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1 Bestandsbeschreibung 28 Aktengruppen 402 Sachakten 621 Gerichtsakten

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Signatur: LAG, Rep. 29
Bestandsbildner: Wismarer Tribunal als Oberappellationsgericht für die schwedischen Reichslehen Pommern, Bremen, Verden und Wismar
Vorgänger: Reichskammergericht, Reichshofrat
Nachfolger: Preußisches Oberappellationsgericht Berlin
Laufzeit: 1653-1849
Zitierweise: LAG, Rep. 29, Nr.
aktualisiert am: 13.11.2019


Laufzeit

Signatur

Titel


OAI-PMH
   

Signatur: 0001
Titel: Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.01.1746-31.03.1746
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0001
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0002
Titel: Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.04.1746-30.06.1746
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0002
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0003
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.07.1746-30.09.1746
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0003
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0004
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.10.1746-31.12.1746
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0004
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0005
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.01.1747-31.03.1747
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0005
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0006
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.04.1747-30.06.1747
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0006
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0007
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.07.1747-30.09.1747
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0007
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0008
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.10.1747-31.12.1747
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0008
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0009
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.01.1748-31.03.1748
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0009
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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OAI-PMH
   

Signatur: 0010
Titel: Urteilsbegründungen des Assessoren am Tribunal
Laufzeit: 01.04.1748-30.06.1748
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) 0010
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 02. Relationen

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Datierung

Signatur

Prozessgegenstand


OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0094
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung der Strafe
Alte Signatur: Rep. 29, Nr. 303
Laufzeit: 18.12.1778-05.02.1779
Fallbeschreibung: Der Kl. erinnert daran, daß der Bekl. in Prozeß Nr. 0093 zu 15 bzw. 10 Rtlr Strafe verurteilt worden ist, macht seine eigenen Kosten geltend und bittet um ein entsprechendes Mandat an den Bekl. zur Bezahlung der Strafe, das am 19.12.1778 ergeht. Am 25.01.1779 bittet der Bekl. um Straferlaß, da er mehrere Schicksalsschläge (Brand des Gutes, Viehseuche) zu überstehen hatte. Das Tribunal ermäßigt die Strafe am 05.02.1779 auf 15 Rtlr und Ersatz der Kosten.
Prozessbeilagen: (7) Prozeßkostenaufstellung des Kl.s (1 Rtlr 37 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1778-1779
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: Adolf von Baerenfels, Assessor am Greifswalder Hofgericht
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0094
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.06. 1. Kläger F

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0100
Prozessgegenstand: Querulationis Auseinandersetzung um Einräumung eines Hofes in Ravenhorst
Alte Signatur: Rwp. 29, Nr. 307
Laufzeit: (1736-1778) 25.09.1778-17.02.1779
Fallbeschreibung: Nach Bitten des Kl.s vom 25.09. und 06.11. um Fristverlängerung zum Vorbringen seiner Beschwerden gegen ein Hofgerichtsurteil und erteilter Zustimmung des Tribunals vom 26.09. und 07.11. legt der Kl. am 04.12.1778 seinen Schriftsatz vor. Der verstorbene Pächter von Behrenwalde, Keding, hat einen Hof von Ravenhorst an den Schuster Giesebrecht verpfändet. Der Bekl. verkauft sein Gut Behrenwalde mit Zubehör zunächst an Keding, der jedoch nicht bezahlen kann, weshalb der Bekl. die Güter mit Ausnahme des Hofes an den Kl. verkauft. Für die Nutzung des Hofes zahlen diese jährlich 25 Rtlr. Beim Konkurs Kedings entsteht ein Streit darüber, ob der Hof mit zur Konkursmasse gehört. Der Bekl., der ihn für sich reklamiert, verklagt den Kl. vor dem Hofgericht und erhält den Hof zugesprochen. Dagegen ergreift der Kl. restitutio in integrum vor dem Hofgericht, das ihm am 15.08.1778 aber befiehlt, den Hof binnen 3 Monaten an den Bekl. abzuliefern und widrigenfalls Zwangsmittel androht. Dagegen queruliert der Kl. an das Tribunal, das die Querulation am 16.02.1779 ablehnt und das Urteil der Vorinstanz bestätigt.
Prozessbeilagen: (7) vom Greifswalder Notar Carl Nehring aufgenommene Appellation vom 27.08.1778; Hofgerichtsurteil vom 15.08.1778; Tribunalsurteil in Sachen Rudolph Hinrich Giesebrecht, Appellant vs. den Hofrat von Lillieström, Appellat in pcto Räumung des gepfändeten Hofes in Ravenhorst vom 09.07.1736; Auszug aus dem Behrenwaldschen Kaufvertrag vom 20.08.1746; Tribunalsurteil in Sachen der Kedingschen Gläubiger, Querulanten vs. den Regierungsrat Graf von Bohlen, Querulat in pcto reluitionis des Gutes Behrenwalde vom 13.02.1771; Hofgerichtsurteil in Sachen der Erben des verstorbenen Bartholomäus Gottfried Gutschow vs. den gemeinsamen Anwalt des Kedingschen Konkurses in pcto debiti vom 13.01.1761; Hofgerichtsurteile in Sachen des Bekl. vs. den Kl. in pcto des Giesebrechtschen Hofes in Ravenhorst vom 23.04., 03.09.1777, 28.04., 14.05. und 17.09.1778; Mandat des Hofgerichts an den Kl. vom 09.03.1778; Suppliken des gemeinsamen Anwalts des Kedingschen Konkurses an das Hofgericht vom 14.05. und 16.09.1778
Instanzenzug: 1. Greifswalder Hofgericht 1777 2. Greifswalder Hofgericht 1777-1778 3. Tribunal 1778-1779
Kläger: (2) Hauptmann von Platen auf Klein Cordshagen als Vorsteher des gräflich Bohlschen Sterbhauses (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Carl August von Behr-Negendanck, kaiserlicher Kammerherr und Ritter des Johanniterordens (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Peter Matthias Haselberg (A), Dr. Joachim Christoph Ungnade (P) Bekl.: Johann Christian Pommeresche (A), Johann Franz von Palthen (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0100
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.16. 1. Kläger P

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0079
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung einer Strafe
Alte Signatur: Rep. 29, Nr. 295
Laufzeit: 14.09.1767-09.12.1767
Fallbeschreibung: Der Kl. wendet sich dagegen, daß der Bekl. trotz im Vorjahr erzielten Vergleichs (Nr. 0077) die Schmiede hat weiter ausbauen und in Betrieb nehmen lassen und bittet darum, das 1763 vom Konsistorium ausgesprochene Verbotsmandat über 50 Rtlr zu vollstrecken und ihm die Prozeßkosten zu ersetzen. Das Tribunal erläßt das erbetene Mandat am 15.09. Am 20.10. weist der Bekl. die Klage zurück und erklärt, er sei 1763 noch gar nicht Besitzer von Teschvitz gewesen, sondern sein Vater, der ihm nichts von dem Fall erzählt habe. Das Tribunal fordert den Kl. am 23.10. zur Erwiderung auf, der am 27.11. beseht der Fiskal auf der Bestrafung des Kl.s und erreicht am 08.12.1767 ein Mandat an diesen, sich binnen 6 Wochen mit dem Kl. zu vergleichen oder am 26.01.1768 einen Eid vor dem Tribunal abzulegen, daß er von dem Mandat des Konsistoriums nichts gewußt habe. Weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) Kostenaufstellung des Kl.s (1 Rtlr 16 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1767
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: N N von Barnekow, Sohn des Kapitäns Georg Christoph von Barnekow zu Kubbelkow und Teschvitz
Anwälte: Bekl.: Landsyndikus Haselberg (A), Joachim Christoph Ungnade (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0079
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.06. 1. Kläger F

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0225
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzungen um
Alte Signatur: Rep. 29, Nr. 437
Laufzeit: (1584-1699) 25.10.1699-02.12.1701
Fallbeschreibung: Nachdem das Tribunal den ersten Schriftsatz der Kl., der am 25.10.1699 eingegangen war, am 18.05.1700 wegen "Unförmigkeit" zurückgewiesen und die Kl. aufgefordert hat, klar ihre Beschwerden darzustellen, geht am 09.08.1700 ein neuer Schriftsatz der Kl. ein. Im Jahre 1694 hat die Reduktionskommission das Dorf Upatel, das seit 1626 Dienste an die Kl. geleistet hat, reduziert. Zudem wurde der Kirche aufgetragen, 500 fl., die Generalsuperintendent Krakevitz für Forderungen an Upatel hinterlegt hatte, dessen Erben zurückzuzahlen. Diese Summe haben die Kl. teilweise bar, teilweise mit einer Obligation bezahlt, sie fordern sie jetzt aus Upatel zurück ebenso wie Entschädigung von den Diensten, die der Kirche aus dem Dorf zustehen und 70 fl. wert sind. Das Tribunal fordert am 21.12.1700 die Akten der Vorinstanz an, die am 14.06.1701 eingehen. Nach Bitte der Kl. vom 05.07. setzt das Tribunal am 09.07. den 12.07. zur Eröffnung der Akten an. Am 17.10.1701 bestätigt das Tribunal das Urteil der Vorinstanz, stellt es den Kl.n aber frei, ihre alten Ansprüche an Upatel und die Witwe Krakevitz zu beweisen. Am 25.11. beweisen die Kl. ihre alten Ansprüche auf 2 Hufen und 4 Fuhren aus Upatel sowie auf 90 Mk. sund. von der Witwe Krakevitz und bitten um Änderung des Urteils. Das Tribunal fordert sie am 02.12.1701 auf, zunächst die Rubrizierung ihres Schriftsatzes zu ändern. Am 26.04.1703 bitten die Kl. um ein Mandat an die Kammer, die rückständigen Forderungen aus Upatel an sie auszuzahlen. Das Tribunal fordert die Kammer am 04.05. auf, die Kl. "klaglos zu stellen" oder Gegenbeweise vorzulegen. Am 28.06.1703 bitten die Bekl. um Fristverlängerung, das Tribunal legt dieses Schreiben "ad acta". Am 04.03.1704 bitten die Kl. um ein Mandatum de solvendo über 855 fl., das sie am 05.03. erhalten. Am 28.04. erklärt die Kammer, die Kl. sollten sich wegen der jährlichen Forderungen an den Pächter von Upatel halten, ansonsten bitet sie die Verweisung an die 1. Instanz an, um den Kl.n Recht zu verschaffen. Das Tribunal teilt den Kl.n dies am 02.05. nachrichtlich mit. Am 23.05. bitten die Kl. um Rücksendung der Akten erster Instanz an die Landesregierung. Das Tribunal folgt dem Antrag am 26.05.1705. Am 22.07.1710 bitten die Kl. um Vollstreckung ihrer Forderungen (insgesamt980 fl.). Das Tribunal weist "vor der Hand" am 23.07. zurück, da die Akten 1705 an die Vorinstanz abgeegben wurden. Am 07.11. erklären die Kl., die Akten seien wegen Forderungen Neuendorf abgegeben worden. Dieser Fall sei mit dem von Upatel kombiniert gewesen. Da er mittlerweile erledigt sei, könne man die Akten wieder ans Tribunal senden lassen, worum die Kl. bitten. Das Tribunalweist die Landesregierung am 08.11.1710 entsprechend an. Am 23.02.1711 werden die Akten aus Stettin abgeschickt. Am 06.07. übergeben die Kl. die Akten und bitten um Vollstreckung ihrer Forderungen, am 21.07.1711 weist das Tribunal die Bekl. zur Bezahlung oder Erwiderung an. Am 28.02.1715 bitten die Kl. um Erneuerung und Vollstreckung des Mandats von 1711. Das Tribunal erneuert sein Mandat an die Pommersche Kammer am 09.03.1715. Am 24.12.1743 erneuern die Kl. ihre Bitte um Erneuerung der Zahlungsaufforderung für nunmehr 2745 fl. Das Tribunal erneuert sein Mandat am 28.01.1744. Am 31.05.1747 bitten die Kl. um Vollstreckung ihrer Forderung, das Tribunal erneuert sein Mandat an die Kammer am 03.06. erneut. Am 15.09. beschweren sich die Kl., daß die Kammer immer noch nicht gezahlt habe und bitten um Vollstreckung ihrer Forderung. Das Tribunal schließt daraufhin am 19.09.1747 die Beweisaufnahme und lädt die Parteien zur Urteilsverkündung vor. Am 16.10. erklärt die Kammer, sie stünde in Verhandlungen wegen Verpachtung von Upatel, wolle die Forderungen in den Pachtvertrag aufnehmen und bitte um Fristverlängerung, um den Konsens des Reichskammerkollegiums dazu einzuholen. Das Tribunal gesteht die Fristverlängerung am 17.10.1747 zu, weiteres erhellt nicht.
Prozessbeilagen: (7) Forderungen der Gützkower Kirche vom 27.04.1696; Urteile der Pommerschen Landesregierung vom 10.05. und 28.06.1699; von Notar Eberhard Esing aufgenommene Appellation vom 11.09.1699; Kgl. Reskript (o.D.); von Tribunalsbote Hans Andreas Hartig ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 24.01.1701; Prozeßvollmacht der Kl. für Dr. Anthon vom 14.10.1701; Auszug aus der Gützkower Kirchenmatrikel von 1584; Quittung der Witwe Krakevitz über Bezahlung von 500 fl.vom 07.09.1697; vom Stettiner Notar Martin Kuhlicke ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 31.05.1703; "Designatio der Praestationen aus dem Gute Upahtel" vom 25.02.1704 (855 fl); Forderung der Pommerschen Landesregierung vom 05.11.1704; Aufstellung über Forderungen der Kl. aus dem Gut Upatel (1710); vom Stettiner Notar Christoph Friedrich Erlach ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 30.11.1711; vom Greifswalder Notar Gottlieb Conrad Stem ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 11.02.1744; von Tribunalsbote Gustav Nowander ausgestellte Übergabequittung für ein Tribunalsmandat vom 12.10.1747
Instanzenzug: 1. Pommersche Landesregierung 1698-1699 2. Pommersche Landesregierung 1699 3. Tribunal 1699
Kläger: (2) Patrone, Pastor und Provisoren der Kirche zu Gützkow (Kl. in 1. Instanz)
Beklagter: Kgl. Pommersche Regierung seit 1703 die Kgl. Pommersche Kammer
Anwälte: Kl.: Dr. Michaelis (A), Dr. Friedrich Anthon (P) seit 1704: J.G. Pommeresche (A), Dr. Christoph Gröning (P), seit 1710: Referendar Mascow (A), Erich Hertzberg (P), seit 1743: Johann Mathias Gesterding (A), Dr. Carl Daniel Schlaff (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0225
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.16. 1. Kläger P

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0022
Prozessgegenstand: Querulationis nullitatis Auseinandersetzung um Strafe für eine Beleidigung
Alte Signatur: 920/3
Laufzeit: (1682-1697) 26.04.1697-28.05.1697
Fallbeschreibung: In ihren Schriftsätzen vor dem Greifswalder Hofgericht hatten sich der Kl. und der Anwalt der Bekl. mehrfach schwer beleidigt. Dem Kl. wird vom Hofgericht deshalb eine Strafe von 10 Rtlr beigemessen, der Anwalt der Bekl. bleibt straffrei. Kl. erinnert an ein Tribunalsurteil, das ihn 1682 gegen die Übergriffe" einiger Professorenkollegen geschützt hatte und bittet, die Strafe gegen ihn aufzuheben, Dr. Michaelis hingegen für seine "injurieuse Schreibarth" zu bestrafen. Das Tribunal erläßt am 21.05.1697 ein Reskript an das Hofgericht, die Strafe nicht zu vollziehen, bevor in der Hauptsache (Nr. 0021) entschieden worden ist. Am 23.01.1699 bestätigt das Tribunal das Urteil des Hofgerichts und beläßt es bei der Strafe gegen den Kl. Am 06.03. bittet der Kl. um Fristverlängerung zum Einreichen seiner Rechtsmittel und erhält diese am 07.03. (siehe Nr. 0021), am 20.04. trägt er seine Argumente für den Straferlaß und die Bestrafung des gegnerischen Anwalts erneut vor und bittet um Änderung des Urteils.
Prozessbeilagen: (7) vom Greifswalder Notar Matthias Saccus aufgenommene Appellation vom 24.03.1697; Hofgerichtsurteil vom 27.01.1697; Supplik des Kl.s an das Hofgericht (o.D.); Tribunalsurteil vom 30.09.1682; Prozeßvollmacht des Kl.s für Dr. Köckert vom 19.06.1697
Instanzenzug: 1. Greifswalder Hofgericht 1695-1696 2. Greifswalder Hofgericht 1696-1697 3. Tribunal 1697
Kläger: (2) Prof. Dr. jur. Konrad Friedlieb von Friedensberg, Justizrat zu Greifswald (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Emanuel Bünsow und Christoph von Essen namens seiner Frau Catharina Bünsow sowie deren Anwalt Dr. Christoph Michaelis (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte: Kl.: Dr. Joachim Köckert (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0022
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.06. 1. Kläger F

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0064
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: 290/24
Laufzeit: (1768) 15.12.1768-24.02.1769
Fallbeschreibung: Der Kl. hat die Besitzer des Gutes Boldevitz mehrere Jahre lang in ihrem Prozeß (0062) gegen den Prokurator Domaniorum vertreten, bisher trotz mehrfach erhobener Forderungen jedoch sein Honorar und seine Kosten nicht ersetzt bekommen, weshalb er ein entsprechendes Mandat an den Bekl. erbittet und dieses am folgenden Tag cum clausula mit 6wöchiger Frist erhält. Am 30.01.1769 erklärt der Bekl., er werde die Forderung bezahlen und eine Rückzahlung von Olthof verlangen und bittet um Ausweisung der seit 1763 verursachten Kosten. Das Tribunal ermäßigt die Anwaltsrechnung am 04.02. und setzt die Kosten ab Februar 1763 auf 12 Rtlr 46 s fest. Am 14.02. macht der Kl. neue Kosten geltend und bittet um Vollstreckung der Kosten, die das Tribunal am 15.02.1769 anweist. Am 23.02.1769 teilt der Landesexekutor D.F. Melms den Erfolg seiner Bemühungen mit. Das Tribunal nimmt dies am 24.02.1769 ad acta.
Prozessbeilagen: (7) Prokuratur- und Verlagsrechnung 1761-1765 (28 Rtlr 12 s); Schreiben des Bekl. an Kl. vom 05.11.1768; Kosten des gegenwärtigen Prozesses vom 15.12.1768 (3 Rtlr 34 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1768
Kläger: (2) Dr. Theodor Johann Quistorp, Prokurator am Tribunal
Beklagter: Carl Zacharias Hagemeister, Ältermann der Brauerkompanie in Stralsund
Anwälte: Bekl.: Johann Friedrich Classen (A), Dr. Joachim Christoph Gabriel Hasse (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0064
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.17. 1. Kläger Q

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0043
Prozessgegenstand: Citationis Auseinandersetzung um Holzungsgerechtigkeit
Alte Signatur: 920/14
Laufzeit: 07.06.1752-16.12.1752, 14.06.1756
Fallbeschreibung: Kl. bittet darum, den Bekl. wegen Holzdiebstahl, Störung der Sonntagsruhe und Übertretung der Policeyordnung vorzuladen und ihn zur Bezahlung der 100 Rtlr Strafe nebst den fiskalischen Kosten zu verurteilen. Das Tribunal fordert den Bekl. am 08.05. auf, am 01.09. vor dem Tribunal zu erscheinen und die Strafe zu bezahlen. Am 01. und 30.09. bittet der Bekl. um Fristverlängerung, die er am 02.09. und 02.10. erhält, am 02.11. weist er die Klage zurück. Das Tribunal fordert den Kl. am 08.11. zur Erwiderung auf, der am 15.12. um Fristverlängerung bittet, die er am 16.12.1752 erhält. Am 14.06.1756 bittet der Kl. um ein Mandat an Bekl., die von ihm verwirkten Strafen von insgesamt 500 Rtlr zu bezahlen. Das Tribunal fordert den Bekl. am 15.06. zur Erwiderung auf. Am 16.10. bittet der Kl. um erneuertes Mandat an Bekl., das am 19.10. ergeht. Am 30.11. bittet der Kl. um Fristverlängerung, die er am 02.12.1756 erhält. Am 24.01.1757 beteuert Kl. erneut seine Unschuld und bittet, ihn von der Strafe zu entbinden. Das Tribunal schließt am 26.01. die Beweisaufnahme. Am 25.04. setztd as TRibunal das Urteil in der Angelegenheit bis zum Entscheid in der Hauptsache aus.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1752
Kläger: (2) Fiskal des Tribunals
Beklagter: Adolf von Baerenfels, Referendar am Greifswalder Hofgericht
Anwälte: Bekl.: Dr. Joachim Christoph Ungnade (A & P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0043
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.06. 1. Kläger F

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0160
Prozessgegenstand: Mandatum de solvendo Auseinandersetzung um Bezahlung des Honorars
Alte Signatur: Rep 29, Nr. 405
Laufzeit: 28.10.1756-09.11.1756
Fallbeschreibung: Der Kl. hatte den Bekl. in dessen Prozeß Nr. 0159 vertreten, dafür aber bisher immer noch nicht sein Honorar erhalten, weshalb er das Tribunal um ein entsprechendes Mandat bittet, das er am 03.11.1756 erhält.
Prozessbeilagen: (7) Prokuraturrechnung des Kl.s und Advokaturrechnung des Advokaten Bartholdi vom 03.07.1754 (19 Rtlr 41 s)
Instanzenzug: 1. Tribunal 1756
Kläger: (2) Dr. Theodor Johann Quistorp, Anwalt und Prokurator am Tribunal
Beklagter: Dionysus Caspar Droysen, Pastor zu Dersekow
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0160
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.17. 1. Kläger Q

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0186
Prozessgegenstand: Appellationis Auseinandersetzung um Konkurs des Kl.s
Alte Signatur: Rep. 29, Nr. 420-424
Laufzeit: 16.04.1771-01.05.1775
Fallbeschreibung: Nach Bitten des Bekl. vom 16.04.1771, dem Kl. die Appellationsfrist einzuschränken, um eine schnellere Befriedigung der Gläubiger zu erreichen, fordert das Tribunal den Kl. am 17.04. auf, seinen Schiftsatz binnen 14 Tagen vorzulegen. Am 23.04. trägt der Kl. seine Beschwerden gegen ein Urteil des Pommerschen Hofgerichts vor, dem er mitgeteilt habe, er müsse sich zunächst mit seinem Bruder über die Verteilung der väterlichen Güter und Schulden einigen, bevor er sich gegenüber seinen anderen Gläubigern erklären könne. Ungeachtet dessen eröffnet das Hofgericht nach einer Erklärung des Bruders des Schuldners, Friedrich Anthon von Ferber, den Konkurs. Dagegen appelliert der Kl. und bittet darum, zunächst die Auseinandersetzung mit seinem Bruder zu führen, um dann, aus der verbliebenen, ausreichend großen Masse, die Befriedigung der Gläubiger vorzunehmen. Das Tribunal weist das Hofgericht am 07.05. an, die Acta generalia des Konkurses einzusenden. Am 02.07. teilt der Kl. mit, daß er sich mit seinem Bruder verglichen habe und bittet, den Prozeß auszusetzen. Das Tribunal genehmigt das am 03.07. und teilt dem Bekl. den Antrag mit. Am 30.07. wehrt sich der Bekl. gegen die Aussetzung des Verfahrens und besteht auf der Durchführung des Konkurses, da die Forderungen der Gläubiger das Vermögen des Kl.s übersteigen und die Mehrzahl der Gläubiger den Vergleich ablehnen. Am 17.09. fordert das Tribunal das Hofgericht zur Einsendung der Akten binnen 3 Wochen auf. Am 22.10. bittet der Kl. um Eröffnung der Akten, die das Tribunal am 23.10. auf den 25.10. ansetzt und durchführt. Nach prüfung der Akten der Vorinstanz urteilt das Tribunal am 09.11.1771, daß kein förmlicher Konkurs eröffnet werden solle, sondern am 17.12. ein Vorbescheid durchgeführt werden soll, an dem auch der Bruder des Kl.s teilzunehmen hat. Spitt wird aufgefordert, 8 Tage vor Termin die Auflistung aller Schulden und der zu erwartenden Einnahmen aus den Gütern aufzulisten und mitzuteilen. Am 10.12. bittet der Kl., am 13.12. der Bekl. um Terminverschiebung, am 14.12. setzt das Tribunal den 28.01.1772 an. Am 31.12.1771 teilt Friedrich Anthon von Ferber dem Tribunal mit, daß er dem Kl. bei einem Vergleich keine Zugeständnisse machen könne, die über den Vergleich vom 30.03.1771 hinausgingen. Das Tribunal lädt ihn am selben Tag bei Strafe von 100 Rtlr vor. Am 21.01.1772 legt Spitt die von ihm geforderten Informationen vor, am 04.02.1772 gewährt das Tribunal eine 6wöchige Fristverlängerung für die Erreichung eines Vergleichs und läßt Thurow bis dahin weiterhin durch einen Kurator verwalten. Am 17.03. lehnt Friedrich Anthon von Ferber weiterreichende Zugeständnisse über den Vergleih vom 31.03.1771 seinerseits an seinen Bruder ab, da wegen der dort jahrelang herrschenden Mißwirtschaft erhebliche Investitionen notwendig sind. Das Tribunal teilt dies dem Kl. am 18.03. in Kopie mit, der am 20.03. um Ansetzung eines neuen Termins für den Vorbescheid bittet, den das Tribunal am 21.03. auf den 05.05. ansetzt und alle Seiten bei Strafandrohung von 200 Rtlr dazu vorlädt. Am 31.03. bittet der Nebenbekl. darum, ohne Anwalt zum Vorbescheid erscheinen zu dürfen. Das Tribunal fordert den Kl. am 31.03. zur Meinungsäußerung auf, am 03.04. bittet dieser, den Antrag des Nebenbekl. abzulehnen. Das Tribunal folgt dem am 04.04. Am 09.05. veröffentlicht das Tribunal das Vergleichsprotokoll vom 05. / 06.05. und empfiehlt es zur Beachtung. Am 14.05. bittet der Kl. um Ernennung eines Kommissars zur Verhandlung mit seinen Gläubigern, um Verordnungen an den Bekl. wegen Verpachtung des Gutes und Ablegung einer Vormundschaftsrechnung über die Führung des Gutes Strelow während des Verfahrens und eine sententia praeclusiva. Er benennt 3 weitere Gläubiger, die sich bisher nicht offiziell gemeldet hatten und bittet um eine erneute Proklamation. Das Tribunal erläßt am 15.05. das erbetene Mandat an den Bekl. und veröffentlicht Proklamationen des Konkurses in Wismar, Greifswald, Stettin und Rostock. Am 05.06. berichtet der Bekl. über eine Zusammenkunft mit den Gläubigern des Kl.s und bittet um Fristverlängerung zur ausführlichen Beantwortung des Schriftsatzes der Gegenseite. Das Tribunal lehnt dies am 06.06. ab, um eine schnellere Entscheidung herbeiführen zu können, und fordert den Kl. zur Stellung einer Kaution auf, mit der er die Gläubiger befriedigen kann. Die Bitte des Bekl. vom 05.06. wegen Fristverlängerung zur Ablegung seiner Kuratelrechnung, bescheidet das Tribunal am 06.06. positiv. Am 16.06. bittet der Bekl. um Fristverlängerung, weil noch nicht alle Gläubiger ihre Meinung erklärt haben zur weiteren Abwicklung des Verfahrens und erhält diese am 17.06. Am selben Tag bringt der Kl. das Einverständnis zahlreicher Gläubiger mit dem Vergleich bei, den er mit seinem Bruder abgeschlossen hat und bittet darum, Tegge innerhalb 3 Tagen das Gut räumen zu lassen, damit er es wieder übernehmen könne. Daraufhin ordenet das Tribunal am 17.06. die Aufhebung der Kuratel und Ablieferung Thurows an den Kl. binnen 8 Tagen an. Am 30.06. bittet der Bekl. um eine weitere Fristverlängerung zur Vorlage der Rechnungen über Thurow, die er am 01.07. erhält. Am 10.07. wird der Erfolg der verschiedenen Proklamationen in einzelnen Städten ausgewertet und 10 Tage Frist für die Auswertung der Rostocker Proklamation gewährt. Am 22.07.1772 schließt das Tribunal alle Gläubiger vom Kursverfahren aus, die sich bisher nicht gemeldet haben. Am 18.07. bittet der Kl. um ein Strafmandat an den Bekl. zur ordnungsgemäßen Ablieferung Thurows, da ihm während der 6tägigen Übergabe des Gutes zahlreiche Pächte, Dienste und Getreide vorenthalten worden sind. Das Tribunal fordert den Bekl. am 22.07. auf, die rückständige Pächte an Kl. zu bezahlen, das fragliche Getreide an Kl. zurückzugeben und die Einlieger, die er nach Strelow verlegt hat, mit ihren Diensten nach Thurow anzuweisen. Am 23.07. bittet der Bekl. um Erweiterung der Kaution vom Kl., das Tribunal weist dies am 28.07. zurück. Am 10.08. teilt der Kl. mit, daß sich der Oberstleutnant von Blixen auf Jargenow als Kommissar bei der Auseinandersetzung mit den Gläubigern angeboten habe und bittet, ihn entsprechend zu beauftragen. Das Tribunal folgt dem Antrag am 12.08.1772 und ernennt Blixen. Am 28.08.1772 verteidigt der Bekl. die Maßnahmen wegen der Dienste und des Brennholzes und erklärt seine Kompromißvorschläge. Am 19.03.1773 bittet der KL. um Mitteilung aus dem Kommissionsprotokoll wegen der Zahlungstermine an seine Gläubiger und erhält sie am 20.03. Am 08.07. legt Hans Gustaf von Blixen sein Kommissionsprotokoll vor und berichtet über die Erfolge seiner Vermittlung. Am 08.06. reicht der Kl. die Kommissionsakten ein und bittet darum, den Bekl. zur Vorlage einer Kuratelrechnung zu veranlassen, um zügig die Gelder an seine Gläubiger auszahlen zu können. Am 14.06.erläßt das Tribunal daraufhin eine Ladung an alle bisher unberücksichtigt gebliebenen Gläubiger des Kl.s, am 09.07. legt der Bekl. die Kuratelrechnungen vor und bittet um Prüfung und Bestätigung. Am 30.07. bittet der Nebenbekl., über Thurow und Strelow erneut die Kuratel zu verhängen, da der Kl. nicht wie vereinbart den Vergleich mit seinen Gläubigern geschlossen habe. Das TRibunal verweist den Kl. am 4.08. auf den bevorstehenden Vorbescheid, bei dem letzte Probleme beseitigt werden könnten und lehnt seinen Antrag ab. Am 04.09. berichtet der Kl. vom Tod seines Brudes, des Nebenbekl., und vom Antritt des Erbes durch ihn sowie ersten Maßnahmen zur Verwaltung der Güter. Das Tribunal beauftragt den Schreiber Helwig auf Strelow am selben Tag entsprechend. Am 16.09. bittet der Kl. darum, ihm die umgehende Verpachtung des Gutes Strrelow zu gestatten. Das Tribunal stimmt dem am 17.09. zu. Am 14.10. bittet der Kl. um die Proklamation für alle eventuellen Gläubiger seines Bruders, um diese umgehend befriedigen zu können. Das Tribunal folgt dem Antrag am 16.10. und lädt die Gläubiger des Kl.s und seines Bruders auf den 03.02.1774 vor. Benachrichtigungen gehen an den Rostocker Rat und das Greifswalder Hofgericht. Am 19.10. sagt der Bekl. im Namen aller Gläubiger den Vorbescheid ab, da der Kl. nunmehr in der Lage ist, alle Schulden voll zu bezahlen und kein Vergleich erarbeitet werden müsse, bittet um Einstellung des Verfahrens vor dem Tribunal und Verweisung an das Hofgericht zur Abwicklung der Schulden. Das Tribunal verweist ihn am 22.10. auf die erlassene Proklamation. Am 19.10. fordert der Bekl. auf, Strelow nicht ohne Zustimmung und Kontrolle der Gläubiger zu verpachten und droht Rechtsmittel für den Weigerungsfall an. Das Tribunal bekräftigt am 22.10. seine Position und überläßt dem Kl. die Entscheidung über die Verpachtung Strelows. Am 11.11. berichten das Greifswalder Hofgericht, am 20.10. der Rostocker Rat über den Aushang der Proklamation. Am 02.12. bittet der Bekl. um Fristverlängerung zur Einlegung eines Rechtsmittels wegen Fortführung des Prozesses vor dem Tribunal, am 07.12.1773 lehnt das Tribunal dies das ab. Am 29.01.1774 legt der Kl. Vorschläge zur Befriedigung seiner Gläubiger vor. Bei einem geschätzten Gesamtgüterwert von 90.000 Rtlr hat er 33.500 Rtlr Schulden. Um diese abtragen zu können, bittet er darum, daß die Gläubiger ihre Kapitalien 5 Jahre bei ihm stehen lassen und 3 Jahre auf Zinsen verzichten. Am 03.02. wird über diese Vorschläge mit den Gläubigern verhandelt, am 10.02. legt der Kl. eine berichtigte Schuldenbilanz vor. Am 11.02. fordert das Tribunal die Gläubiger auf, sich bis zum 26.04. zu den Vorschlägen des Kl.s zu äußern. Am 15.04. und 10.06. bittet der Kl. um Fristverlängerung, woraufhin das Tribunal die Parteien am 20.04. auf den 17.06.und am 11.06. auf den 21.10. vorlädt. Am 21.10. zeigt sich die Mehrzahl der Gläubiger bereit, auf ihre Zinsen für 3 Jahre zu verzichten, die anderen werden vom Tribunal dazu verpflichtet. Am 31.10.1774 verwirft das Tribunal die Ansprüche aller Gläubiger des Friedrich Anthon von Ferber, die sich bis dahin nicht gemeldet haben. Es bestätigt die außergerichtlichen Vereinbarungen des Kl.s mit der Masse seiner Gläubiger wegen weiterer 5jähriger Anlage des Geldes in seinen Gütern und Zinsnachzahlung und verurteilt alle anderen Gläubiger dazu, diesem Vergleich beizutreten. Das TRibunal bestätigt abschließend den Vorzug der bereits behandelten alten Schulden Ferbers vor allen eventuell neu aufzunehmenden Schulden. Am 12.12. ergreift Spitt dagegen namens einiger Gläubiger ein Rechtsmittel, bittet aber zunächst um Fristverlängerung, die er am 15.12.1774 erhält. Am 16.01.1775 ergreift Spitt restitutio in integrum gegen dieses Urteil, weil nicht geklärt worden war, wer die Kosten des Verfahrens tragen solle und die Gläubiger der Meinung sind, sie könnten damit nicht belastet werden. Am 31.01. bitten die Parteien um Prozeßbeschleunigung, am 01.05.1775 bestätigt das Tribunal sein Urteil und verteilt die Kosten für beide Instanzen zu gleichen Teilen auf die Parteien. (6) 1. Pommersches Hofgericht 1770-1771 2. Tribunal 1771-1774 3. Tribunal 1774-1775
Prozessbeilagen: (7) Aufstellung der Schulden des Kl.s bei 46 Gläubigern (40.571 Rtlr 2 s); Hofgerichtsprotokoll vom 27.09.1770; Urteile des Hofgerichts vom 22.12.1770, 23.01., 07.03. und 12.07.1771; Schriftsätze des Bekl. und des Kl.s an das Hofgericht vom 28.01.1771 bzw. vom 07.01. und 03.03.1771; von Notar Franz Johann Friedrich Eichmann aufgenommene Appellation vom 14.03.1771; Stellungnahme der Gläubiger zum Vorschlag der Einstellung des Konkursverfahrens (1771); Prozeßvollmacht des Bekl. für Palthen vom 05.11.1771; Vergleich zwischen den Gebrüdern Ferber vom 30.03.1771; Protokolle von Besprechungen mit den Gläubigern des Kl.s vom 16.01., 30.05.1772, 16.09.1773 und 13.01. und 08.04.1774; von Notar Friedrich Georg Eichstedt aufgenommene Auflistung des Getreides in Thurow und Strelow mit Wertangaben vom 07.01.1772; Liste des Personals auf Thurow und Strelow mit Lohn 1771 / 1772; Aufreihung der Schulden des Kl.s (34.336 Rtlr); Liste über Buchkäufe 1763-1769; Inventar über Hausgerät und Vieh des Gutspächters von Strelow Friedrich Meincke vom 21.10.1761; Erklärung des Johann Gustav Friedrich von Engelbrechten vom 11. und 13.05.1772, des Jochim Christian Lagemann vom 15.05.1772, der Witwe Bige aus Loitz vom 20.05.1772, von Christian Witz, der Erben von N N Willgendorf, Carl Friedrich Pantow, Johann Carl Engel, Johann Christian Heydenreich und Ertmann Genschow vom 16.05.1772, des H. Sivers aus Rostock vom 21.05.1772, der Witwe v. Engelbrechten, geb. v. Bärenfels vom 15.06.1772 zum Vergleich der Gebrüder Ferber und der Anlage ihrer Schulden; Bestätigungen des Registrators Johann Christoph Kütemeier über Aushang der Proklamation an der Tribunalstafel in Wismar vom 09.07.1772, 25.10.1773 und 02.02.1774, des D. Lovenhagen über Aushang am Stettiner Rathaus vom 01.07.1772, vom Rostocker Sekretär Stever bzw. dem Rostocker Protonotar Beselin über Aushang am Rostocker Rathaus vom 08.07.1772 bzw. 20.10.1773 sowie 24.01.1774 und vom Hofgerichtsregistrator Colberg über Aushang in Greifswald vom 10.07.1772, 26.10.1773 und 25.01.1774; Bericht des Notars Damm über die Ablieferung Thurows vom 08.07.1772; von Notar Damm aufgenommene Befragung des Friedrich Anthon von Ferber vom 08.07.1772; Auszug aus dem Protokoll über Ablieferung Thurows 08.-13.07.1772; Promemoria des Kl.s vom 07.08.1772; Vergleichsvorschläge des Kl.s für seine Gläubiger vom 07.08.1772; Verteilungsplan der 8.000 Rtlr Konkursmasse; Kuratelrechnungen; Lohnforderungen der Dienstleute zu Strelow und Thurow; Schreiben Spitts an Hofgerichtsassessor Lange, Syndikus Hauschild, Hofgerichtsfiskale Linde und Michaelsen, die Sekretäre Stentzler und Spitt, Kommissar Mehl, Advokaten Droysen, Andersen und Warnekros, Prof. Overkamp, Dr. Gestering und die Ratsherren Gebhardi und Droysen vom 18.04. und 26.06.1773; Vollmachten des L.H. Vollmar zu Richtenberg für den Greifswalder Ratsherrn Droysen vom 10.09.1773, des Präpositus Metzger und des Carl Ulrich Luhde, Pastor zu Lüdershagen für Sekretär Stentzler vom 11.09.1773, des Johann Gregor Lüders zu Stralsund für Sekretär Spitt vom 13.09.1773 und von Ludwig Zantow aus Greifswald vom 15.09.1773; Schreiben Spitts an die Gläubiger vom 29.09.1773; Aufstellung über die auf auf Thurow, Strelow und Voigtsdorf haftenden Schulden; Vergleichsvorschläge; Vollmacht der Witwe Bohnstädt aus Stralsund für Palthen vom 17.01.1774; Wechsel des Kl.s auf 200 Dukaten species vom 22.02.1764, auf 100 Rtlt alte Louisd`Or vom 22.02.1765, auf 200 Rtlr alte Louisd`Or bzw. 200 Rtlr Stralsunder Groschen vom 22.07.1765, auf je 500 Rtlr vom 11.04.1767 und 22.02.1769, auf 800, 1.000 bzw. 1.100 Rtlr vom 22.02.1769, 200 Rtlr alte LouisOr vom 22.02.1770; Schuldverschreibung des Kl.s bei seinem Diener Jochim Gries über 180 Rtlr vom 19.10.1766; Versprechen des Kl.s über jährliche Zahlung von 50 Rtlr an Sophia Maria von Schulz vom 19.05.1753 mit Bestätigung vom 14.10.1764; Obligationen des Kl.s und seines Bruders Friedrich Anthon über 3.000 Rtlr bei Präpositus Julius Clasen zu Ribnitz vom 22.02.1749 und bei demselben über 1.600 Rtlr vom 22.02.1752, des Kl.s über 200 Rtlr bei Sophia Maria von Schulz vom 29.09.1753, des Kl.s bei Oberstleutnant von Braun über 500 Rtlr vom 22.02.1753, des Kl.s und seines Bruders bei Oberstleutnant von Braun über 1.000 Rtlr vom 22.02.1765, des Kl.s über 1.800 Rtlr bei der Frau des Hauptmanns von Behr zu Feldberg und der Frau von Bohlen, geb. v. Behr vom 22.02.1770; Erklärungen, ihr Geld noch weitere 5 Jahre in den Gütern des Kl.s anlegen zu wollen, von Baltzer Busch und FRiedrich von Braun aus Stralsund vom 11.10.1774, E.L. v. Braun aus Stralsund und Joachim Christian Zagemann aus Schringe vom 12.10.1774, Prof. Overkamp und Franz Joachim Weissenborn aus Greifswald, Johann Jochim Lönnies und der Erben von N N Hesse und N N Hillendorf von Trinitatis 1774, des J.G.F. v. Engelbrechten und der Witwe und Söhne des Johann Balemann zu Wismar vom 20.10.1774; Empfangsbestätigungen von Johann Schubbe aus THurow über 30 Rtlr vom 12.10.1774, von Ernst Otto, Schäfer aus Strelow, über 20 Rtlr vom 30.09.1774; Vorinstanzakten des Greifswalder Hofgerichts 1769-1771; von Notar Emanuel Jacob Mehlen aufgenommene Inventarisierungsprotokolle von Strelow vom 22.07.1772-28.07.1772 und Thurow 08.07.1772-14.07.1772
Kläger: (2) Carl Julius von Ferber, Kammerherr zu Thurow und Strelow, seit 1773 auch zu Voigtsdorf
Beklagter: C. H. Spitt, Ratsherr zu Greifswald als Gemeinsamer Anwalt der Gläubiger Ferbers sowie Friedrich Anthon von Ferber als Nebenbekl.
Anwälte: Kl.: Dr. Christian Nicolaus Schlichtkrull (A), Dr. Christoph Erich Hertzberg (P), Bekl.: Johann Franz von Palthen (A & P) sowie seit 1773: Dr. Joachim Christoph Gabriel Hasse (P) Nebenbekl.: Adam Christian Hauschildt (A), Johann Franz von Palthen (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0186
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.06. 1. Kläger F

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OAI-PMH
   

Signatur: (1) 0342
Prozessgegenstand: Supplicationis Auseinandersetzung um Bereitstellung eines Wohnhauses
Alte Signatur: Rep. 29, Nr. 497
Laufzeit: (1781) 10.08.1781-15.08.1781
Fallbeschreibung: Der Kl. ist als früherer Pastor von St. Jacobi zum Generalsuperintendenten ernannt worden und muß das von ihm bewohnte Pastoratshaus für seinen Nachfolger Pries aus Rostock räumen. Das das Haus des Generalsuperintendenten, in das er ziehen soll, baufällig ist und zwischen Landesregierung und Universität ein Streit schwelt, wer für Reparatur oder Neubau aufkommen soll, bittet der Kl. die Bekl. anzuweisen, ihm auf ihre Kosten eine Wohnung anzuweisen und die baulichen Verändeurngen am Generalsuperintendentenhaus zu beschleunigen. Am 15.08.1781 verweist das Tribunal ihn an die Landesregierung.
Prozessbeilagen: (7) Bescheid der Landesregierung vom 02.08.1781
Instanzenzug: 1. Tribunal 1781
Kläger: (2) N N Quistorp, Generalsuperintendent von Schwedisch-Vorpommern
Beklagter: Kgl. Pommersche Kammer und die Universität zu Greifswald
Anwälte: Kl.:Johann Casimir Hinrich Grave (A), Dr. Friedrich Nürenberg (P)
Bestellnummer: Stadtarchiv Wismar (LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal) (1) 0342
Standort: Stadtarchiv Wismar - Wismarer Tribunal - 01. Prozeßakten - 01.17. 1. Kläger Q

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