-  Stadtarchiv Wismar
 -  Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
 -  16.: 1. Kläger P
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 - 16. 1. Kläger P
271 Gerichtsakten   1   -   10   »

Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2479
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Besetzung einer Bauernstelle
Alte Signatur: Wismar P 61 (W P 3 n. 61)
Laufzeit: 06.02.1683-10.02.1683 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Bekl. hat seine Bauernstelle in Fährdorf über viele Jahre bestellt, ist jetzt jedoch ein alter, kranker Mann, der sich weigert, seinen Hof an einen seiner 6 Söhne oder 2 Töchter abzutreten. Daher verkommt der Hof, auf ihm lasten 4.000 Mk. lüb. Schulden, Brot- und Saatkorn wurden seit Jahren geborgt, aber nicht bezahlt. Die beiden ältesten Söhne, die Kl. vorgeladen hat, schlagen vor, den Hof zu verkaufen. Kl. bittet darum, den Hof mit allem Vieh und Zubehör taxieren und verkaufen lassen zu dürfen. Das Tribunal stimmt dem Antrag am 09.02.1683 zu.
Prozessbeilagen: (7) maschinenschriftliche Zusammenfassung (20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1683
Kläger: (2) Christoph Junge, Amtmann auf Poel
Beklagter: Asmus Lembke der Ältere, Bauer in Fährdorf auf Poel
Anwälte: Kl.: Dr. Friedrich Anthon (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2479


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2492
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Bestätigung eines Urteils
Alte Signatur: Wismar P 76 (W P 4 n. 76)
Laufzeit: (1694) 13.09.1694-14.09.1694 (20. Jh)
Fallbeschreibung: Bekl. ist des wiederholten Diebstahls beschuldigt worden und hat diesen unter der Folter gestanden. Nach Rechtsbelehrung durch die Juristenfakultät Rostock wäre Bekl. zum Tod durch den Strang zu verurteilen gewesen, Kl. schlagen aber vor, ihn mit Ruten zu stäupen und danach des Landes zu verweisen, da sie offenbar Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit und Schuld haben. Sie bitten das Tribunal um Bestätigung des Urteils und erhalten diese am 14.09.1694.
Prozessbeilagen: (7) Inquisitionsprotokoll vom 13.06.1694; Auszug aus Protokoll der Sitzung des Poeler Amtsgerichts vom 10.07. und 25.08.1694; Gutachten der Juristenfakultät Rostock vom 05.09.1694, maschinenschriftliche Zusammenfassung aus dem 20. Jh.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1694
Kläger: (2) Verordnete zum königlichen Amtsgericht auf Poel
Beklagter: Peter Steinhagen, ein geistesgestörter Dieb auf Poel
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2492


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2458
Prozessgegenstand: Mandatum poenale Auseinandersetzung um Dienstverweigerung
Alte Signatur: Wismar P 43 (W P 3 n. 43)
Laufzeit: 23.07.1669 - 17.09.1669 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Bekl. weigern sich trotz mehrmaliger Aufforderung durch Kl., die üblichen Erntedienste zu leisten, weshalb Kl. um Strafmandate an Bekl. bittet. Das Tribunal erläßt die gewünschten Mandate mit Androhung einer Gefängnisstrafe am selben Tag. Am 26.07. berichtet Kl. von der Verlesung des Tribunalsmandates und der erneuten Weigerung der Bekl.. Er bittet um militärische oder fiskalische Exekution des Mandates, da ihm kein geeignetes Gefängnis zur Verfügung steht. Das Tribunal beauftragt am 27.07.1669 den Fiskal mit der Untersuchung der Sache und fordert ihn auf, die Dienste gegebenenfalls mit militärischer Gewalt einzufordern.
Prozessbeilagen: (7) maschinenschriftliche Inhaltsangabe ( 20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1669
Kläger: (2) Georg Paul Hannolt, gräflich Steinbergscher Amtmann zu Poel
Beklagter: Einlieger auf Poel
Anwälte: Kl.: Dr. Henning Christoph Gerdes (A & P) Bekl.:
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2458


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2485
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Gerichtszuständigkeit
Alte Signatur: Wismar P 66 (W P 3 n. 66)
Laufzeit: (1686) 17.09.1686-06.11.1686 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Der Pfarrer Martin Cassius auf Poel hat Catherina Bernitt und ihre Tochter Elisabeth Schwartz von der Kanzel der "Hurerey", des Ehebruchs und Diebstahls bezichtigt und ist auf Verlangen der Beschuldigten vom Amtsgericht dazu verurteilt worden, diese Anklagen zu beweisen und sie widrigenfalls zu unterlassen. Den Beschuldigten ist dies nicht scharf genug, weshalb sich Hans Bernitt, Ehemann und Vater, an das Konsistorium wendet und Cassius verklagt. Das Amtsgericht wehrt sich dagegen, daß das Konsistorium den Fall an sich zieht, da das Amt an die Gräfin Steinberg verpfändet ist und ihr die Gerichtsbarkeit über die Einwohner des Amtes in diesen Fragen zusteht. Kl. bitten, die Mandate des Konsistoriums aufzuheben, das Amtsgericht die Diffamierung untersuchen zu lassen und wenn sich die Schuld des Pastors herausstellen würde, diesen vor das Konsistorium zu bringen. Eine Reaktion des Tribunals erhellt nicht. Am 28.10.1686 teilt das Amtsgericht mit, daß zwischen Cassius und Bernitt vor dem Konsistorium ein Vergleich ausgehandelt worden sei. Das Tribunal setzt daraufhin am 05.11.1686 die Appellation aus, weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) von Notar Erich Schilling aufgenommene Appellationen vom 22. und 30.07.1686; Urteile des Konsistoriums vom 10. und 29.07.1686; Klage Catharina Bernitts und Elisabeth Schwartz vor dem Amtsgericht und dessen Bescheid vom 20.02.1686; Dekrete des Poeler Amtsgericht vom 27.04., 04. und 29.06., 12.07.1686; "Articuli Probatoriales; Klage Hans Bernitts vor dem Konsistorium vom 05.07.1686; Schreiben des Poeler Amtsgerichts an Konsistorium (o.D.), maschinenschriftliche Zusammenfassung (20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Konsistorium 1686 2. Tribunal 1686
Kläger: (2) gräflich Steinbergsches Amtsgericht auf Poel
Beklagter: Konsistorium zu Wismar
Anwälte: Kl.: Dr. Adam von Bremen (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2485


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2475
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Aufteilung der Dienste
Alte Signatur: Wismar P 56 (W P 3 n. 56)
Laufzeit: (1667) 26.06.1682-30.10.1682 (1688; 20. Jh.)
Fallbeschreibung: Der Rentmeister der Herrschaft Wismar hat die Fuhren zum Bau der Festung Wismar innerhalb der Herrschaft aufgeteilt, wobei die Kl. sich dadurch benachteiligt fühlen, daß sie mit 105 steuerpflichtigen Hufen zu 110 Fuhren veranschlagt werden. Da es auf Poel nur 18 Bauern gibt und 30 Hufen wüst liegen, bitten sie, Poel zugunsten Neuklosters mit mehr als 40 Bauern auf 85 Hufen und der Wismarer Stadtdörfer mit 50 Hufen zu entlasten und eine Kommission anzuberaumen, die die Gegebenheiten in der Herrschaft genau prüft und danach die Fuhren verteilt. Das Tribunal fordert die Bekl. am 05.07. auf, sich binnen 14 Tagen zu den Vorwürfen zu äußern. Der Amtmann von Neukloster, Johann Mauritz Hoyer, berichtet am 20.07. über die dortigen Verhältnisse und weist das Gesuch der Kl. aufgrund dessen zurück. Der Wismarer Rat legt am 26.07. dar, daß nur Wendorf der Stadt, die anderen Dörfer der Geistlichkeit gehören und damit für den Unterhalt von Kirchen und Spitälern verantwortlich sind, weshalb sie nicht übermäßig belastet werden dürfen - auch er weist das Gesuch der Kl. zurück. Diese erhalten am 29.07. vom Tribunal 2 Wochen Zeit, sich zu den Erwiderungen der Bekl. zu äußern und bekräftigen am 14. und 16.08. ihre Forderungen, die das Tribunal am 17.08. zur Erwiderung zuleitet. Am 02.09. lehnt der Wismarer Rat erneut eine Neuverteilung der Lasten ab, am 21.09. bittet der Pfandinhaber des Amtes Neukloster, Burggraf von Dohna um Fristverlängerung, die er am 30.09. erhält. Am 20.10. bitten Kl. um Ende der Beweisaufnahme und Urteilsspruch, am 30.10.1682 fordert das Tribunal Bekl. zur abschließenden Erwiderung auf. Weiteres ist nicht überliefert.
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung über Hufen und Fuhren in der Herrschaft Wismar vom 27.05.1682; Schreiben des Gouverneurs Mardefelt an den Wismarer Rat vom 12.02.1667; Antwort des Rates vom 13.02.1667; Prozeßvollmacht des Wismarer Rates für Dr. J. Gerdes vom 13.11.1688, maschinenschriftliche Zusammenfassung des Falles (20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1682
Kläger: (2) sämtliche Einwohner der Insel Poel
Beklagter: Stadt Wismar und Amt Neukloster
Anwälte: Kl.: Dr. Henning Christoph Gerdes (A & P) Bekl.: Dr. Caspar Schwarzkopf (A), Dr. Jacob Gerdes (P) (für Wismar)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2475


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2398
Prozessgegenstand: Mandatum de restituendo Auseinandersetzung um Auslieferung einer entlaufenen Leibeigenen
Alte Signatur: Wismar P 7 (W P 1 n. 7)
Laufzeit: 23.01.1655-20.10.1655 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Eine leibeigene Untertanin des Kl.s ist vor einigen Jahren vom Knecht Hünermörder geschwängert worden, nach Poel entlaufen und hat dort eine Tochter geboren. Kl. verlangt seit mehreren Jahren die Auslieferung von Mutter und Tochter, dies wird aber vom Bekl. verweigert, so daß Kl. das Tribunal um dessen Hilfe bittet. Das Tribunal fordert Bekl. am 30.01. zur Auslieferung von Mutter und Kind auf. Am 19.03.1655 bittet Kl., das Mandat an den Grafen von Steinberg zu adressieren, der das Amt mittlerweile in Pfandbesitz übernommen hat. Am 06.09.1655 erneuert Kl. seine Bitte um ein Mandat an Bekl. und erhält dieses am folgenden Tag. Der Bekl. verweist Kl. am 13.09. an den Generalgouverneur, da er nur Pfandbesitzer des Amtes ist. Da sich der Generalgouverneur in Schweden befindet, bittet Kl. am 19.09. erneut das Tribunal, die Auslieferung der Leibeigenen anzuweisen. Dieses wendet sich am 21.09. an Bekl. und befiehlt diesem, die Frau binnen 4 Wochen auszuliefern oder seine Weigerungsgründe darzulegen. Bekl. erinnert am 20.10. daran, daß er die Ämter nur für Königin Christina verwaltet und Fälle wie dieser daher vor dem Amtsgericht entschieden werden müßten. Dieses urteilt am 16.10.1655 nach Prüfung aller Zeugenaussagen, daß die Leibeigene in das Amt Poel gehört.
Prozessbeilagen: (7) von Notar Johannes Röding ausgestellte Übergabebescheinigung eines Mandats vom 05.03.1655; von Notar Christoph Schantz aufgenommene Zeugenbefragungen der Dorothea Salomon und des Heinrich Hünermörder vom 01.11.1654; durch Notar Johannes Röding aufgenommene Zeugenbefragung der Cecilia Schoman vom 15.01.1655; Erkennntis des Amtsgerichts Poel vom 16.10.1655; maschinenschriftliche Zusammenfassungen aus dem Beginn des 20. Jh.s
Instanzenzug: 1. Tribunal 1655
Kläger: (2) Daniel von Plessen der Ältere auf Steinhaus
Beklagter: Heinrich Hertzog, Oberinspektor der Ämter Poel und Neukloster, seit März 1655 Graf Anton von Steinberg als Pfandinhaber des Amtes Poel
Anwälte: Kl.: Dr. Caspar Wilcken (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2398


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2419
Prozessgegenstand: Mandatum cum clausula Auseinandersetzung um neue Abgaben
Alte Signatur: Wismar P 26 (W P 2 n. 26)
Laufzeit: (1666) 22.06.1666-31.07.1666 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Kl. beschweren sich darüber, daß sie unter dem neuen Amtmann sowohl das Dienstkorn geben als auch Dienste leisten müssen und somit doppelt belastet werden. Sie bitten, es bei dem bisher gezahlten Dienstkorn zu belassen und sie bei ihren alten Rechten zu schützen. Das Tribunal erläßt ein entsprechendes Mandat an Bekl., fordert diesen aber am 26.06. auf, sich binnen 14 Tagen zu den Vorwürfen zu äußern. Der Bekl. bestreitet am 10.07. die Beschwerden der Bauern und bittet um Aufhebung des Mandates gegen ihn. Das Tribunal teilt den Kl.n die Schrift am 23.07.1666 in Kopie mit und fordert sie zur Stellungnahme auf.
Prozessbeilagen: (7) Bekanntmachung Hannolts über die Leistung der Dienste vom 14.06.1666; maschinenschriftliche Inhaltsangabe der Akte (20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1666
Kläger: (2) sämtliche kgl. schwedische Untertanen auf Poel
Beklagter: Georg Paul Hannolt als neubestalter gräflich Steinbergscher Amtmann zu Poel
Anwälte: Kl.: Lic. Johann Thurmann (A & P) Bekl.: Dr. Henning Christoph Gerdes (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2419


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2399
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Sicherstellung des Eigentums
Alte Signatur: Wismar P 8 (W P 1 n. 8)
Laufzeit: 03.06.1657-09.06.1657 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Kl. fürchten sich vor fremden Truppen, die Poel bedrohen und wollen Teile ihrer Habe in Wismar in Sicherheit bringen. Bekl. verwehrt ihnen dies jedoch und läßt ihre Boote bewachen. Die Kl. bitten, ihr Eigentum in Sicherheit bringen zu dürfen und erwirken am 04.06. ein entsprechendes Mandat an Bekl. Am 09.06.1657 erklärt Bekl. sein Verhalten, eine Reaktion des Tribunals ist nicht überliefert.
Prozessbeilagen: (7) maschinenschriftl. Zusammenfassung des Falles (1. H. 20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1657
Kläger: (2) Bauern und Einwohner auf Poel
Beklagter: Anthon Graf von Steinberg
Anwälte: Kl.: Dr. Caspar Wilcken (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2399


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2491
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Landesverweisung
Alte Signatur: Wismar P 75 (W P 4 n. 75)
Laufzeit: 28.06.1693-25.08.1693 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Kl. haben gegen Bekl. auf Gutachten der Juristenfakultät Greifswald wegen Inzest und Ehebruch das Urteil gefällt, sie des Landes zu verweisen und erbitten vom Tribunal die Zustimmung zu dieser Entscheidung und ihre Umsetzung. Das Tribunal weist die Kl. am 07.07. an, den Bekl. ihr Urteil mitzuteilen. Daraufhin appelliert E. Bernitt gegen das Urteil. Kl. teilen dies dem Tribunal am 26.07. mit und bitten um Ausweisung der anderen Bekl. Das Tribunal willigt am 27.07. in die Ausweisung ein. Am 16.08. teilt Kl. mit, daß die Appellation der E. Bernitt abgelehnt wurde und erbittet auch für sie die Ausweisung und Rücksendung der Akten. Das Tribunal folgt dem Antrag am 25.08.1693.
Prozessbeilagen: (7) maschinenschriftliche Zusammenfassung aus dem 20. Jh.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1693
Kläger: (2) gräflich Steinbergsches Amtsgericht auf Poel
Beklagter: Asmus Glüder, Grete Lille, Hinrich Wendeler, Schulze zu Timmendorf und dessen Stieftochter Elisabeth Bernitt
Anwälte: Kl.: Dr. Adam von Bremen (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2491


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 2467
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Abgaben und Dienste
Alte Signatur: Wismar P 52 (W P 3 n. 52)
Laufzeit: 14.05.1673-04.06.1673 (20. Jh.)
Fallbeschreibung: Kl. haben in den letzten Jahren der Amtszeit Hannolts höhere Dienste als üblich geleistet auf das Versprechen des Amtmanns hin, daß dies weder für sie noch ihre Nachkommen nachteilige Folgen haben solle. Da sie befürchten, daß der neue Amtmann diese höheren Dienste ebenfalls von ihnen einfordert, bitten sie das Tribunal, vom Bekl. eine Erklärung über die Höhe ihrer Dienste einzufordern und diese für den neuen Amtmann für bindend zu erklären. Das Tribunal folgt dem Antrag am selben Tag und gibt dem Bekl. 8 Tage Zeit für seine Erklärung. Am 31.05. beschweren Kl. sich, daß die Erklärung des Bekl. noch nicht eingegangen ist. Das Tribunal beauftragt am 02.06.1673 die Assessoren Klinckow und Reimers, die Erklärung des Bekl. einzuholen. Bekl. folgt dem Mandat am selben Tag
Prozessbeilagen: (7) Empfangsbescheinigung Hannolts für das Tribunalsmandat vom 21.05.1673; maschinenschriftliche Zusammenfassung des Falles (20. Jh.)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1673
Kläger: (2) Büdner auf Poel
Beklagter: Georg Paul Hannolt von Buchschwobach, früherer Amtmann auf Poel
Anwälte: Kl.: Dr. Otto Christoph Marquardt (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803) (1) 2467
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