekl., nicht nur die seit Jahrzehnten ausstehenden Kirchenrenten anzuweisen sondern auch die Bezahlung der laufenden Einnahmen zu veranlassen und erhalten das Schreiben am 24.01.1749.
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung über Forderungen der Wismarer Geistlichen Hebungen 1709-1747 (9.762 Mk. 15s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1748-1749
Kläger: (2) Patrone, Inspektoren und Provisoren der Geistlichen Hebungen in Wismar
Beklagter: Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3802


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3801
Prozessgegenstand: Intercessionalis Auseinandersetzung um Erhebung von Kirchenrenten
Alte Signatur: Wismar W 161 (W W 4 n. 161)
Laufzeit: 31.03.1745-06.04.1745
Fallbeschreibung: Die Kl. haben Kirchenrenten aus dem Dorf Zickhusen für die Marienhebung zu fordern und beweisen ihre Forderungen mit beglaubigten Kirchenregistern. Das Land- und Hofgericht läßt diesen seit alters üblichen Beweis nicht gelten und fordert weitere Beweise. Die Kl. erbitten deshalb ein Fürschreiben an die Bekl., sie in ihren alten Rechten zu schützen. Die Reaktion des Tribunals erhellt nicht, da ein Protokoll vom 06.04.1745, auf das verwiesen wird, der Akte nicht beiliegt.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1745
Kläger: (2) Patrone, Inspektoren und Provisoren der Geistlichen Hebungen in Wismar
Beklagter: Land- und Hofgericht zu Güstrow
Anwälte: Kl.: Dr. Carl Daniel Schlaff (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3801


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 3800
Prozessgegenstand: Promotoriales Auseinandersetzung um Bezahlung der Kirchenrenten in Mecklenburg
Alte Signatur: Wismar W 161 (W W 4 n. 161)
Laufzeit: 18.03.1743-19.03.1743
Fallbeschreibung: Die Kl. haben vor der Schweriner Justizkanzlei Klage gegen die Bekl. wegen Nichtabführung der in Mecklenburg angelegten Kirchenrenten geführt und ihre Ansprüche mit Dokumenten aus dem Stadtarchiv und beeidigten Kirchenregistern bewiesen. Diese reichen der Justizkanzlei nicht aus, weshalb die Kl. um Abschriften von Vereinbarungen zwischen der Herrschaft Wismar und dem Herzogtum Mecklenburg aus dem herzoglichen Archiv bitten und das Tribunal bitten, sie bei der Beschaffung dieser Kopien zu unterstützen. Das Tribunal sendet am 19.03.1743 ein Promotorial an Herzog Christian Ludwig.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1743
Kläger: (2) Patrone, Inspektoren und Provisoren der Geistlichen Hebungen in Wismar
Beklagter: Amt Mecklenburg
Anwälte: Kl.: Dr. Carl Daniel Schlaff (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 3800
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